Die elektrische Revolution der C‑Klasse von Mercedes‑Benz

  • Was mich wundert, über Audi hat man sich vor noch nicht allzulanger Zeit an den Kopf gefasst, wegen des Soundgenerator im Abgasstrahl, jetzt stehen schon die Fragen im Raum,was man dann so hört,es wird zur Normalität.

    Des weiteren,das man sich an Leasing für solche Gurken schon gewöhnt hat, damit das Elktrogedöns einem am Ende nicht das Bein stellt, ist ja wohl auch keine Lösung.

    Mein 202 ist schon ewig bezahlt und macht bei etwas Pflege auch weiterhin seinen Dienst.

  • Na ja, in der Flotte der Firma, wo ich arbeite gibt es drei E-Autos (E-Niro, Ioniq 5 und 6).

    Die lassen sich wunderbar fahren, und laden auch wahnsinnig schnell, sind voll alltagstauglich. Der E-Niro hat 255 tkm runter, und läuft perfekt.

    Privat kann und will ich mir sowas nicht leisten, rein technisch sind die aber deutlich besser, als viele denken.

    Ob sich sowas heute privat rechnet? Keine Ahnung…

  • Ich besitze einen 180er 10/194 und einen 240er 12/2000.

    Aus den folgenden Gründen habe ich mir, von einem Geschäftswagen abgesehen, nie einen Neuwagen gekauft:

    Der Werterhalt älterer Autos spielt nicht nur aus finanzieller Sicht eine wichtige Rolle, sondern auch im Hinblick auf die Umwelt. Wer ein Fahrzeug regelmäßig pflegt, wartet und möglichst lange nutzt, trägt aktiv dazu bei, Ressourcen zu schonen und unnötigen Abfall zu vermeiden. Denn die Herstellung eines neuen Autos benötigt große Mengen an Rohstoffen wie Stahl, Aluminium, Kunststoffe und seltene Metalle sowie viel Energie und Wasser.

    Wird ein älteres Auto über viele Jahre hinweg instand gehalten und weitergefahren, verteilt sich die Umweltbelastung aus der Produktion auf eine längere Nutzungsdauer. Das bedeutet: Je länger ein Fahrzeug genutzt wird, desto nachhaltiger kann seine Gesamtbilanz ausfallen. Gleichzeitig verhindert man, dass funktionstüchtige Fahrzeuge frühzeitig verschrottet werden.

    Auch wirtschaftlich lohnt sich die Pflege älterer Fahrzeuge. Regelmäßige Wartung, rechtzeitige Reparaturen und ein sorgsamer Umgang helfen dabei, den Wert des Autos zu erhalten. Ein gepflegtes Fahrzeug erzielt beim Verkauf meist einen höheren Preis und bleibt zuverlässiger im Alltag. Zudem sind die Kosten für Wartung und Reparatur häufig günstiger als die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs.

    Natürlich sollten Verbrauch und Emissionen älterer Modelle berücksichtigt werden. Dennoch ist ein gut gewartetes Auto oft umweltfreundlicher, als vorschnell ein neues Fahrzeug zu kaufen, dessen Herstellung zunächst zusätzliche Emissionen verursacht.

    Ein ganz wichtiger weiterer Grund, ein älteres oder altes Auto zu fahren, ist jedoch der Spaßfaktor und die Freude daran. Viele klassische Fahrzeuge besitzen Charakter, Stil und eine besondere Ausstrahlung, die moderne Autos oft nicht mehr vermitteln. Das Fahren wird bewusster erlebt, Technik wird noch direkt spürbar und jede Fahrt bekommt ihren eigenen Charme. Für viele ist ein solches Auto deshalb nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch ein Stück Leidenschaft und Lebensgefühl.
    Wer ältere Autos so lange wie möglich pflegt und fährt, verbindet wirtschaftliches Denken mit nachhaltigem Handeln – und mit echter Fahrfreude. Werterhalt, Ressourcenschonung, bewusster Konsum und Begeisterung gehen dabei sinnvoll Hand in Hand.

    Gruß Günther :here:

  • Die alten Fahrzeuge werden wohl bald teuer im Unterhalt werden. Alleine die Spritkosten werden in den nächsten Jahren regelmäßig neue Rekorde knacken. Früher oder später wird man sich Gedanken machen müssen wie es weiter geht und ob man auf Elektrofahrzeuge umsteigt.

    Man muss alles neue nicht verteufeln.

    Das machen nur die wenigsten denke ich. Technischer Fortschritt ist ja allgemein was Tolles wenn es sinnvoll umgesetzt wird.

    Ich versehe nur hier einfach das Konzept von Mercedes nicht. Warum hat der CLA ein eigenständiges Gesicht und warum ist die C-Klasse "nur" ein flacher GLC? Wird die E-Klasse nächstes Jahr genau so aussehen? Wenn nicht, warum bekommt die ein eigenständiges Gesicht und die C-Klasse nicht? Oder ist das jetzt das neue Mercedes-Gesicht und der CLA war sozusagen ein Ausrutscher? Oder will man den bewusst abgrenzen weil das ein "Billig"-Modell und kein Premium ist?

    Ich dachte eigentlich mittlerweile gibt es nach diesem ganzen EQ-Desaster ein mittelfristiges Konzept um die Marke wieder neu aufzubauen.

    Der Hyperscreen ist übrigens wohl doch Serie. Es werden sich lediglich die Bereiche mit Touchsteuerung unterscheiden. In der Basis wird also eher meiste Fläche nur eine Anzeigefläche sein während gegen Aufpreis auch der Beifahrer seinen Screen bedienen kann. Oder irgendwie so.

    Mein Blog: TwentyMag <- Lesen, Teilen, Liken, Kommentieren, Abonnieren. Ihr wisst bescheid, was labere ich hier groß rum:o-o:

  • Na ja, in der Flotte der Firma, wo ich arbeite gibt es drei E-Autos (E-Niro, Ioniq 5 und 6).

    Die lassen sich wunderbar fahren, und laden auch wahnsinnig schnell, sind voll alltagstauglich. Der E-Niro hat 255 tkm runter, und läuft perfekt.

    Privat kann und will ich mir sowas nicht leisten, rein technisch sind die aber deutlich besser, als viele denken.

    Ob sich sowas heute privat rechnet? Keine Ahnung…

    Es rechnet sich im Vergleich zum Verbrenner, wenn du zum Beispiel zu Hause ne PV Anlage auf dem Dach hast und Stromüberschuss hast. Da sind die reinen km kosten doch recht überschaubar und interessant. Hat mal eine über 300tsd km mit einem BMW i3 auf den Cent genau durchgerechnet in der Vollkostenrechnung.

    Aktuell kann man sich dank der Förderung auf Steuerzahlers Nacken das Leasing schön rechnen, wenn man eh ein neues Auto fahren möchte. Alleine die Werkstattkosten die bei älteren Autos mal fällig sind (wenn man nicht selber schraubt und oder günstige Möglichkeiten hat) sind teilweise immens bei den aktuellen Stundensätzen unter dem Vorbehalt das überhaupt noch Teile verfügbar sind. Versicherungen der modernen E-Toaster sind halt durchaus teuer geworden.

  • Nun ja, der Artikel fasst es ja eigentlich gut zusammen. In Sachen Technik liegt die Konkurrenz mit Propeller in Sachen Verbrauch, Kappazität, wie auch KM Reichweite nach 10 Minuten Laden vorne und bietet 400 Volt Laden ohne Aufpreis an.

    Wobei der einzige echt in der Praxis relevante Unterschied die gut 14kWh mehr Akku sein dürften. Das sind halt knappe 100km mehr an Reichweite. In der Praxis dürften beim Laden beide Fahrzeuge auf Jahre eher von der Ladeinfrastruktur limitiert werden, denn von den eigenen Möglichkeiten.

    Und beim 400V Laden steht fälschlicher Weise was von 400kW Laden im Artikel. Auch die Wortwahl "Laden mit 400 kW soll ebenfalls möglich sein, allerdings nur gegen Aufpreis. Das ist nicht mehr zeitgemäß und auch nicht kundenfreundlich." suggeriert, dass man hier Zukunft nur gegen Aufpreis bekommt. Dabei ist es genau umgedreht. Ladesäulen (in der Regel Leistungsschwach) die nur 400V können gibt es zwar noch vereinzelt in Deutschland, aber es sind nicht mehr viele und sie verschwinden auch zunehmend. Die meisten dürften es heute schon null vermissen und in ein paar Jahren erst recht nicht mehr.

  • Und wie siehts da im Aus- und Umland aus? Was bringt es mir, wenn die in X Jahren ersetzt werden, ich aber auf Reise Y quasi eigentlich genau die benötigen würde?
    Ich finds einfach unpraktisch, gerade so ne Premiumschachtel sollte es mir als Kunden doch so bequem wie möglich machen und bei nem E Auto quasi ab Werk alles zu jeder Zeit nuckeln können, was die fahrende Diskokugel so braucht. Das nen Renault Twingo oder Basis-Byd nicht alles kann würde ich ja verstehen. Der BMW hat es ja auch Serie drauf.

  • Und beim 400V Laden steht fälschlicher Weise was von 400kW Laden im Artikel.

    Ich meine dass das so schon richtig ist, es geht nicht um die Art der Ladesäule sondern um die Ladeleistung. Die kann man später von 330 auf 400 kV erhöhen so wie man dann auch das bidirektionale Laden freischalten kann. 400 V unterstützt ja maximal 100 kW, das würde keinen Sinn ergeben wie du ja schon erwähnt hast und 800 Volt sind ja möglich.

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