Der neue elektrische Mercedes GLC: Bestseller mit Stromanschluss

  • Diskussion zum Artikel Der neue elektrische Mercedes GLC: Bestseller mit Stromanschluss:

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    Nach dem CLA bringt Mercedes den GLC in die Zukunft. Vollelektrisch und mit auffälligem Design. Auf der IAA 2025 in München wurde das neue Modell vorgestellt, und es ist mehr als nur ein Update.

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  • Netter Artikel, im Fazit jedoch mehr Wunsch als Tatsache:

    Im Fazit direkt unter der Tabelle zeigt diese, dass die Ladegeschindigkeit des BMW´s in reinen Zahlen höher ist. In den reinen Zahlenwerten steht der GLC mit der Leistung und Beschleunigung an erster Stelle. In der Beschreibung steht es dann genau einsortiert, er spielt mit (eben nur mitspielen, nicht gewinnen in Zahlen), um dann Inhaltlich falsch abzubiegen mit: " Ladeleistungen von bis zu 330 kW, eine Reichweite von über 700 Kilometern und ein Antrieb mit bis zu 490 PS setzen Maßstäbe im Segment der Mittelklasse-SUVs " Nein, den Maßstab setzt die neue Klasse wie in der Tabelle ja gezeigt mit der Ladeleistung und Reichweite. Nur die Leistung ist höher. Somit inhaltlich Falsch.

  • Im Fazit direkt unter der Tabelle zeigt diese, dass die Ladegeschindigkeit des BMW´s in reinen Zahlen höher ist.

    Der Peak mag im Idealfall etwas höher ausfallen, sagt aber allein recht wenig aus. Aussagekräftiger ist, dass der Mercedes max. 303km in 10 Minuten auflädt und der BMW 372km. Da sieht man einen Unterschied. Die Tabelle hat übrigens auch den einen oder anderen Fehler. Der BMW hat eine Ladeleistung von bis zu 400kW. Das dumme ist, es gibt praktisch keine 400kW Ladesäulen, sondern nur 350kW Ladesäulen, was auch die oben genannten Kilometer beim BMW reduzieren dürfte (wird aber über dem Mercedes bleiben).


    Entscheidender ist in der Tat der größere Akku, mit dem man auch entsprechend weiter kommt und das für, so sieht es auf den ersten Blick aus, ähnliches Geld. Da hat der BMW die Nase vorn. Es ist kein riesen Abstand, aber der BMW ist vorne.


    P.S.: Weiterer Fehler der Tabelle: "Der Kofferraum des BMW iX3 fasst bis zu 1.750 Liter. Weitere 58 Liter passen in den Stauraum unter der Frontklappe. Dort ist das Ladekabel sicher und schnell griffbereit verstaut."

  • entscheidender ist der persönliche Geschmack, die meisten laden zu Hause, ob man jetzt ein paar Mal unterwegs mit theoretischen 330 oder 350KW lädt spielt gar keine Rolle


    keiner nutzt die Maximalbeschleunigung, das ist nur einmal um den Kiddis zu imponieren, da spielt eine Sekunde auch nichts


    die Anhängelast könnte entscheidend sein, oder wie sich die Leinwand bedienen lässt


    die Akkugröße ....ich bin für die Ausgewogenheit, aber klar größer heißt weiterkommen

  • entscheidender ist der persönliche Geschmack, die meisten laden zu Hause, ob man jetzt ein paar Mal unterwegs mit theoretischen 330 oder 350KW lädt spielt gar keine Rolle

    Da bin ich bei dir.

    Die Reichweite und auch die Ladeleistung waren viele Jahre ein echtes und auch berechtiges Thema bei der E-Mobilität.


    Aber diese beiden Suffs (und andere vorher, die keine Suffs sind), haben schon gezeigt, dass dieses Thema in den letzten 1-2 Jahren kein Thema mehr ist.


    Denn echte Praxiswerte für eine 600km Langstrecke werden bei denen lauten, dass man schon einen kleinen Ladestopp einfügen muss. Denn im Sommer geht es Richtung 500km Reichweite und im Winter Richtung 400km (immer bedenken, niemand fährt einen Tank oder Akku in der Praxis komplett leer).


    Aber dann sind es 10 Minuten an der Säule. Und ja, beim Mercedes im Vergleich vielleicht 12 Minuten ... für beide im Winter. Einmal Töpfchen und weiter geht es. Aber ob nun 10 oder 12 Minuten, das ist was fürs Autoquartett.


    Ich sehe bei der E-Mobilität Reichweite und Ladefähigkeit nicht mehr so zentral als Problem an. Es sind die Einstiegspreise und natürlich durchaus den Faktor, dass bei weitem nicht jeder zu Hause oder bei der Arbeit einen Stecker hat. Und dann macht es selbst mit denen zwei nur mäßig Spaß.

  • Mir ging es nicht wirklich um Alltagsunterschiede und persönliche Vorlieben, sondern einfach um die falsche Aussage. Alleine in Sachen Innenraum und auch Außenoptik wäre der BMW bei mir eher raus, wenn ich vor die schreckliche Wahl gestellt werden würde mich zwischen diesen beiden Dingern entscheiden zu müssen. Gestern beim BMW/Mini Händler gewesen, selbst so nen aktueller M2 sieht echt bescheiden aus, im Innenraum okay, Sitze schick, aber diese Faszination / haben wollen Gefühl ist bei den neuen Kreationen irgendwie raus bei mir.

  • Die Aussage ist nicht falsch. Dir ist nur offensichtlich die Definition von "Maßstab setzen" nicht bekannt:


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    Einen Maßstab setzen bedeutet, eine Referenz für Qualität, Leistung oder Verhalten zu definieren, die von anderen als Vorbild angesehen wird. Man kann also sagen, man setzt einen Standard oder geht mit gutem Beispiel voran, um eine hohe Messlatte für andere zu definieren. Der Begriff stammt ursprünglich aus der technischen Bedeutung von Maßstab (Verhältnis einer Darstellung zur Wirklichkeit) und wird hier im übertragenen Sinne verwendet.


    Im übertragenen Sinne bedeutet einen Maßstab setzen:


    Vorbild sein:
    Man verhält sich vorbildlich, sodass andere sich an diesem Verhalten orientieren können.


    Es geht nicht darum Bester zu sein.


    Den größeren Akku beim BMW sehe ich hingegen nicht als Maßstab an da der wohl offensichtlich zu Lasten der Beschleunigung, Anhängelast. und vermutlich auch des Verbrauchs geht. Und wir reden hier nicht von Kleinigkeiten sondern von über einer halben Sekunde und fast einer halben Tonne Unterschied. Man kann nicht einfach immer größere Akkus einbauen da irgendwann die Nachteile überwiegen.


    Falsch war hingegen die Angabe zum Frunk und zur Ladeleistung, das habe ich korrigiert.

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  • "man setzt einen Standard" Und das tut man nicht, man spielt oben mit. Und gerade als Maßstab bei MB gilt es eben nun Bester zu sein, denn das ist Markenkern und das verkauft man. "Das Beste oder nichts" ist etwa nicht bekannt als der MB Spruch?


    "er hat mit seiner Arbeit Maßstäbe gesetzt (ein Vorbild geliefert)" aus dem Duden. Maßstab heißt bei MB "beschde" und das ist nach Zahlen nun mal in den Kategorien der BMW.

  • Es geht nicht darum Bester zu sein.

    Naja, ein Stück weit schon.

    Hätte der Satz gelautet: "Der GLC und der iX3 setzen bei Ladeleistungen, Reichweite und beim Antrieb Maßstäbe im Segment der Mittelklasse-SUVs." ... Null Widerspruch.


    Nur bei dem Zusammenhang, nämlich direkt davor die drei Fahrzeuge zu vergleichen und dann als Fazit daraus zu ziehen, dass der GLC in den drei Disziplinen die Maßstäbe setzt, das beißt sich halt. Denn bei Ladeleistung und Reichweite ist er in diesem Vergleich eben nur Mittelmaß und damit nicht Vorbild.

    Den größeren Akku beim BMW sehe ich hingegen nicht als Maßstab an da der wohl offensichtlich zu Lasten der Beschleunigung, Anhängelast. und vermutlich auch des Verbrauchs geht.

    Die Akkugröße an sich ist keine Größe, die Maßstäbe definiert. Von einem größeren Akku allein hat der Kunde ja an sich nichts. Der Kunde hat etwas von Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Verbrauch. Das sind Referenzgrößen, die Maßstäbe definieren. Dass die Akkugröße darauf technisch einen Einfluss darauf hat, ist aber offensichtlich.


    Dass der größere Akku hier die Größe ist, die maßgeblich für die geringere Beschleunigung und die geringere Anhängelast sorgt, halte ich nicht für besonders offensichtlich. Ein Leergewicht habe ich zum GLC noch nicht gefunden, wäre mir aber nicht einmal sicher, dass dieses unter dem des iX3 liegt. Mercedes ist nicht dafür bekannt, besonders leichte Fahrzeuge zu bauen (eher im Gegenteil). Ist der aber nicht leichter, dann liegt es schon mal nicht am Gewicht bzw. dem Akku. Bei der besseren Beschleunigung sehe ich vor allem die höhere Motorleistung und die kürzere Übersetzung des 1. Ganges beim Mercedes, als die Hauptursachen an. Die Anhängelast ist auch nicht von technischen Limits begrenzt, sondern mehr Anhängelast macht mehr technisch konstruktiven Aufwand und kostet Geld. Das ist eine strategische Entscheidung, wo man glaubt den optimalen Punkt zu sehen, möglichst wenig Kunden zu verlieren, aber nicht zu viel rein stecken zu müssen.


    Und die Verbräuche sind bekannt und praktisch identisch. Zwischen 14,9-18,8 kWh/100km beim GLC und zwischen 15,1-17,9 kWh beim BMW, je nach Ausstattung. Darum setzt der BMW seine gut 14 kWh mehr an Akku ja auch tatsächlich in knappe 100km mehr Reichweite um.

  • Ihr bin da eben anderer Meinung, die könnt ihr teilen oder nicht. Ich werde aber mit euch beiden keine Diskussion darüber führen, das ist verschwendete Zeit.


    "Das Beste oder nichts" ist etwa nicht bekannt als der MB Spruch?

    Ja und weiter? Mercedes hat noch nie die besten Fahrzeuge gebaut und ich bezweifle das man das auch kann, geschweige denn das man das über Jahrzehnte durchhalten kann. Im Gegenteil, da war in den letzten Jahren recht viel Schrott dabei.


    Du hast also eine Werbespruch als Ente entlarvt. Was willst du jetzt hören? Großartige kognitive Leistung zu der nicht viele fähig sind? Wer hätte das gedacht, Mercedes baut also nicht die besten Fahrzeuge. Hast du es schon mal mit einem empörten Brief an Mercedes versucht?


    Selbst ich werbe damit das ich der Beste in meinem Fach bin und es gibt auch tatsächlich Leute die das glauben und so weiter geben. So funktioniert gute Werbung und vielen halten Mercedes tatsächlich für die Krone des Autobaus.

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