Suche C36

  • Ja, das ABC-Fahrwerk ist beim gesuchten C 36 ein echtes Problem.

    Ich sage, dass ein Motor im Leerlauf quasi null Verschleiß hat.

    Japanische Autos sind in der Regel gut gepflegt. Die (bis auf einen 560 SEC der D->B->Japan) die ich sah die wieder nach D kamen waren in bemerkenswert gutem Zustand.

    Leerlauf belastet Fahrwerk? Nö.

    Leerlauf belastet Antrieb? Nö.

    Leerlauf belastet Bremsen? Nö.

    Leerlauf belastet Lenkung? Nö.

    Bleibt eigentlich nur die Klimaanlage.

    Versuch, beim Thema zu bleiben.

  • Ein Fahrzeug besteht ja ausschließlich aus Motoren, logisch. Ist halt mit das günstigste, aber nun gut... Gibt hunderte Berichte über Japanimporte, in denen eben das drum rum (Fahrwerk, z.B. ABC) gezeigt wird und was nicht alles so top ist. PupNacke die meisten alten Fahrzeuge aus Japan kommen eben aus Metropolen. Der "TÜV" ist in Japan so teuer, dass ihn sich nur gut situierte / Sammler erlauben können. Entweder gehen die Autos sehr jung aus dem Land raus, oder alt, ein Bauer auf dem Land kann sich das nur selten leisten. Zu den Fakten: Du lieferst leider Gottes nie irgendwelche "Fakten" Stefan, sondern immer nur Behauptungen. In sofern... Einfach mal einlesen ;-) Und über den 202er Tellerrand schauen, dort gibt es auch eine Welt.

    Du wuerdest dich wundern. Vieles dort ist teuer, auch am Auto. Deshalb gibts viele Kleinwagen dort. Die Japaner sind aber viel Engagierter wenn es um ihre Babys geht. Da gibts in VorOrten und im hinterland Werkstaetten, wo auch lokale Kundej sind, da wuerde dir die Kinnlade runterfallen. (EU, Exoten, JDM, Amerikaner, ...)

    Man muss auch immer Bedenken, dass es dort auch Liebhaber gibt. Tatsaechlich gehen meist eher die schlechteren Modelle von Sammlerstuecken aus dem Land (Trifft natuerlich nicht auf den 0815 Toyota, Nissan und co zu). Aehnlich wie bei uns wird dort net alles über Auktion/Plattform verkauft, was Sammlerwert hat.

  • Hallo,


    ob Verscheiß oder nicht.... ich denke ihr habt beide Recht. Damit es aber bunter wird sage ich, dass es auf der Pflege ankommt :)


    Mein Motorenbauer hat mit mal gesagt, dass ein Ottomotor am wenigsten verschleißt wenn die Drehzahl konstant bleibt und er sich in seinem optimal Arbeitsbereich befindet. Ich kann das nachvollziehen. Ich habe eine Motoröl- Temperatur und- Druckanzeige beim C36. sobald das ÖL die 100° hat geht der Druck im Leerlauf auf 1 Bar. Ab 2000 rpm liegen 3 bar. Im kalten Zustand zum Vergleich ist der Druck bei ca. 4 bar am Anfang an.

    Das Gummi altert eher mit der Zeit. Ich habe hier einen 1990 124er mit 67 tkm welcher seit Jahr 2000 stillgelegt ist. Die Gummiteile an der Hinterachse fangen jetzt langsam das reißen an.....


    Grüße

  • Zitat

    Sobald das ÖL die 100° hat geht der Druck im Leerlauf auf 1 Bar. Ab 2000 rpm liegen 3 bar. Im kalten Zustand zum Vergleich ist der Druck bei ca. 4 bar am Anfang an.

    Das muss man aber differenziert betrachten. Eine hydrodynamische Lagerung (sprich die Lagerschalen mit Öldruck) braucht den Druck ja, um gegen die wirkenden Kräfte "gegenzuhalten", damit der Flüssigkeitsfilm weiter trägt und es nicht zu Mischreibung kommt. So lange aber der Öldruck stimmt, läuft ein solches Lager beinahe verschleißfrei, Start/Stopp und Kaltstarts sind es, die die Gleitlager in einem Motor ruinieren. Viele kleine Motoren bis 20 PS haben ja häufig gar keine Druckschmierung, da reicht die Drehbewegung um den Schmierfilm aufrecht zu erhalten, sofern der Motor warm ist und das Öl gut fließt.

    1 bar im Leerlauf mag nach nicht viel klingen, man sollte aber dazusehen, dass auch nur vielleicht 10-15 PS an der Kurbelwelle reißen. Dagegen sind 3 bar bei 2000 rpm schon eher weniger im Vergleich, weil da schon bald ein gutes Drittel der Nennleistung anliegt.
    Zum Vergleich: Gölfe haben z.T. 0,3 bar Öldruckschalter für die Warnlampe, mein ex Passat hatte bei kaltem Öl gemessene 7 bar anstehen nach dem Motorstart, heiß brach es dann auf etwas unter 1,5 bar zusammen.

    Wie Stefan schon sagte, Leerlauf bei ausreichend dimensionierter Schmierung kostet kaum Betriebsstunden/Verschleiß. Je niedriger die wirkenden Geschwindigkeiten sind, desto länger hält ein Aggregat. Siehe Lkw, Schiffe, Bhkws. Bei vielen Nfz laufen die Betriebsstundenzähler im Leerlauf auch langsamer, weil man eine Stunde im Stand eben NICHT mit einer Stunde Nennlast vergleichen kann, simple Auslegungssache.


    Auch verkokt ein Motor nicht durch Leerlauf oder sammelt Kondenswasser - alles Kurzstreckenprobleme, aber nicht, wenn der Motor betriebswarm ist. Mit immer ausreichend frischem Öl läuft auch ein aktueller Motor fast ewig - siehe Taxen, die mit 400-600tkm noch im Einsatz sind (W212, W213). Hingegen sind die "zivilen" Kisten schon mit 250-300tkm reichlich bedient, weil eben idR kalt gefahren wird, und eben deutlich weniger Kilometer betriebswarm erreicht werden. Gerade im Winter laufen die Taxen ohne Standheizung doch regelmäßig durch.

  • Bei einem vernünftig eingesetzten Motor, der ausreichend warm gefahren und gewartet wurde, kommt es selten von jetzt auf gleich zu nem kapitalen Motorschaden.

    Die passieren doch eher bei unsachgemäßem Umgang und vor allem wenn dem Fahrer die Sensibilität fehlt, einen sich ankündigenden Motorschaden wahrzunehmen.

    Bin schon mit nem Pleuellagerschaden, ab dem Zeitpunkt, wo mir klar war, dass was defekt ist, noch weitere 5tkm gefahren, ohne den Motor vollends zu schrotten.

    Habe aber in der Zeit den passenden Tauschmotor überholt....


    Gruß


    Jürgen

  • was für einen denn? erzähl mal ...

    Hab mir einen CLK320 bestellt. Laufleistung unter 50tkm. Note 4, also guter Zustand.

    Zwei Porsche stehen schon bei meinem Papa. Einer davon von Thomas importiert.

    Man kann natürlich nicht ausschließen, dass etwas an den Wagen repariert werden muss, wenn sie hier ankommen. Bei Papas Import waren es halt zwei neue Reifen. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich ein Auto mit gewissem Restrisiko kauft oder nicht. Ich kaufe jedenfalls lieber ein Auto aus Japan, wo ich mir ziemlich sicher sein kann, dass es nicht permanent gepeitscht wurde, sondern eher ruhig gefahren wurde.


    Japaner fahren deutsche Markenware kaum im alltäglichen Betrieb. Das sind häufig Sonntagswagen. Wenn man in Tokyo arbeitet fährt man meist sowieso mit der Bahn. Es gibt dort einige Bahnhöfe durch die mehr als 2 Mio. Menschen täglich laufen. Je nachdem auf was für Straßen man fährt hat man mal mehr, mal weniger Ampeln, genauso wie in Deutschland. Der Japaner geht mit seinem Auto sehr gut um und tritt sie nicht. Die große Mehrheit fährt sehr gelassen und rücksichtsvoll. Wenn man jemanden reinläßt, wird einem das deutlich häufiger als in Deutschland mit Warnblinker gedankt. Woher ich das weiß? Ich bin im Urlaub über 1400km durch Japan gefahren.


    Allgemein gefällt mir die freundliche Art der Japaner deutlich besser als in Deutschland. Wenn man einen der wenigen englisch sprechenden Japaner trifft, freuen die sich sogar, wenn man ihnen sagt, dass man aus Deutschland ist. Nicht so wie in unseren Nachbarländern.