Federntausch S202 Hinterachse

  • hab jetzt mal endlich die verstärkten Spitanfedern und höheren Gummis in den S202 eingebaut.

    links hatte ich erst noch den Stoßdämpfer und Koppelstange abgeschraubt, recht dann nur noch die innere Schraube des Traggelenkes.



  • fummelig war der Sensor der Xenonleuchtenregurlierung auf der rechten Seite zu entfernen.

    Hab zum Glück die Mutter aufbekommen, aber nur mit ner sehr großen Rohrzange, Schraubenschlüssel und Nuss rutschen bei der verrosteten Mutter durch.


    jetzt ist er mindestens um 3 cm aus den Radkästen rausgekommen und versinkt nicht gleich wieder darin wenn er leicht beladen wird.



  • Aua... Das sieht aber alles richtig ranzig und ausgenudelt aus. Ein paar frische Dämpfer würden dem Karren sicher gut zu Gesicht stehen... Von den restlichen Fahrwerksteilen ganz zu schweigen... :(


    Gruß


    Jürgen

  • Ein engagiertes aber lohnendes Projekt.

    Gibt es für diese Federn/Federaufnahmen eigentlich passende Opferanoden?

  • Also an dem Fahrwerk werd ich rosttechnisch nichts machen.

    Dämpfer sind noch trocken, zwar bestimmt nicht mehr die allerbesten, aber das werden die auf ukrainischen Straßen auch nicht mehr.

    Das Auto ist ne Alltagshure, muss nur technisch ok sein.

    Mit der Gewinnt man keinen Preis mehr.

    Wenn der S202 noch ein nächstes mal durch den TÜV kommt, dann wird er in den 4 Jahren 100000km gelaufen sein, davon die hälfte in der UA, und wenn es gut kommt noch mehr.

    ist doch ein Top Schnitt, 700€ Anschaffungspreis für 100000km gefahrene Kilometer.

    Die Technik wird das locker wegstecken.

    Getriebe und Motor sind top, kein Ölverlust oder Ölgetropfe aus etwaigen Simmeringen, und das Differntial ist auch trocken.

    Schade das die Karosse so ne Rostbude ist.

  • Stimmt. Die Bilder sind sehr erschreckend für mich.


    Mal den Unterboden dringend behandeln lassen:

    W202 - Kampf dem Rost mit FluidFilm und Leinöl - vorläufige Zusammenfassung auf S. 15, Beitrag Nr. 149

    Das hab ich schon alles hinter mir, jedoch an meinem Subaru Forester als Neuwagen und an meinem Honda Type R.

    In den Subaru sind insgessmt 15kg Fluidfilm, Mike Sanders Fett, und Elaskon USB geflossen.

    Am Auspuff alle Schrauben gegen Edelstahlschrauben getauscht.

    Jetzt nach 5 Jahren noch nirgends Rost, an keinem Fahrwerksteil, keine vergammelten Schrauben am Auspuff.

    Wird im Frühjahr und Herbst beim Radwechsel stets geprüft und wenn nötig nachgepinselt.

    Aber an dem Benz ist der Aufwand sinnlos.

  • Hab nochmals nachgeschaut, als mein Bruder und ich unsere 2 Forester und den Honda komplett Hohlraumkonserviert hatten.

    Da haben wir verbraucht:


    12 kg Mike Sanders Fett
    12 kg Over 4 sps
    2kg UBS 220
    5kg Fluid Film
    7kg HT Hohlraumschutzwachs
    4kg Elaskon hell


    Kotflügel wurden abgeschraubt sowie Heck- und Frontstoßstange und die dahinter liegende Bleche alle Konserviert.

    Wenn wir das hätten machen lassen, wären wir nicht unter 2500€ pro Auto gekommen.

    Geschweige denn, das es mit der Sorgfalt gemacht worden wäre.


    Hab noch ein paar Bilder von der Aktion gefunden.





    Sollte ich noch eine E oder C Klasse finden mit einigermaßen guter Substanz, würde ich den Aufwand wiederholen.

    Grunzsätzlich rate ich jedes Neufahrzeug solch einer Prozedur zu unterziehen wenn man vorhat ein Auto sehr lange zu fahren.

    Wie gesagt, finde ich an meinem Subaru niergends auch nur eine Roststelle nach 5 Jahren nach der Konservierungsprozedur.