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Petsen

Hufo Pilot

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1

Dienstag, 10. September 2013, 19:21

Unterschied C200/C250 >>> M271 DE 18 AL

Hallihallo Forum,

ich bin bestimmt nicht der Erste der auf diesen Gedanken kommt. Habe allerdings nichts so richtig mit der Suche gefunden.

Weiß jmd was der konkrete Unterschied zwischen dem C200 und dem C250 ist? Anderes Kennfeld oder ein anderer Lader/Einspritzdüsen oder eine Kombination aus Allem?
Woher kommen die zusätzlichen 20PS und 40Nm?
Wer fährt einen C250 und kann was zum Verbrauch sagen? Laut Werksangaben soll der C250 ja genau so viel verbrauchen wie der C200 :huh:

Kann dass denn die Kupplung und Getriebe verwalten? Weil den C250 gibts ja nur als Automat...
Vielen Dank schonmal.
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2

Donnerstag, 19. September 2013, 21:33

Also übers EPC habe ich schonmal raus gefunden, dass der C200 und C250 beide den 271.860 (M271 D18 EVO) besitzen und damit auch beide den gleichen Lader und die gleichen Injektoren verbaut haben.

Sollte diese Differenz nur über das MSG und andere Kennfelder kommen?
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3

Montag, 25. August 2014, 22:18

Ich möchte mal schnell noch aufklären warum ich damals hier dieses Thema angeschnitten hatte.

Ich habe ein Zusatzsatzsteuergerät von Väth in meinen kleinen Vierzylinder gebaut. So soll wohl laut Väth die Leistung von einem Serien C200 (Testfahrzeug hatte 180,7PS bei 5250rpm und 288Nm bei 2760rpm) auf 210,3PS bei 5850PS und 318Nm bei 3110rpm steigen. Diagramm von Väth liegt mir vor. Ein Diagramm von meinem Fahrzeug gibt es derzeit nicht.
Zusätzlich habe ich den größten LLK verbaut, den es von MB als Serienlösung für den 204 gibt (LLK aus C250CDI). Keine Ahnung wieviel das zusätzlich bringt, ich schätze mal vielleicht 5%?! Kennt sich da jmd aus?
Serien-LLK ist 626x127x62mm. Der vom C250CDI ist 626x143x62mm.

Jedenfalls muss ich sagen: :D :D :D :D :D

Zu empfehlen 8)
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  • »Soundstream« ist männlich

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Fahrzeug: C250 S204

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4

Samstag, 26. Dezember 2015, 00:55

Also sind die Motoren komplett gleiche ja? Nur andere Software?

wolfi71

kein Weltverbesserer

  • »wolfi71« ist männlich

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5

Samstag, 26. Dezember 2015, 09:20

Ob die Motoren komplett gleich sind, das kann ich nicht sagen. Es kann durchaus sein, dass beim C200 in der Ausstattung ab Werk andere Materialien eingesetzt wurden wie im C250. Dass es diese als Ersatzteile nicht gibt, das besagt gar nichts. Über das Thema gab es hier schon Verweise.

Sagen wir mal so: Es liegt nahe, dass Daimler nicht auf den gesamten Mindererlösen des C200 sitzen bleiben möchte und einen gewissen Anteil auch über geringere Kosten der Teile realisiert.

Es gibt da, auch im Forum verlinkt, einen Bericht eines Entwicklers von BMW, der das an deren Beispiel erläutert. Fazit ein Euro, der eingespart werden kann, der wird auch eingespart. Und wenn der Motor über die Steuerung gedrosselt wird, dann hat das Gründe.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wolfi71« (26. Dezember 2015, 09:27)


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6

Freitag, 29. Juni 2018, 11:33

Sorry das ich auf solch einen alten Beitrag antworte aber diesen findet man über Google und im Grunde ist er noch immer aktuell.
Mich interessiert die Geschichte halt auch.

Laut Kumpel - daher keine wirkliche Quelle - steht beim C300 M014 als interner Code, Beim C200 M013 (=reduziert) und beim C250 schlicht nichts.
Spricht somit sehr viel dafür, dass es die gleichen Komponenten sind.
Ich kenne dies lediglich aus dem Prozessorbereich (Computerhardware) und hier gibt es zwei Alternativen:
A) Prozessor mit 2000Mhz hat den Test nicht geschafft und wird daher mit einem geringeren Takt verkauft oder
B) Der Prozessor ist so gefragt, dass Exemplare schlicht umgelabelt (heruntergetaktet) werden um diese so zu verkaufen.
In der Automobilindustrie kann ich mir pers. nicht vorstellen, dass man plötzlich anfängt einen Motor (C200) mit schlechteren Komponenten zu verbauen. Müsste ja alles getestet werden. Wahrscheinlicher und kostengünstiger ist es, einen Motor zu entwickeln, zu testen und via Steuergerät zu sagen, wie viel Leistung dieser hat.
Aber verraten wird einem das keiner von MB ;) Daher tummeln wir uns ja im Forum.
Gibt es neue Erkenntnisse? Kann ich meinen C200 zu einen C250 verwandeln? :D

Registrierungsdatum: 13. August 2014

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7

Freitag, 29. Juni 2018, 11:58

Nein, kannst du nicht.

Das Problem ist mit jedem Verbrennungsmotor, das er thermisch mehr leisten kann als er mechanisch verträgt.

Die Motoren werden viel mit scheinbar gleichen Teilen gefertigt, die geometrisch gleich sind und auf den gleichen Maschinen gefertigt werden können, aber dann eben doch unterschiedlich behandelt werden.

Ein 200k wird mit Sicherheit andere Lagerteile bekommen wir der Kollege 250 mit mehr Ladedruck. Das kann sein, das statt einem 3-Schicht ein 4-Schichtlager verbaut wird, oder der eine hat keine Sputterlager, der andere eins unten.

Das gleiche mit Kolben. Die billigen sind gegossen, weil es einfache Legierungen sind. Je mehr Hitze im Spiel ist, desto mehr Kupfer muss für die Wärmeableitung rein. Problem ist, kann man nicht mehr schmelzen, muss man kneten = Knetlegierung. Die kostet eben mehr. Bei den Blöcken gibt es auch normal & besser bearbeitet, anders gehont, laser gehärtet oder was auch immer.

Aber du kannst davon ausgehen, daß Kolben, Pleuele, Lager und auch ggfs die Kurbelwelle angepasst sind. Die anderen Änderungen an Kopf und dem Rest noch mal außen vor gelassen.

Anders herum: halten wird er das, die Frage ist nur wie lange. Wenn der M271 sonst vielleicht 5000h hält, dann hält der gedreht noch 2500-3000h (also Gesamtlebensdauer). Hängt aber maßgeblich davon ab, wie oft die Leistung abgerufen wird. Ständig getreten verreckt der deutlich früher wie quasi nie benutzt.

Chips werden halt anders produziert, da kannst du beim ätzen ja nicht verschiedene Qualitäten einbauen. Immer dran denken: wo ein Cent gespart werden kann, wird ein Cent gespart, Skaleneffekte sind riesig. ;)

  • »Julian« ist männlich

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8

Freitag, 29. Juni 2018, 16:50

In der Automobilindustrie kann ich mir pers. nicht vorstellen, dass man plötzlich anfängt einen Motor (C200) mit schlechteren Komponenten zu verbauen.

Doch tut man durchaus und zwar immer dann, wenn es billiger ist.
Am Ende gibt es schlicht und einfach beide Varianten und sogar Mischvarianten (ab Werk schlechtere Qualität und als Ersatzteil dann als Gleichteil das mit der besseren Qualität für alle Varianten ... oder sogar das mit schlechterer Qualität für alle Varianten).
Von daher wirst du darauf keine befriedigende Antworten finden.
C220CDI, BJ2000, produzierte auf gut 110tkm 17 Cent/km an Kosten. Wer kann das toppen?
C250CDI, BJ2010, produzierte auf gut 80tkm 16 Cent/km an Kosten. Wer kann das toppen?

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9

Dienstag, 3. Juli 2018, 12:12

Och, ich finde die Antworten schon recht schön ;)

Werde ich mich also eher davon verabschieden ... bzw. fast ;)

Warum gibt es dann auf dem Steuergerät solch unterschiedliche Programmierungen? Weil man tatsächlich ein Steuergerät produziert und das in alle Autos einbaut, da man hier halt programmieren kann?

  • »Julian« ist männlich

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10

Dienstag, 3. Juli 2018, 13:46

Warum gibt es dann auf dem Steuergerät solch unterschiedliche Programmierungen?

Selbst beim Steuergerät ist die Frage, was ist die günstigste Lösung?
Aber da gilt halt meist, ein und das selbe Steuergerät mit abgewandelter Software drauf.
C220CDI, BJ2000, produzierte auf gut 110tkm 17 Cent/km an Kosten. Wer kann das toppen?
C250CDI, BJ2010, produzierte auf gut 80tkm 16 Cent/km an Kosten. Wer kann das toppen?

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11

Mittwoch, 11. Juli 2018, 11:11

Im Nachbarforum wurde mir ein toller Link zum Thema gesendet: http://motorblock.at/stalzamt-die-wahrhe…der-motorentod/

wolfi71

kein Weltverbesserer

  • »wolfi71« ist männlich

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12

Mittwoch, 11. Juli 2018, 22:33

Der Beitrag ist ja nicht neu, viele hier kennen das und ich habe das auch schon lange vertreten, seit ich um diesen Bericht weiß. Es ist einfach zu logisch. Man kann es z.B. an den Kolben direkt sehen, wenn man die nebeneinander legt und vergleicht, natürlichnicht den aus der Ersatzteillueferung. Das gilt natürlich auch für die Pleuel und sonstigen Teile. An den Lagern der Kurbelwelle dürfte man es auch sehen.

Nur einige Unwissende oder Ignoranten glauben, dass ein Autohersteller die 100€ weniger Kosten der UL Motors nicht einstreicht, zumal die ja auch viel weniger Erlös für das Auto mit dem kleineren Motor erhalten. Also für den Mehraufwand kriegt der Hersteller schon was rein, aber eben nicht den gesamten Betrag.

  • »Locke1971« ist männlich

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13

Donnerstag, 12. Juli 2018, 06:03

Na, das ist wohl eher umgekehrt... Der Hersteller läßt sich den Mehraufwand an besserem Material, fürstlich entlohnen. Wie hoch ist den der preisliche Unterschied laut Liste...? Und wieviel mehr glaubt ihr, dass der Hersteller in die hochwertigeren Teile investiert.. ?
Grundsätzlich... Je höher die Motorisierung, umso höher auch die Rendite. Ein Preiskampf findet eher bei den Einstiegsmotorisierungen statt.

Gruß

Jürgen

wolfi71

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  • »wolfi71« ist männlich

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14

Donnerstag, 12. Juli 2018, 06:29

Wenn das falsch rüberkam, bitte ich um Entschuldigung. Der Hersteller verdient am C250 deutlich mehr wie der höhere Aufwand kostet. Aufwand sagen wir mal 200€, großzügig gerechnet, Mehrpreis 2500€. Allerdings muss man bedenken, die Herstellungskosten einen Fahrzeugs betragen nur ca 1/3- incl Abschreibung der Produktionsmittel und Entwicklung - des Verkaufspreises. ein weiteres Drittel geht auf Kosten des Vertriebes und das letzte Drittel finanziert den Wasserkopf beim Hersteller.

Wenn wir diese Rechnung anstellen, dann würden aus den 200€ mehr Aufwand 600€ mehr Verkaufspreis, es sind aber beim aktuellen C180d gegen den C200d exakt 2380€, netto 2000. Hubraum, Gewicht, alles gleich, lediglich der Aufwand in der Herstellung vielleicht 200€ höher und dafür überproportional mehr Ertrag (Erlös 1800e höher, davon 1400 zusätzlicher Ertrag). Da bleibt was hängen für den Verkäufer und den Vorstand. Es ist ja auch so, dass für einige Ausstattungen die Verkäufer mehr Provision bekommen wie normal. Generell, je weiter die Schere zwischen Aufwand und Ertrag auseinander klafft, desto mehr bleibt für den Verkäufer. So ist z.B. auch beim 204Mopf die Ausstattung mit den Comand zu erklären, okay das kann etwas mehr wie der MapPilot, aber welcher Kunde versteht das zu nutzen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wolfi71« (12. Juli 2018, 06:37)


  • »Drowner« ist männlich

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15

Donnerstag, 12. Juli 2018, 08:01

Stimmt so auch nicht. Man darf nicht einfach die Differenz der beiden Listenpreise nehmen und das als "Preisunterschied" deklarieren. Wenn dann muss das ausstattungsbereinigt stattfinden! Alles andere ist eine Milchmädchenrechnung. Und hier sind 180d und 200d dann noch 1300€ voneinander entfernt, also das, was ein Chip kosten würde ...

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16

Donnerstag, 12. Juli 2018, 09:59

Zitat

dann noch 1300€ voneinander entfernt, also das, was ein Chip kosten würde ...

Ich find es faszinierend und werde es wohl nie verstehen, warum so viele Leute bereit sind, so viel für Chiptuning zu zahlen, aber beim Auslesen für 50€ aufschreien - gut, ist beides zu teuer, aber für 0815 Software, die der Tuner auf zig Autos draufhaut, also Serienmotor mit frisiertem Ladedruck und entsprechend Sprit, wäre meine Schmerzgrenze allerspätestens bei bei 100-150€ (also einer Arbeitsstunde) erreicht.

Ist was anderes wenn man nen Motor komplett umstrickt und alles anpassen muss, aber so? Keine Chance. Das Aufspielen dauert wie lange? 15 Minuten? 8o
Und jetzt kommt mit nicht mit Qualität und Entwicklung, ich unterstelle 3/4 aller Chiptunern, dass die nicht mal in der Lage sind, die Mehrbelastung für die Lagerschalen oder den neuen Mitteldruck zu berechnen :crazy:

Aber mit der Meinung stehe ich wohl alleine auf weiter Flur...

wolfi71

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17

Donnerstag, 12. Juli 2018, 10:06

Zitat



Aber mit der Meinung stehe ich wohl alleine auf weiter Flur...

Nein

  • »Julian« ist männlich

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18

Donnerstag, 12. Juli 2018, 11:39

Allerdings muss man bedenken, die Herstellungskosten einen Fahrzeugs betragen nur ca 1/3- incl Abschreibung der Produktionsmittel und Entwicklung - des Verkaufspreises. ein weiteres Drittel geht auf Kosten des Vertriebes und das letzte Drittel finanziert den Wasserkopf beim Hersteller.

Das stimmt so nicht ganz.
1/3 für die Herstellung, da kann ich noch mitgehen, jedoch nicht inkl. Entwicklung. Letzteres beträgt ungefähr das zweite Drittel und der Rest sind Vertrieb, Wasserkopf und Gewinne. Allerdings muss man bei den prozentualen Zahlen etwas vorsichtig sein. Es macht schon einen großen Unterschied, ob man über ein 10t€ redet oder eine 80t€ E-Klasse. Bei ersterem Auto ist die Entwicklung eher bescheiden und die Herstellung relativ teuer und bei letzterem eher umgekehrt.
C220CDI, BJ2000, produzierte auf gut 110tkm 17 Cent/km an Kosten. Wer kann das toppen?
C250CDI, BJ2010, produzierte auf gut 80tkm 16 Cent/km an Kosten. Wer kann das toppen?

  • »Drowner« ist männlich

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 12:33

Ich find es faszinierend und werde es wohl nie verstehen, warum so viele Leute bereit sind, so viel für Chiptuning zu zahlen, aber beim Auslesen für 50€ aufschreien - gut, ist beides zu teuer, aber für 0815 Software, die der Tuner auf zig Autos draufhaut, also Serienmotor mit frisiertem Ladedruck und entsprechend Sprit, wäre meine Schmerzgrenze allerspätestens bei bei 100-150€ (also einer Arbeitsstunde) erreicht.


Ansichtssache, ja. Ich schreie auch nicht bei 50€ fürs auslesen auf, mach es einfach selber :D
Weiter auf das Thema würde nun auch ausarten - es gibt Firmen die entwickeln für 5000€ so ne Software und verkaufen sie an tausende "Chiptuner" und es gibt Firmen
die entwickeln die Software über mehrere Wochen und Monate, da kannst dann 2 Nullen dranhängen.

Ging mir ja nur darum, dass man nicht immer blind die beiden Basispreise subtrahieren kann. War damals beim 164er aber auch nicht anders.. mit Chip erreichen
beide Motoren die gleiche Leistung. Wobei ich bei dem heutigen Preisverfall ohnehin einfach zum größeren Motor greifen würde.