Posts by Stefan1977

    Macht ihr euch echt Gedanken darum, welche Batterie die beste für eure Kiste ist? So was kauft man sich, baut sie ein, und denkt nicht weiter darüber nach ;) Wenn man Glück hat, hält sie 6 - 8 Jahre. Wenn man Pech hat, macht sie deutlich früher die Grätsche, weil man die Karre seiner Freundin geliehen hat, und die die Innenbeleuchtung angelassen hat, bevor sie das Auto in die Garage gefahren hat, wo es dann eineinhalb Wochen stand. Einem selber würde so etwas natürlich NIE passieren ;)


    Ich verstehe auch nicht so recht, wofür man bei der Batterie irgendwelche moderneren Technologien braucht. Bei einem wirklich alten Oldtimer, der zu Elektrik-Problemen neigt, könnte man ja darüber nachdenken. Aber bei einer serienmäßigen Auto aus den 90ern funktioniert die Elektrik doch in aller Regel ziemlich perfekt.

    Dafür keine Nockenwellenverstellung, doppelt so viele Nockenwellen und die besagten zwei Töpfe mehr die für mehr Reibung sorgen. Leider Zylinder frisst mit. Immer :D

    Nein, das ist ein SOHC-Motor, der hat eine Nockenwelle pro Bank. Deswegen hat er ja auch keine Nockenwellen-Verstellung. Also im Prinzip wie ein japanischer Kleinwagen aus den 80ern :lolt:

    Wie auch immer, mit dem M111 kann man diesen Motor irgendwie nicht so recht vergleichen. :wat:

    Deinen Motor kann man da jetzt nicht direkt vergleichen, Julian. Dein M112 hat zwar zwei Zylinder mehr, aber er hat eine präziser Gemischaufbereitung, als die frühen M111. Außerdem hat er einen wesentlichen schlichteren Ventiltrieb, was der Effizienz entgegen kommen dürfte. Länger übersetzt ist er auch.

    Bei meinem ehemaligen Daily (180er, Handschalter, 225er Reifen) hab ich immer so mit gut 9 Litern gerechnet. Um mir das genau auszurechnen, war ich allerdings zu faul ^^ Wobei ich mit dem Auto zu drei Vierteln auf Landstraßen unterwegs war, ansonsten auf der Autobahn und sehr selten in der Stadt. Also eigentlich beste Bedingungen für einen niedrigen Verbrauch. Mit Klima oder wenn ich es eilig hatte, waren es sicher über 10. Ich denke, das deckt sich auch mit der Werksangabe, die damals ja um einiges realistischer war, als heute.

    Um mit 8 Litern hinzukommen, muss man schon ziemlich spaßfrei fahren. 6 Liter vielleicht im freien Fall :lolt:

    Ich denke mal, mit deiner Kiste ist alles in Ordnung. :thumbup: Du hast ja sogar noch breitere Reifen, als ich. Und wenn ich es recht in Erinnerung habe, hast du auch ein Bodykit verbaut, was die Aerodynamik jetzt nicht unbedingt besser macht.

    Wundert es dich? Der Typ greift schon seit Jahren in sozialen Medien Mitglieder der Demokraten an, repostet auf X Beiträge von Rechtsextremisten mit der Anmerkung "interesting" und beleidigt Transsexuelle, obwohl er selber ein Kind hat, das vom Sohn zur Tochter geworden ist. Ich sag mal, die Zeiten, in denen Musk der smarte "Rockstar unter den Ingenieuren" war, sind irgendwie auch vorbei. Dass er Trump unterstützt, kommt mir absolut schlüssig vor.

    Ein Kumpel überlegt auch ab und zu mal.

    Hast doch selber mal überlegt ;) Der Verkäufer von dem Ding wirft mir heute noch Hassblicke zu, wenn man sich mal im Supermarkt sieht, weil ich mir ne Stunde lang seine Karre angesehen habe, ohne, dass es zum Kauf kam. Jaja, Kleinstadtleben :lolt:

    Das war aber auch ein Ranzfass xD Aber die hellbraune Lederausstattung wäre ohne dem Schnitt im Fahrersitz und dem Geruch nach kaltem Tabakrauch echt recht schön gewesen :thumbup:

    Ein 9-Kilo-Fahrad?

    Das kommt's ja nicht so auf den Rahmen an, sondern eher darauf, was sonst noch so verbaut ist. Ein Stahlrahmen ist eigentlich immer schwerer, als ein hochwertiger Alu- oder gar Carbonrahmen. Aber was das Rad am Ende wiegt, hängt vor allem von Laufrädern und co. ab. Da ist dann vor allem die Frage, was das ganze kosten darf, und wieviel Zugeständnisse man in punkto Haltbarkeit machen will. Aber ein Gewicht von deutlich unter 10 Kg sollte bei einem Rennrad eigentlich immer drin sein.

    Ich bin da ja nicht allein. Wenn ich mir zu einem Sachverhalt die Standpunkte von 5 verschiedenen Politikwissenschaftlern anhöre, dann bekomme ich 5 verschiedene Einschätzungen. Es fehlt dort einfach ein gutes Stück weit an einer objetiven Basis. Es fehlt an zu Grunde liegenden Naturgesetzen. Politik an sich ist nun einmal Meinung, immer Interessensvertretung. Das funktioniert einfach nicht, hier eine meinungsneutrale, interessenneutrale Wissenschaft drauf zu machen. Das soll übrigens niemand herabwürdigen, denn das ist es nicht. Statt Politikwissenschaftler, bin ich eher bei Politikanlalyst, der natürlich sich seiner Rolle bewusst ist, dass auch der Politikanalyst seinen Blickwinkel auf das Geschehen hat.


    Übrigens die Nummer an der Stelle mit Fakten zu untermauern, wird mir nicht gelingen. Denn es bleiben Meinungen. Das ist ja genau meine Aussage und nichts anderes. Ich würde aber gerne mal die Fakten und Daten sehen, wie Herr Heni und die BPB zu entsprechendem Rückschluss kommen. Für mich ist das erst einmal vollkommen aus der Luft gegriffen.

    Also bevor wir jetzt weiter darüber diskutieren, ob die Äpfel an meinem Apfelbaum blau oder grün sind ;) Informier dich doch einfach mal, was eine Wissenschaft ist. Die BPB magst du ja offensichtlich nicht, aber der Wikipedia-Artikel zum Thema Wissenschaftstheorie könnte eventuell ein ganz brauchbarer Einstieg sein.


    Naturgesetze spielen vor allem in den Naturwissenschaften eine wichtige Rolle. Die Sozialwissenschaften - zu denen die Politologie zählt - nutzen überwiegend andere Werkzeuge. Die Geisteswissenschaften übrigens auch. Nein, auch ein Anglist oder Philosphie-Professor arbeitet in aller Regel nicht mit Maßband, Waage und Taschenrechner. Trotzdem betreiben diese Leute keine "Pseudowissenschaft" à la Sternzeichenkunde.


    Paradigmen, unterschiedliche Denkschulen und ja, Meinungen, gibt es in jeder Wissenschaft. Bestimmte sozialkonstruktivistische Hypothesen gehen sogar davon aus, dass Naturgesetze keine unverrückbaren Konstanten sind.


    Die Theorie mit dem "Sommermärchen 2006" als Wegbereiter der neuen Rechten hat Clemens Heni vor etwa 8 - 10 Jahren in einem Buch erwähnt. In der Zeit danach hat er mehrere Interviews gegeben, in denen er über diese These gesprochen hat. Ich habe sein Buch nicht gelesen, aber ich gehe mal davon aus, dass er seine Ansichten durchaus zu begründen versteht. Er zählt immerhin zum Wissenschaftsbetrieb und weiß daher, wie man eine Arbeit verfasst, die akademischen Ansprüchen genügt. ;) Ich persönlich halte seine Theorie für schwierig, habe aber keine Lust, mich näher damit zu beschäftigen. Da gibts halt einfach spannenderes ;) Ich denke aber nicht, dass er mit seiner Meinung allein auf weiter Flur steht. Der Themenkomplex 'Fußball und Rechtsextremismus' wurde und wird in unzähligen Forschungsarbeiten untersucht. Um davon mehr zu erfahren, müsste man allerdings gezielt danach suchen. Normalerweise sind sozialwissenschaftliche Forschungen zu eher speziellen Themen nichts, was einem in der Springer-Presse begegnet.

    Klar sind wir hier im Meinungsbereich. Daten sind bei dieser "Wissenschaft" eben eine problematische Geschichte.


    Bleiben wir doch einfach bei dem entsprechenden Beispiel. Wie will man es sauber mit Daten untermauern, dass die WM 2006der Auslöser und der Grund für einen verstärkten Rechtsextremismus war?


    Und warum kommt außer dem einen studierten Politikwissenschaftler der Rest nicht zu diesem Schluss (ok, irgendwo findet man ggf. auch noch weitere, aber sicher keine Mehrheit)? Vermutlich weil einfach zu viel politische Meinung diese Wissenschaft prägt.

    Eigentlich wollte ich zu dem Thema nichts mehr schreiben, weil mir das ganze hier zu affig geworden ist. Aber hm... okay...


    Man kann natürlich über vieles diskutieren und zu allem möglichem seine persönliche Meinung haben. Aber manches ist einfach nicht diskussionswürdig, weil es nunmal klar ist. Dass die Äpfel an dem Baum vor meinem Haus grün sind, ist Fakt, und nichts, was einer subjektiven Einschätzung bedarf. Und genauso ist Fakt, dass die Politikwissenschaft eine Wissenschaft ist, und keine "Pseudowissenschaft", wie zum Beispiel die Astrologie. Das steht fest, da gibt es nichts dran zu rütteln, und würdest du dich besser mit dem Thema auskennen, wäre dir das auch klar. Und ja, die Politikwissenschaft bleibt auch dann eine Wissenschaft, wenn ein Politologe eine Aussage tätigt, die dein Patrioten-Ego kneift 😉


    Jetzt kann man sich natürlich hinstellen, und sagen: "Moment mal, ich habe da meine ganz spezielle Weltsicht. Die Äpfeln an deinem Baum sind blau, und die Politologie steht in punkto Wissenschaftlichkeit irgendwo zwischen Ufologie und Bachblüten-Heilkunde." Aber da wird es dann auch albern, irgendwie. "Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt", mag vielleicht bei Pippi Langstrumpf ganz cute sein. Aber solange man nicht in einem Astrid-Lindgren-Roman, sondern in der Realität lebt, sollte man die Fakten der realen Welt auch als Fakten anerkennen.


    Außerdem solltest du dir mal angewöhnen, deine Beiträge mit Fakten zu untermauern. Du hasst es offensichtlich, wenn wer anders deinen Standpunkt nicht teilen will. Aber wenn du überzeugen willst, musst du halt auch Gründe dafür bringen. Nein, ich bin nicht links oder grün, weil ich irgendwelchen völlig pauschalen und auf Bauchgefühl basierenden Aussagen über Ausländerkriminalität oder die Arbeitswilligkeit von Migranten nicht zustimmen möchte. Aber wenn hier solche Klopper rausgehauen werden, müssen sie halt begründet werden. Je steiler eine These ist, desto sorgfältiger muss man sie belegen :thumbup: