Grüße zusammen! Ich habe Probleme den genauen Ölstand im Getriebe zu messen. Auch mein Werkstattmeister tut sich damit gerade etwas schwer. In der gleichen Woche hatte er einen w203 auf dem Hof, bei dem die Ermittlung des Pegels überhaupt kein Problem war.
Zum Hintergrund:
Ich hatte und habe Regelprobleme an der WÜK gehabt. Neuer Wandler von Klaus Getriebetechnik rein. Insgesamt ist eine leichte Verbesserung zu spüren, aber bei weitem noch nicht zufriedenstellend. Hinzukommt, dass der Wagen Getriebeöl verliert.
Am Wochenende habe ich dann wie so oft den Pegel kontrolliert. Im kalten wie auch im warmen Zustand gerade mal die Spitze benetzt. Daraufhin dann Öl aufgefüllt. Zuerst 300ml, dann gemessen. Etwas mehr als die Spitze bei kaltem Getriebe. Dann nochmal ca. 300ml nachgefüllt und plötzlich stand das Öl im Einfüllrohr, es lief auch nach Stunden und einer kurzen Fahrt nicht weiter nach unten. Es verabschiede sich eher aus der Leckage. Zumindest war das Öl am Boden frisch, daher war meine Vermutung, dass am Übergang zwischen Rohr und Ölwanne etwas faul sein muss.
Auch hatte ich die Vermutung, dass viel zu viel Öl in der Wanne ist, da ja das ATF plötzlich im Rohr stand und nicht weiter in die Wanne floss. Das alles unterstützt die Aussagen meiner Werkstatt, dass sie beim Wandlerwechsel bereits 10Liter eingefüllt hatten und sich nicht erklären konnten, wohin das Öl nun ist. Daher die Vermutung eines Messfehlers, der Peilstab war nie richtig tief genug und verhinderte so eine Ermittlung des genauen Pegelstandes.
Diese Überfüllung würde auch weiterhin die Probleme (vibrieren kurz vor dem Moment des Schaltens) erklären.
Ich habe dann gestern insgesamt einen Liter abgenommen vom System. Wieviel der Wagen bereits durch Leckage verloren hat, kann ich nicht sagen. Laut Peilstab war ich gestern bei warmen Getriebe zwischen 20° und 80° Markierung.
Was mich zusätzlich beunruhigt, dass der Wagen gestern nach 15 minütiger Probefahrt nach dem abstellen angefangen hat zu qualmen. Ich öffnete die Motorhaube und die Bauteile unter dem Innenluftfilter strahlten eine enorme Hitze ab. (DPF? Und hat er sich möglicherweise in diesem Moment regeneriert, dadurch das Öl verbrannt, was möglicherweise durch Überdruckventil an ihm gelandet ist?) Auch ist ja dort ein Pin aus Gusseisen, der als Aufnahme für die Motorabdeckung dient. Dieser war auch so heiß, dass man ihn nicht anfassen konnte.
Meine wichtigsten Fragen dazu, wie lang ist das Öleinfüllrohr? Ich konnte 66 cm herausfinden - die Frage ist, ob das bestätigt werden kann. Dann lag die ganze Zeit ein Messfehlers vor, da der Stab nur bis zum Wiederstand eingeführt wurde, der bei 66cm Einschublänge auftritt.
Zu den technischen Daten:
W204 220 CDI OM651
5G Tronic
Beste Grüße