Posts by Roland Maier

    Hallo in die Runde,

    meine Starterbatterie hat schlapp gemacht. Scheinbar Gitterkorrosion. Spannung war im Ruhezustand ok. Die Batterie ließ sich laden, war aber schnell voll. Bei geringster Belastung brach die Spannung jedoch ein, d.h. massiver Kapazitätsverlust durch Gitterkorrosion.

    Der örtliche Händler hier handelt mit Banner. Deshalb war eine Banner P10040 mit 100 Ah verbaut. Acht Jahre hat sie gehalten, wurde aber jedes Jahr ausgebaut und bis 14,8 V geladen und bei der Spannung ein paar Tage gehalten (Sprichwort Säureschichtung). An anderer Stelle hatte ich bereits angesprochen, dass Blei-Calcium-Batterien für unsere W202 vollkommen ungeeignet sind, da die Ladespannung der Batterie im Fahrzeug zu gering ist, was sich aus der vom Laderegler geregelten Spannung ergibt und zusätzlich dem Spannungsabfall über die doch etwas lange Leitung zur Starterbatterie im Kofferraum.

    Habe nun eine Low-Antimon-Batterie verbaut (Banner Energy Bull 957 61, auch mit 100 Ah), ohne Calcium-Zusätze. Die ersten Batterien, wie beim W202 eingesetzt wurden sahen sicher eher so wie dies hier aus und kannten auch kein Calcium. Ladeschlussspannung bei Low-Antomon-Batterien liegt bei 14,4 V, was durchaus erreichbar ist, je nach Lichtmaschinenregler. Die Batterie ist nicht wartungsfrei und jedes Jahr muss der Flüssigkeitsstand geprüft werden und ggf. aufgefüllt werden.

    Ich werde berichten.

    Grüße Roland

    Hallo Alex,

    ich vermute die Teilenummer ist falsch. Die Teilenummern haben eine Systematik. Die Teilenummer müsste die A 202 411 1047 sein (copy and paste: A2024111047) , d.h. mit 411 (Produktgruppe). Der ist für Apothekenpreise bei Mercedes erhältlich https://originalteile.mercedes-benz.de/schwingungstilger/a2024111047 . Ich vermute fast einen weiten Tippfehler, denn bei A 202 411 1047 finde ich nicht, aber durchaus für A 202 411 1147. Könntest du bitte eine FIN hier angeben, dann könnte im EPC gesucht werde.

    Grüß Roland

    Hallo in die Runde,

    das Problem soll bei mir auch sehr bald angegangen werden. Das mit der überholten Hinterachse eingebaute Ersatz-Differential jaulte fürchterlich zwischen 70-90 km/h, mittlerweile geht es schon knapp über 50 km/h los. Mein Plan wäre zunächst das alte Differential wieder einzubauen, auch wenn dort das Spiel eigentlich zu groß ist - immerhin jault es nicht und ist trocken.

    War nicht neben dem Spreitzen des Gehäuses zum Einsetzen der Seegeringe auch eine Messung und Einstellung des Reibmoments nötig?

    Viele Grüße

    Roalnd

    Hallo Günther,

    hatte die gleichen Probleme und ähnliche Versuche unternommen. Am Ende habe ich letzten Herbst eine neue Scheibe eingeklebt. War gar nicht schwierig. Die Scheibe habe ich bei einem örtlichen Händler bezogen und unter 100 EUR bezahlt, wobei mir etwas entgegengekommen wurde, weil beim letzten Scheibenwechsel bei denen der Lack oberhalb des Rückspiegels beschädigt wurde und ich auch noch mit dem Rost dort zu tun hatte. Scheibenkleber habe ich MS-Polymer von KSD genommen.

    Viele Grüße

    Roland

    Danke euch für alle Hinweise! Servopumpe und Wasserpumpe (inkl. Kühlmittel) ist getauscht. Nebenbei habe ich bemerkt, dass es G48 nicht mehr zu kaufen gibt. War jetzt gerade kein Problem, da ich Mitte 2022 einige Flaschen Konzentrat gekauft habe und die noch rumstanden.


    Das Entlüften der Servopumpe im Stand ging, auch wenn es mit Motor aus durchaus anstrengend war 30x einzuschlagen. Das Flattern des Riemen ist auch weg, soweit ich das testen konnte. Hab nur eine Runde in der Garage gedreht, mangels Winterreifen und aufgrund der Massen an Salz die hier noch auf den Straßen schwimmen. Einen ausführlicheren Test gibt es im Frühling.

    Die Reifenwahl hat nix mit angepasster Geschwindigkeit zu tun.

    Ich behaupte immer wieder, dass auf geraden Strecken innerorts, auch wenn Schnee auf der Straße liegt, nicht die Geschwindigkeit angepasst werden muss sondern der Abstand. Anfahren und Beschleunigen ist, zumindest mit Winterreifen oder gar mit Allradantrieb, nicht das Problem. Das Problem liegt beim Bremsen und deshalb braucht es mehr Abstand.

    Danke für deine Beschreibung im Eingangspost. Dann hatten zwei von mir heute getroffene Zeitgenossen auf der Straße vermutlich Alljahresreifen drauf und haben damit den gesamten Verkehr auf dem Weg zur Arbeit lahmgelegt: Vierspurige Straße innerorts mit maximal 50 km/h. Fahren zwei Leute mit knapp 20 km/h auf dem Tacho (mein GPS in der Dashcam sagt 16 km/h) kilometerlang nebeneinander her, bis man das Ende der Karawane im Rückspiegel nicht mehr sehen kann. Scheinbar hatten "sie" Probleme beim Beschleunigen.

    Da ich mindestens zwei Mal im Jahr im Winter und im Schnee in eines der umgebenden Mittelgebirge fahre und nicht als Verkehrshindernis bei mir im Ort enden möchte, scheiden Alljahresreifen aus. Der Reifenmensch hatte vorletzten Herbst versucht mir welche zu verkaufen. Nachdem er das gesagte hörte, hat er mir Winterreifen verkauft. Ich setze bei Winterreifen auf schmalere (mMn besserer Grip) und kleinere Reifen (erleichtert das Montieren der Schneeketten) als bei Sommerreifen. Auf Eis haben alle Reifen verloren.