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pjoernchen81

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Sonntag, 29. November 2015, 10:48

Audi mit unverändertem DTM-Kader in die Saison 2016

Klares Bekenntnis zur weiteren Teilnahme an der DTM: Audi wird mindestens drei weitere Jahre in der Szene mitmischen - Keine Veränderungen im Fahrerkader

(Motorsport-Total.com) - Audi wird in die DTM-Saison 2016 mit einem unveränderten Kader gehen. Die Ingolstädter, die im aktuellen Jahr zehn von insgesamt 18 Rennen für sich entscheiden konnten, aber dennoch im Titelkampf das Nachsehen hatten, wollen im kommenden Jahr erneut angreifen. Mehr noch: Audi bekennt sich trotz des Sparzwangs aufgrund des Dieselskandals im VW-Konzern drei weitere Jahre zu der in Deutschland beliebten Tourenwagen-Serie.

"Wir geben ein klares Bekenntnis zur DTM für drei weitere Jahre ab", sagte der neue Audi-Marketingvorstand Dietmar Voggenreiter im Rahmen des Audi Sport Finales 2015 München. Die Gerüchte um einen möglichen Abschied der Ingolstädter aus der DTM sollten somit vom Tisch sein. Dennoch ist man in diesen harten Zeiten zum Sparen angehalten. Die spätere Einführung des geplanten Zweiliter-Turbomotors ist ein weiteres Element auf diesem Weg.

Bei der Präsentation des DTM-Autos (Audi RS5 DTM) und des Fahrerkaders gab es keine Überraschungen. Die Piloten der Saison 2015 werden auch im kommenden Jahr auf die Rennstrecken gehen. Die einzige Verschiebung findet markenintern statt. Nico Müller und Adrien Tambay werden die Teams tauschen. Der Schweizer geht 2016 für Abt an den Start, der Franzose wird bei Rosberg neuer Teamkollege von Jamie Green. Mattias Ekström fehlte in München, weil er beim Rallye-Cross-WM-Finale in Argentinien vor Ort ist.
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Samstag, 5. Dezember 2015, 02:51

Keine Veränderungen: BMW bestätigt DTM-Kader für 2016

BMW wird die DTM-Saison 2016 mit den gleichen acht Piloten angehen, die auch 2015 für die Münchener gefahren sind - Das Motto lautet 'Never change a winning team'

(Motorsport-Total.com) - Audi hat es vorgemacht, BMW zieht nach: Wie die Ingolstädter werden auch die Münchener in der DTM-Saison 2016 keine Veränderungen an ihrem Kader vornehmen. Die Piloten werden damit auch in der kommenden Saison Marco Wittmann, Maxime Martin, Bruno Spengler, Timo Glock, Augusto Farfus, Tom Blomqvist, Antonio Felix da Costa und Martin Tomczyk heißen. Auch die vier Teams RMG, MTEK, RBM und Schnitzer bleiben BMW im neuen Jahr treu.

"Vor uns liegt definitiv eine aufregende Motorsport-Saison 2016", freut sich BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt und erklärt : "Zum einen wird BMW 100 Jahre alt und wir sind natürlich besonders motiviert, der Marke zu diesem Jubiläum möglichst viele Erfolge zu schenken." Der 7. März 1916 wird vom Unternehmen als offizielles Gründungsdatum von BMW genannt.

"In unserer fünften DTM-Saison seit dem Comeback setzen wir bei Fahrern und Teams auf Kontinuität. 'Never change a winning team' lautet unser Motto für das Jahr 2016, in dem wir hoffentlich weitere Siege und Titel einfahren können", so Marquardt. BMW konnte 2015 den Herstellertitel in der DTM gewinnen, war in der Fahrerwertung allerdings chancenlos. 2016 möchten die Münchener nun wieder neu angreifen.
Gruß vom Niederrhein, Björn

pjoernchen81

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Donnerstag, 17. Dezember 2015, 20:38

Euronics setzt Engagement bei Mercedes in der DTM fort

Der Elektronikkonzern Euronics bleibt auch in der DTM-Saison 2016 einer der Mercedes-Hauptsponsoren - Fahrerbekanntgabe steht bevor

(Motorsport-Total.com) - Auch in der DTM-Saison 2016 setzen Mercedes und Euronics Deutschland ihre erfolgreiche Partnerschaft fort. Wenn Anfang Mai das Auftaktrennen in Hockenheim stattfindet, wird ein von Euronics gesponserter Mercedes-AMG C 63 DTM antreten. Dies gaben Mercedes und Euronics anlässlich von Stars & Cars in Stuttgart bekannt.

Bereits seit Beginn der DTM-Saison 2013 arbeiten die beiden Unternehmen mit ihren schwäbischen Wurzeln erfolgreich zusammen und starten 2016 in die vierte gemeinsame Rennsaison. Wer das weiterhin in Blau und Gelb gehaltene Auto fahren wird, ist noch nicht bekanntgegeben worden. In der Saison 2015 saß Gary Paffett im von Euronics gesponserten Mercedes C-Coupé. Die Präsentation des Mercedes-Aufgebots für 2016 wird für Anfang des neuen Jahres erwartet.

"Wir freuen uns sehr, dass sich Euronics dazu entschieden hat, unsere hervorragende Partnerschaft ein weiteres Jahr fortzuführen", sagt Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz und fügt hinzu: "Es ist einfach toll zu sehen, wenn ein Sponsor sich mit unserem Motorsport-Engagement identifizieren kann und für seine Marketing-Zwecke nutzt. Immer wieder gerne denke ich beispielsweise an den Werbespot von Euronics zurück, in dem ein Mercedes-AMG C 63 DTM die Hauptrolle gespielt hat. So etwas ist natürlich auch für uns etwas Besonderes."

Jochen Mauch, Marketing-Bereichsleiter bei Euronics Deutschland, ergänzt: "Als wir 2013 Hauptsponsor des Mercedes-DTM-Teams wurden, hatten wir die Hoffnung, dass unsere Marke und unsere Bekanntheit von diesem Engagement profitieren wird. Heute wissen wir, dass die Kooperation ein voller Erfolg ist. Deshalb war es für uns selbstverständlich, auch 2016 Hauptsponsor zu bleiben. Wir freuen uns bereits jetzt auf viele spannende und umkämpfte Rennen und drücken dem Mercedes-DTM-Team die Daumen für eine erfolgreiche Saison."
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Mittwoch, 27. Januar 2016, 17:22

DTM unterzeichnet neuen TV-Vertrag mit der ARD

Die DTM-Rennen werden bis einschließlich live und exklusiv im 'Ersten' zu sehen sein, die Qualifyings neuerdings auf dem Digitalkanal 'Einsfestival'

(Motorsport-Total.com) - Alle DTM-Rennen werden bis einschließlich 2017 live und exklusiv im 'Ersten' zu sehen sein. Das geben der Serien-Dachverband ITR und die ARD am Dienstag bekannt. Mit dem Deal zufrieden ist DTM-Boss Hans Werner Aufrecht: "Die langfristige Partnerschaft mit der ARD ist ein wichtiger Faktor des Erfolgs der DTM. Es freut mich, dass uns die Fernsehzuschauer in Deutschland auch in Zukunft aus der ersten Reihe zuschauen können", wird Aufrecht in einer Pressemitteilung zitiert.

Die Formatänderung vor der Saison 2015 hätte sich bewährt und solle erhalten bleiben, betont er: "Das neue Konzept mit zwei Rennen pro Wochenende und verständlicheren Regeln hat auch bei den Fernsehzuschauern positive Reaktionen hervorgerufen. Diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen", so Aufrecht.

Volker Herres, Programmdirektor des 'Ersten', fügt an: " Wir freuen uns, den motorsportbegeisterten Zuschauern die DTM weiterhin live im Ersten präsentieren zu können." Die geplanten Änderungen im Reglement sowie technische Neuerungen für das Jahr 2016 würden einen spannenden Saisonverlauf versprechen, ist sich Herres sicher.

Die neue DTM-Saison beginnt am 7. und 8. Mai in Hockenheim. Sie umfasst wieder 18 Rennen an neun Wochenenden. Auch 2016 wird jeweils am Samstag und am Sonntag ein Rennen ausgetragen und live im "Ersten" übertragen. Die Qualifyings werden erneut als Live-Stream auf der offiziellen DTM-Webseite und auf der Webpräsenz der 'Sportschau' zu sehen sein, dazu erstmals auch auf dem Digitalkanal 'Einsfestival'.
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Montag, 1. August 2016, 22:44

Reduzierung der Autos: DTM 2017 mit kleinerem Starterfeld?

Zitat

Die Hersteller Audi, BMW und Mercedes diskutieren mit der ITR über eine Reduzierung Fahrzeuganzahl: 2017 nur noch sechs Autos pro Hersteller

(Motorsport-Total.com) - Die DTM begeistert die Fans an den Rennwochenenden immer wieder mit äußerst geringen Abständen im 24 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld. In der Szene ist - abhängig von Strecke und jeweiligem Performancegewicht - in der Theorie jeder Fahrer siegfähig. Dies ergibt in der aktuellen DTM-Saison 2016 die hohe Anzahl von 24 Favoriten. Diese Zahl könnte zum kommenden Jahr jedoch erheblich reduziert werden.

Vor dem Hintergrund der Suche nach weiteren Sparpotenzialen in der Szene wird nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' derzeit im Hintergrund sehr ernsthaft über eine Reduzierung auf nur noch 18 Autos diskutiert. Die Gespräche sind bereits weit gediehen. Unsere Recherchen haben ergeben, dass man sich zwei Szenarien vorstellen kann: jeder setzt genau sechs Autos ein, oder mindestens sechs Autos. Die zweite Variante würde die Tür zum Betrieb eines siebten oder achten Fahrzeuges offen halten.

Wahrscheinlicher erscheint die erste Option - also ein homogenes Feld aus sechs Audis, sechs BMWs und sechs Mercedes. Für eine solche Konstellation bedarf es keiner Zustimmung des DMSB, sondern nur einer Einigung zwischen Herstellern und der ITR. In den TV-Verträgen der DTM-Dachorganisation sind aktuell 18 Starter garantiert, wie die entsprechenden Klauseln mit Serienpartnern und -sponsoren aussehen, ist unklar.

Vor dem Hintergrund des Dieselskandals muss Audi im Motorsport ohnehin auf Sparkurs gehen. "Wir diskutieren die Reduzierung auf sechs Autos, haben aber noch nicht entschieden", sagt ein Sprecher der Ingolstädter auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. BMW würde ein solcher Plan womöglich entgegenkommen, wenn man ab 2018 tatsächlich ein Team in die GTE-Pro-Szene der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) schicken will. Mercedes hat seinen Sparwillen nicht zuletzt dadurch untermauert, dass man sich vehement gegen die kurzfristige Einführung des Turbomotors in der DTM stark gemacht hat.

:rolleyes: :S
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Mittwoch, 10. August 2016, 23:08

Esteban Ocon steigt in die Formel 1 auf, Felix Rosenqvist übernimmt das DTM-Cockpit!

Fahrerwechsel im Mercedes-AMG DTM Team: Esteban Ocon steigt in die Formel 1 auf, Felix Rosenqvist übernimmt das DTM-Cockpit!

Lange wurde es bereits gemunkelt, jetzt ist es amtlich: Mercedes-AMG DTM Pilot Esteban Ocon wird mit sofortiger Wirkung Team-Kollege von Pascal Wehrlein in der Formel 1 bei Manor Racing. Sein Nachfolger im Mercedes-AMG DTM Team wird der bisherige Ersatzpilot Felix Rosenqvist.

Neue Fahrerkonstellation nach der Sommerpause: Das Mercedes-AMG DTM Team startet mit einem neuen Einsatzpiloten in das nächste Rennwochenende in Moskau (19.-21. August). Mercedes-Junior Esteban Ocon steigt nach zehn Rennen in der DTM in die Formel 1 auf. Dort wird der Franzose Teamkollege des amtierenden DTM-Champions Pascal Wehrlein bei Manor Racing, der bereits im Winter aus der DTM in die Formel 1 gewechselt ist.

Rosenqvsit steigt zum Einsatzfahrer auf!


Ocons Cockpit im FREE MEN'S WORLD Mercedes-AMG C 63 DTM übernimmt am nächsten Rennwochenende auf dem Moscow Raceway der Test- und Ersatzfahrer des Teams Felix Rosenqvist. Der Schwede ist Mercedes-AMG bereits seit vielen Jahren verbunden. Gleich zweimal (2014 und 2015) gewann er den prestigeträchtigen Macau Formel 3 Grand Prix mit Mercedes-Power. In der vergangenen Saison krönte er sich zudem zum FIA Formel-3-Europameister. In diesem Jahr war Rosenqvist bislang neben seinem Engagement als Test- und Ersatzfahrer in der DTM unter anderem auch in einem Mercedes-AMG GT3 im Einsatz. Vor eineinhalb Wochen fuhr er damit gemeinsam mit seinen Teamkollegen Renger van der Zande und Tristan Vautier beim 24-Stundenrennen in Spa-Francorchamps von Startposition 15 auf Platz zwei.

Felix Rosenqvist: "Es ist eine riesige Chance für mich, in der DTM Rennen fahren zu dürfen. Ich bin schon seit vielen Jahren Teil der Mercedes-AMG Familie und dies war stets mein großes Ziel. Es wird eine echte Herausforderung für mich, während der Saison in eine so unglaublich starke Meisterschaft einzusteigen. Mir ist bewusst, dass ich innerhalb einer kurzen Zeit sehr viel lernen muss. Dass ich in dieser Saison bislang als Test- und Ersatzfahrer im Team gewesen bin, sollte mir dabei helfen. Ich bin Mercedes-AMG sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Möglichkeit geben. Ich kann es kaum noch erwarten, in Moskau auf die Strecke zu gehen!"

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM-Teamchef: "Die Motorsportwelt ist in ständiger Bewegung und bietet immer wieder neue Gelegenheiten. Es ist fantastisch, dass mit Esteban und Pascal zwei unserer Mercedes-Junioren den Sprung aus der DTM in die Formel 1 geschafft haben. Gleichzeitig eröffnet dies dem nächsten Talent in unserem Kader die Chance, sich in der DTM zu beweisen. Felix ist als unser Test- und Ersatzfahrer bestens auf einen Einsatz vorbereitet. Er hat die Mannschaft seit Saisonbeginn begleitet, war mit ihr im Fitnesscamp und kennt die Teammitglieder sowie das Auto. Seine starke Leistung beim 24-Stundenrennen in Spa spricht zudem für sich selbst. Deshalb ist es nur logisch, dass wir ihm in Moskau die Möglichkeit geben, ein DTM-Rennwochenende zu bestreiten. Ein besonderer Dank gilt natürlich Esteban für seine Leistungen in dieser Saison. Er hat sich in seinem Rookie-Jahr in der DTM gegen ein starkes Feld sehr gut behauptet. Jetzt drücken wir ihm alle die Daumen bei seinem Formel 1-Debüt in Spa. Viel Glück, Esteban!"
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Mittwoch, 31. August 2016, 22:48

DTM 2017: Reduzierung auf sechs Autos soll kommen

Die Hersteller haben sich mit der ITR offenbar auf eine Reduzierung des Starterfeldes geeinigt: Ab 2017 nur noch jeweils sechs Autos von Audi, BMW und Mercedes

(Motorsport-Total.com) - Die DTM will ab 2017 mit einem kleineren Starterfeld größere Aufmerksamkeit erlangen. Nach monatelangen Gesprächen hat man sich nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' endgültig auf eine Reduzierung der Anzahl von Fahrzeugen verständigt. Ab dem kommenden Jahr sollen Audi, BMW und Mercedes auch aus Kostengründen jeweils nur noch sechs Autos einsetzen. Die Idee, den Herstellern die Anzahl der Fahrzeuge im Rahmen von sechs bis acht freizustellen, wurde verworfen.

Die drei Marken geben sich auf Nachfrage noch sehr zurückhaltend. Die Reduzierung auf jeweils nur noch sechs Autos sei Teil eines Maßnahmenpakets für die Saison 2017, aber noch nicht endgültig beschlossen, heißt es unisono. Gleichzeitig betonen jedoch Vertreter aller Hersteller, dass ein solches Szenario "in den vergangenen Wochen nicht gerade unwahrscheinlicher" geworden sei. Nach Recherchen von 'Motorsport-Total.com' hat man sich allerdings am vergangenen Samstag bei einem Meeting in Moskau abschließend darauf verständigt.

Dass sich Audi, BMW und Mercedes mit Aussagen zu den Plänen zurückhalten, ist nachvollziehbar. Bei nur noch jeweils sechs Autos in der DTM-Saison 2017 wird es in jedem der drei Lager zwei Piloten geben, die nicht mehr in der Szene zum Einsatz kommen werden. Den betroffenen Fahrern dieses jetzt schon mitzuteilen, wäre nicht zielführend, weil man im Kampf um die Meisterschaft 2016 jeden einzelnen Piloten für teils taktische Aufgaben im engen Wettbewerb braucht.

Hinzu kommt, dass Audi, BMW und Mercedes intern erst einmal die künftigen Teamstrukturen klären und kommunizieren müssen. Bei Audi und Mercedes liegt es nahe, dass die Teams Abt und HWA, die bislang jeweils vier Autos betreuen, zur kommenden Saison ihr Engagement zurückschrauben. Bei BMW ist die Situation eine andere, weil die Mannschaften RMG, RBM, Schnitzer und MTEK jeweils zwei Fahrzeuge einsetzen. Hier wird ein Team aus der DTM wegfallen - möglicherweise jenes, das den WEC-Einstieg von BMW zur Saison 2018 oder 2019 realisieren soll.
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Donnerstag, 27. Oktober 2016, 23:12

Bestätigt: DTM-Hersteller 2017 mit jeweils sechs Autos

Reduzierung des Starterfeldes in der DTM 2017 ist beschlossene Sache: Audi behält Teamstruktur, BMW schickt MTEK nach Le Mans, Mercedes kündigt Mücke und ART

(Motorsport-Total.com) - Die Reduzierung des Starterfeld der DTM auf nur noch 18 Fahrzeuge in der Saison 2017 ist beschlossene Sache. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurde der Schritt nun von einem offiziellen Sprecher der Dachorganisation ITR bestätigt. Im Zuge der Verkleinerung der Serie wird es teils erhebliche Veränderungen an den Teamstrukturen der drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes geben.

Bei Audi werden die aktuellen Teams Abt, Rosberg und Phoenix erhalten bleiben und jeweils den Einsatz von zwei Fahrzeugen verantworten. Bei BMW wird 2017 mit den Mannschaften RMG, RBM und Schnitzer gearbeitet. Das Team MTEK übernimmt aufgrund seiner Nähe zur Motorsportabteilung der Münchener die Einsätze des GTE-Pro-Fahrzeuges (M8?) in der Langstreclen-Weltmeisterschaft (WEC) und in Le Mans ab der Saison 2018.

Den größten Umbruch wird es bei Mercedes geben. Die Stuttgarter werden alle sechs C-Klassen in der DTM von HWA einsetzen lassen. Den Teams Mücke und Art wurde bereits zum Jahresende gekündigt. "Nachdem nun final entschieden ist, dass die Hersteller in der DTM 2017 mit sechs Einsatzfahrzeugen starten werden, haben wir für unser Team verschiedene Umsetzungs-Szenarien untersucht. Letztendlich sind wir zur Entscheidung gekommen, dass HWA in der kommenden Saison alle sechs Fahrzeuge zentralisiert einsetzen wird", wird Mercedes-DTM-Leiter Ulrich Fritz von 'Auto Bild motorsport' zitiert.

ART war erst zur Saison 2015 als neue Einsatzmannschaft von Mercedes in der DTM aufgebaut worden. Die Franzosen um den aktuellen Renault-Formel-1-Rennleiter Frederic Vasseur wird sich wohl wieder auf die Formelserien konzentrieren. Gleiches gilt für Mücke. Die Berliner Mannschaft um Peter Mücke war seit 2005 Partner von Mercedes in der DTM. Aktuell ist man in der Formel-3-Europameisterschaft und in der Formel 4 aktiv.

Wie sich die Fahrerkader der drei Marken zusammensetzen werden, ist an vielen Stellen noch offen. Bei BMW werden Martin Tomczyk und Antonio Felix da Costa der DTM den Rücken kehren. Ob alle anderen Piloten bleiben werden, ist unklar. Bei Audi wird sich Timo Scheider verabschieden, Rene Rast hat unterdessen gute Aussichten auf ein festes Cockpit 2017. Im Lager von Mercedes könnten unter anderem Daniel Juncadella und Maximilian Götz wackeln.
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Dienstag, 1. November 2016, 18:59

"Todlangweilige" Samstagsrennen: Neues Rennformat 2017?

Nachdem die DTM die Verkleinerung auf 18 Autos beschlossen hat, steht auch das Rennformat auf dem Prüfstand - Wie geht es mit dem Samstagsrennen weiter?

(Motorsport-Total.com) - Die DTM-Saison 2016 ist Geschichte, doch hinter den Kulissen wird weiterhin fleißig gearbeitet. Nachdem am Donnerstag bereits die Reduzierung des Starterfelds für 2017 von 24 auf 18 Fahrzeuge bestätigt wurde, gibt es noch einige weitere Baustellen, die in den kommenden Wochen und Monaten angegangen werden sollen. Auch das aktuelle Rennformat mit jeweils einem Rennen am Samstag (40 Minuten) und Sonntag (60 Minuten inklusive Pflichtboxenstopp) steht auf dem Prüfstand.

Um genau zu sein möchten die Verantwortlichen in erster Linie das Samstagsrennen einmal unter die Lupe nehmen. "Ich glaube, das Samstagsrennen muss man sich schon angucken. Da gab es ein paar, die interessant waren - so wie in Hockenheim oder am Nürburgring -, aber es gab auch ein paar, die todlangweilig waren", urteilt BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt knallhart.

Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz stimmt zu und erklärt: "Über weite Teile der Saison haben wir Samstagsrennen gesehen, in denen es entweder einen Haufen Crashs oder eine Prozessionsfahrt gab." Das große Problem: Weil es im 40-minütigen Samstagsrennen keinen Pflichtboxenstopp gibt, riskieren einige Piloten bereits beim Start extrem viel, weil es anschließend kaum noch eine Chance gibt, im Feld nach vorne zu kommen.

"Wir haben am Sonntag ein bewährtes Rennformat mit einer Strategiekomponente. Da muss man nicht gleich in der ersten Kurve alles riskieren", erinnert Fritz und erklärt: "Die Chance, dass ich mir das Auto kaputt fahre, ist relativ hoch, wenn ich gleich in der ersten Runde alles riskiere. In der zweiten Runde gibt es dann zwei Klassen: einmal die Angeschlagenen und einmal die, die problemlos davongekommen sind. Die fahren dann vorne weg und für die anderen wird es schwierig."

"Ich glaube, vor dem Hintergrund wäre es gut, die Formate anzupassen. Das wäre auch für den Fan und den Zuschauer gut, wenn man da mehr Konstanz reinbringt und es am Samstag und Sonntag das gleiche Format ist", regt der Mercedes-Teamchef an. Die DTM war erst zur Saison 2015 zum Format mit zwei Rennen pro Wochenende zurückgekehrt. Grundsätzlich scheint man auch 2017 daran festhalten zu wollen.

Obwohl eine Anpassung des Samstagsrennens im Raum steht, hat die Idee im DTM-Umfeld nicht nur Freunde. "Darüber wird noch hartnäckig diskutiert - ich bin dagegen", stellt DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck im Gespräch mit 'sportschau.de' klar und erklärt: "Ist doch super, dass die Rennen samstags und sonntags so unterschiedlich strukturiert sind. Für mich hat sich das in dieser Saison bestens bewährt."
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Dienstag, 1. November 2016, 19:00

Mercedes bestätigt Wechsel: Edoardo Mortara wird Sternfahrer

DTM-Vizechampion Edoardo Mortara wird zur Saison 2017 von Audi zu Mercedes wechseln - Ulrich Fritz: "Waren uns schon seit einiger Zeit einig"

(Motorsport-Total.com) - Nach der offiziellen Bestätigung der Reduzierung des Starterfeldes in der DTM-Saison 2017 fällt nun das nächste Puzzleteil an seinen Platz. Mercedes hat Edoardo Mortara als Neuzugang für das kommende Jahr verkündet. Der Italiener, Vizechampion in der abgelaufenen Saison 2016, kommt von Audi zu den Stuttgartern. Über die Vertragslaufzeit ist bislang nichts bekannt. "Es ist toll, dass wir endlich bestätigen können, dass Edoardo Mortara zu Mercedes wechselt", heißt es von Mercedes.

"Edo und wir waren uns schon seit einiger Zeit einig. Wir wollten aber aus Respekt vor den Kollegen von Audi nicht bekanntgeben, dass ihr Titelaspirant zu uns wechselt", erklärt Mercedes-DTM-Rennleiter Ulrich Fritz. "Mit Edo haben wir nicht nur einen erfahrenen Piloten für unser Team gewinnen können, sondern auch einen richtig guten Typen, der charakterlich super in unser Team passt. Wir freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm."

Der 29-jährige gebürtige Genfer hatte den Titel im Zweikampf gegen Marco Wittmann (BMW) erst im allerletzten Rennen der Saison 2016 verloren. Mortara war nach seinem Titelgewinn in der Formel-3-Euroserie 2010 im Folgejahr mit Audi in die DTM gekommen. Den Ingolstädtern blieb er bis jetzt treu. Bei 76 Starts in DTM-Läufen gelangen dem Italiener acht Siege. Bei Mercedes wird Mortara 2017 ebenso wie alle weiteren fünf Mercedes-Piloten vom Team HWA betreut.
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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 22:29

Neue Struktur bei BMW: Schnitzer und MTEK verlassen DTM

BMW wird in der DTM-Saison 2017 auf die Teams RBM und RMG setzen, für Schnitzer und MTEK sind andere Aufgabengebiete geplant - Fahrerverkündung am Freitag

(Motorsport-Total.com) - BMW geht mit einem veränderten Team-Aufgebot in die Saison 2017 und trägt damit der strategischen Neuausrichtung seiner Engagements sowie den individuellen Anforderungen in den einzelnen Rennserien Rechnung. Weiterhin werden die vier BMW-Teams RMG, RBM, MTEK und Schnitzer zum Einsatz kommen, zum Teil allerdings mit neuen Aufgabengebieten. Gleichzeitig gibt es im Rahmen des Kundensport-Programms wie schon 2016 eine enge Zusammenarbeit mit den Teams Schubert und ROWE.

In der DTM kämpfen weiterhin RMG und RBM um Punkte und Siege. Beide Teams sind seit dem Comeback der Marke 2012 in dieser Serie vertreten - und das mit großem Erfolg. Die RMG-Mannschaft von Teamchef Stefan Reinhold konnte 2014 den Teamtitel erringen und mit Marco Wittmann zwei Mal - 2014 und 2016 - den Fahrertitel feiern.

RBM war in der vergangenen Saison als Gesamt-Dritter direkt hinter RMG das zweiterfolgreichste BMW-Team in der DTM. 2013 hatte Bart Mampaey mit seiner Crew um den Titel gekämpft und in der Teamwertung Rang zwei belegt. Sowohl RMG als auch RBM sollen in der DTM-Saison 2017 je drei BMW M4 DTM einsetzen. Die Fahrer werden am 9. Dezember beim BMW-Saisonabschluss in München bekanntgegeben.

Neue Aufgabengebiete für Schnitzer und MTEK

Schnitzer kehrt 2017 in den GT-Sport zurück. Die Crew rund um Charly Lamm absolvierte von 2012 bis 2016 insgesamt 66 DTM-Rennen und feierte den größten Erfolg bei ihrem zweiten Auftritt in dieser Serie gleich im ersten Jahr. Damals gewann Bruno Spengler im BMW M3 DTM den Fahrertitel, der Teamtitel ging ebenfalls ins oberbayerische Freilassing.

Nun will Schnitzer seine lange Erfolgsgeschichte mit BMW im GT-Rennsport fortschreiben. Unter anderem stehen für das Team fünf Siege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu Buche. Zuletzt triumphierten Lamm und seine Mannschaft dort 2010 mit dem BMW M3 GT.

Für das Team MTEK soll 2017 die intensive Vorbereitung auf den Start von BMW in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im folgenden Jahr beginnen. Das Team von Ernest Knoors fuhr zwischen 2013 und 2016 in der DTM und sorgte dort ebenfalls für zahlreiche Highlights, wie beim ersten DTM-Sieg von Timo Glock im letzten Rennen der Saison 2013.

In der vergangenen Saison gewann die Crew aus Garching den "Best Pit Stop Award" für die schnellsten Boxenstopps im Feld. Im kommenden Jahr ist für das Team MTEK ein umfangreiches Test- und Entwicklungsprogramm im Hinblick auf den WEC-Einstieg von BMW geplant.

Marquardt: "Perfekt zugeschnittene Struktur"


"Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Teamaufstellung bestens für unsere neuen Aufgaben vorbereitet sind", sagt Motorsport-Direktor Jens Marquardt zu den Neuerungen. "Für uns stand immer fest, dass wir mit all unseren Teams weiter erfolgreich zusammenarbeiten möchten. Wegen der Änderungen in der DTM mussten wir unsere Strukturen anpassen, gleichzeitig ergaben sich im Rahmen unseres neu geordneten Motorsport-Programms neue Arbeitsfelder und Einsatzgebiete. Darauf ist die neue Struktur nun perfekt zugeschnitten."

"Das Team Schnitzer hat in der DTM Geschichte geschrieben, als es sich nach 20 Jahren Pause in dieser Serie gleich mit dem Titel zurückmelden konnte. Das hätte niemand erwartet. Zugleich ist das Team in seiner Historie immer auch eng mit dem GT-Sport verbunden gewesen und hat dort großartige Ergebnisse erreicht", lobt Marquardt weiter. "Deshalb wird es sicher spannend für die GT-Fans, wenn wir diese Kombination 2017 unter anderem im Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgring wieder aufleben lassen."

"MTEK soll sich ganz den Vorbereitungen für unseren Einstieg in die WEC widmen, nachdem es BMW in den vergangenen Jahren exzellent in der DTM vertreten hat. Ich danke sowohl Charly Lamm als auch Ernest Knoors sowie ihren Crews für ihren Einsatz in den vergangenen DTM-Saisons - und freue mich gleichzeitig auf die vielen weiteren Rennen, die wir gemeinsam bestreiten werden", so der Motorsportchef abschließend.

Teamchefs mit Wehmut

"Jeder weiß, dass Schnitzer eine sehr enge Verbindung zum GT-Sport hat - und eine große Leidenschaft für die Langstrecke", meint Teamchef Charly Lamm. "Gleichzeitig schwingt natürlich auch Wehmut mit, sich aus der DTM zu verabschieden. Es war in dieser wettbewerbsintensiven Serie eine sehr intensive Zeit mit zahlreichen Herausforderungen, aber ebenso vielen schönen Momenten."

"Das Highlight war zweifellos der Titelgewinn 2012 gleich in unserem Comeback-Jahr", sagt Lamm weiter. "Doch jetzt beginnt ein neues Kapitel in unserer langen BMW-Historie. Entsprechend motiviert werden wir unsere Aufgaben für das kommende Jahr angehen. Wir freuen uns sehr auf die Rennen mit dem BMW M6 GT3."

Ernest Knoors ergänzt: "Wir sind 2013 mit unserem neuen MTEK-Team erstmals in der DTM angetreten - und haben seitdem eine ganze Menge gelernt. Diese Serie war insbesondere im Hinblick auf die nötige Professionalität und Qualität in den unterschiedlichsten Bereichen eine sehr gute Schule. Natürlich freuen wir uns nun riesig auf die neue Herausforderung, die uns in der WEC erwartet. Dort ist das Niveau ebenfalls extrem hoch. 2017 wird ein intensives Vorbereitungsjahr, ehe wir uns im Jahr darauf mit dem Wettbewerb messen."
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Sonntag, 11. Dezember 2016, 19:37

DTM-Fahrer 2017: BMW setzt auf Konstanz im Kader

Nach dem Abgang von Antonio Felix da Costa und Martin Tomczyk bleibt das BMW-Aufgebot 2017 unverändert: Marco Wittmann führt das DTM-Sextett an

(Motorsport-Total.com) - In der DTM-Saison 2017 wird BMW mit zwei Teams und sechs Fahrern vertreten sein. Zum Einsatz kommt der neue BMW M4 DTM, der aktuell im Rahmen eines umfangreichen Test- und Entwicklungsprogramms auf die 18 Rennen vorbereitet wird. Am Steuer werden sechs DTM-erfahrene BMW-Werksfahrer sitzen: Alle Piloten von 2016, abzüglich der bereits verabschiedeten Antonio Felix da Costa und Martin Tomczyk.

Als DTM-Titelverteidiger führt Marco Wittmann das Aufgebot an. Neben ihm werden Tom Blomqvist, Augusto Farfus, Timo Glock, Maxime Martin und Bruno Spengler um Punkte und Siege kämpfen. Insgesamt bringen es die sechs BMW-Piloten auf 399 DTM-Starts, 32 Siege und 34 Pole-Positions.

In Spengler (2012) und Wittmann (2014 und 2016) hat BMW zwei DTM-Champions in seinen Reihen. Die drei BMW M4 DTM von Wittmann, Glock und Farfus werden vom Team RMG um Teamchef Stefan Reinhold eingesetzt. Für das Team RBM um Bart Mampaey fahren 2017 Blomqvist, Martin und Spengler.

"Unser Fahreraufgebot gehört auch 2017 wieder zum Allerfeinsten, was die DTM zu bieten hat", erklärt Motorsportchef Jens Marquardt. "Natürlich wird Marco Wittmann als Champion der von allen Gejagte sein. Aber auch unsere weiteren fünf Piloten haben allesamt schon Siege errungen und ihre Klasse in der DTM unter Beweis gestellt. Diese Konstanz im Cockpit wird uns guttun. Denn Erfahrung ist in der DTM einfach extrem wichtig."
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Dienstag, 13. Dezember 2016, 06:57

Audi bringt Rene Rast und Loic Duval in die DTM

Zwei Neuzugänge aus der WEC in der DTM-Mannschaft von Audi: Rene Rast wird Vollzeitpilot, Loic Duval kommt aus der LMP1 in die Szene

(Motorsport-Total.com) - Audi bringt frischen Wind in die DTM: Mit dem Franzosen Loic Duval und dem Deutschen Rene Rast starten in der kommenden Saison zwei neue Piloten mit dem Audi RS 5 DTM. Beide waren für Audi bisher in anderen Rennserien erfolgreich im Einsatz und zuletzt in der WEC aktiv. Als Fahrer für die DTM 2017 bestätigt sind Mattias Ekström (Schweden), Jamie Green (Großbritannien), Nico Müller (Schweiz) und Mike Rockenfeller (Deutschland).

"Wir freuen uns, dass unsere Fahrermannschaft für die neue DTM-Saison komplett ist", sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. "Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt."

"Rene hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird", sagt Gass über den Deutschen, der bereits 2016 an zwei Wochenenden zum Einsatz gekommen war. "Und mit Loic haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben."

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. "Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. "Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen. Die bevorstehende Winterpause werden wir nun nutzen, uns mit dem veränderten DTM-Fahrerkader auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten."

DTM-Neuzugang Loic Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und gewann 2013 mit dem Audi R18 e-tron quattro die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34 Jahre alte Franzose mit Wohnsitz in Genf bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem Audi RS 5 DTM absolvierte Duval Anfang Dezember beim Young-Driver-Test im spanischen Jerez. Dabei lernte er das DTM-Auto auf trockener und nasser Strecke wie auch bei Mischbedingungen kennen.

Der 30-jährige Rene Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv. Am Steuer des GT3-Sportwagens Audi R8 LMS zählt er seitdem zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Auch im Audi R18 e-tron quattro hinterließ Rast einen starken Eindruck. Den bestätigte der in Bregenz (Österreich) lebende Mindener in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM. Bei seinem zweiten DTM-Rennen holte Rast im Oktober in Hockenheim seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Dienstag, 21. März 2017, 16:45

Neue Ära in der DTM: Gerhard Berger ist am Ruder!

Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger übernimmt die Spitze in der DTM-Dachorganisation ITR: Das Ende der Ära Aufrecht, Abt und Mertes in der Szene

(Motorsport-Total.com) - In der DTM ist nach über 20 Jahren eine Ära nun zu Ende gegangen. Der langjährige Chef der Dachorganisation ITR, Hans Werner Aufrecht, muss ab sofort Platz machen für eine neue Leitfigur. Wie von 'Motorsport-Total.com' bereits im Dezember 2016 berichtet, wird Gerhard Berger die Geschicke der Serie künftig leiten. Das hat der ITR-Vorstand auf seiner Sitzung am heutigen Dienstag entschieden. Der Ex-Formel-1-Pilot aus Österreich soll der DTM einen Weg in eine positive Zukunft aufzeigen, er agiert gemeinsam mit ITR-Geschäftsführer Florian Zitzlsperger.

"Die DTM ist eine gute Plattform. Ich würde mir wünschen, dass es sie noch lange gibt", erklärte der 57-jährige Tiroler vor wenigen Wochen. Nun soll Berger die Geschicke des Deutsche Tourenwagen Masters ganz direkt beeinflussen und die Zukunft entsprechend absichern. ITR-Geschäftsführer Zitzlsperger hatte im Rahmen des Sportbusinesskongress SPOBIS im Fabruar 2017 einen Maßnahmenkatalog vorgestellt. Die DTM soll wieder mehr Fannähe erfahren und spektakuläreren Sport bieten.

"Nicht nur die DTM, sondern der gesamte Motorsport, hat in den zurückliegenden Jahren einige Einbußen bei den Quoten der Live-TV-Übertragungen gehabt. Mit guter Arbeit lassen sich Trends aber auch umkehren", meint Zitzlsperger. Mit welchen konkreten Neuerungen in den kommenden Jahren diesem Trend entgegen gesteuert werden soll, ist noch nicht klar formuliert. Ebenso unklar ist, mit welchem TV-Partner man diese Zukunft angehen wird. Der Vertrag mit der ARD läuft Ende dieses Jahres aus.

Womöglich wird man vom Konzept des Class-One-Reglements, das ursprünglich eine wichtige Verknüpfung mit der japanischen GT-Serie hätte bilden und somit die Internationalisierung hätte ermöglichen sollen, wieder abrücken. Zur Saison 2017 will man bei den Fans mit veränderten technischen Regeln und offenem Zugang zu den Boxen punkten. Mit weiteren Gleichteilen an den Autos will man die Kosten reduzieren und einen Wettbewerb auf Augenhöhe ermöglichen.


Mit der Wahl von Berger an die Spitze des Dachverbandes ITR geht die Ära Hans Werner Aufrecht nun endgültig zu Ende. Seit 1986 hatte der nun 78 Jahre alte Gründer der Unternehmen HWA und AMG die Szene bestimmt - "wie ein Bernie Ecclestone der DTM", wie viele Beobachter oftmals kommentierten. Auch die bisherigen ITR-Vorstandsmitglieder Hans-Jürgen Abt (2. Vorsitzender) und Walter Mertes (Sponsoring) sind nicht mehr im Amt.

Gerhard Berger war der Wunschkandidat der drei in der DTM engagierten Hersteller. Der Österreicher hat spätestens seit seiner Zeit als BMW-Motorsportdirektor (1998 bis 2003) enge Bindungen zur Marke aus München, mit seinem Landsmann Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef) gibt es eine Freundschaft, sein Neffe Lucas Auer fährt für die Stuttgarter. Audi dürfte die neuesten Entwicklungen hinnehmen, weil man in Florian Zitzlsperger immerhin einen Mann aus den eigenen Reihen als ITR-Geschäftsführer etabliert hat.
Gruß vom Niederrhein, Björn

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Donnerstag, 20. April 2017, 17:29

DTM holt historische Tourenwagen ins Rahmenprogramm

Das Tourenwagen-Classics wird Rennen im Rahmen der DTM am Norisring und Nürburgring austragen - Christian Danner und Kurt Thiim kehren zurück

(Motorsport-Total.com) - Die DTM ergänzt ihr Rahmenprogramm bei den Rennen auf dem Norisring (30. Juni bis 2. Juli) und auf dem Nürburgring (8. bis 10. September) um das Tourenwagen-Classics. Wie der Dachverband ITR am Dienstag bekanntgab, wird die mit historischen Fahrzeugen aus den Achtziger- und Neunzigerjahren ausgefahrene Rennserie in Nürnberg und in der Eifel einen Wertungslauf abhalten. Für das Championat eingeschrieben haben sich Stars von einst, darunter zwei frühere DTM-Meister.

ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger ist begeistert, Tradition und Moderne zu vereinen: "Die DTM war und ist immer State of the Art. Gleichzeitig blicken wir auf eine beeindruckende Historie zurück - und die wollen wir in dieser Saison gemeinsam mit der Tourenwagen-Classics zelebrieren", sagt er und glaubt, eine Brücke zu schlagen: "Die Events haben wir mit Bedacht gewählt - auf dem Norisring fährt die DTM ihr 40. Rennen und der Nürburgring feiert in diesem Jahr 90. Geburtstag."

Bei den Rennen werden die Stars von damals und heute den Zuschauern im Fanbereich präsentiert - mit Autogrammstunden, Interviews und der Möglichkeit, Gespräche zu führen. Eine Einstimmung findet im Rahmen des Saisonauftakts in Hockenheim (5. bis 7. Mai) statt, wenn die Tourenwagen-Klassiker in einer Ausstellung im Fahrerlager zu bewundern sind.

Das Tourenwagen-Classics ist eine Serie für historische Tourenwagen, die 2016 erstmals ausgetragen wurde. Sie bringt automobile Rennsportklassiker zurück auf die Strecke. Insgesamt haben sich 42 Fahrer mit ihren Autos für die Saison 2017 eingeschrieben, darunter mit Alexander Burgstaller, Christian Danner, Altfried Heger, Marc Hessel, Volker Schneider, Volker Strycek und Kurt Thiim aktive Fahrer der alten DTM, die von 1984 bis 1996 ausgetragen wurde.

Die Rennen der Tourenwagen-Classics gehen über die Distanz von 40 Minuten und beinhalten einen zweiminütigen Pflichtboxenstopp, um einen Fahrerwechsel zu ermöglichen. Nach einem Freien Training entscheiden zwei Qualifyings von je 20 Minuten über die Startpositionen.
Gruß vom Niederrhein, Björn