M111 (Saugrohreinspritzer) sollte blaue Plakette erhalten.

  • Also:


    Liebe EU2 Zäh-Freunde. Ein M111 Sauger sollte wohl ohne Probleme eine blaue Plakette bekommen. Nix Feinstaub ausser von den Reifen, nix NOX. Einzig der CO2 Ausstoß könnte Stein des Anstoßes sein. Selbst da ist Nachdenken angesagt, denn der Neubau eines Autos erzeugt da unendlich mehr , als die alte Droschke erzeugt. Mit Erdgas ließen sich die CO2 Werte auf 0 senken, wenn man das aus Strom und Güllegas macht.


    Was solls...


    Es geht ums Neuwagenfördern. Leider!!!


    Eigentlich sollte der Sachverhalt an das KBA und an die ignorante Folge von Verkehrsminister Ramsau, Dospinnt, Be-Scheuert sowie Umweltministerium gehen. Sammelanfrage?


    Regards


    Rei97

  • Hattet ihr das nicht gewusst? Als ich einen der Strategen für die blaue Plakette angehauen habe, woher denn die alten Saugrohreinsopritzer den Feinstaub hätten, da fabulierte ihr was von fehlenden Grenzwerten und deswegen werde das verboten. Als ich ihm dann sagte, dass es Grenzwerte nur für etwas geben müsse, das es auch gibt, da war erstmal Sendepause. Die sind echt zu blöd zum was wissen.


    Ein Saugrohreinspritzer erzeugt systembedingt keinen Feinstaub. Das ist das Privileg der Motoren mit interner Gemischbildung. Und auch da kommt es darauf an. Einen Verbrauchsvorteil haben die Direkteinspritzer nur im Teillastbereich, wie die Diesel. Je höher die Drehzahl, desto weniger Vorteil und ab ca 3500-4000/min kehrt es sich sogar um. Da ist der Saugrohreinspritzer besser im Verbrauch. Da entstehen dann auch die Feinstäube, weil die Verbrennung unzureichnend wird. Audi baut deswegen Hybrideinspritzer mit zwei Anlagen. Einmal Direkt- und einmal Saugrohreinspritzung, kennfeldgesteuert wird gleitend umgeschaltet. Oberhalb von etwas über 3000/min wird nur noch ins Saugrohr eingespritzt.


    Übrigens versucht das Daimler mit einer Mehrfacheinspritzung und -zündung in den Griff zu bekommen, angeblich mit Erfolg, aber ich traue den Herstellerangaben nicht über den Weg.

  • Mit einem H-Kennzeichen braucht man keine Plakette. Und der Wert steigt stetig.

    Wer einen Neuwagen kauft, ist selber Schuld.

    96´ C280 3.6 AMG, Automatik, Klimaautomatik, Navigation, Wechsler, [lexicon]ASR[/lexicon], el.Sitz, Sitzheizung, Niveauregulierung, el. Schiebedach, [lexicon]ZV[/lexicon] m. FB, Leder, Standheizung mit FB, Tel. mit Freisprech, el.Antenne, abn. [lexicon]AHK[/lexicon], Tempomat, 100 Ah Batterie, Xenon, Rückfahrwarner, DVD Sonnenblende, LED Rückleuchten, Avantgarde Grill

  • Bis zum H sind es aber noch ein paar Jährchen. Wer sagt denn, dass bis dahin überhaupt noch ein Oldtimer in dir Innenstädte darf.

    Hat aber jetzt eigentlich nichts damit zu tun, daß der NOX-Ausstoß der Saugrohreinspritzer wesentlich geringer ist, als die der Direkteinspritzer. Leider fehlt dem ollen Glump die Lobby.

    Schon allein Begrifflichkeiten wie "Bestandsschutz" werden schlicht ignoriert.

    Schon aufgrund dessen, dass die Fahrzeuge konstruiert und gebaut wurden, als von den aktuellen, zulässigen NOX-Grenzwerten noch nicht mal gefaselt wurde und diese Oldies diese trotzdem mühelos unterbieten, während aktuelle Modelle dies ohne Filter gar nicht, und mit nur bedingt erfüllen, müsste eigentlich honoriert werden.

    Interessiert aber in den zuständigen Kreisen wohl keine Sau.


    Gruß


    Jürgen

  • Also:

    Dazu gibt es sowohl wissenschaftliche Untersuchungen, als auch logische Gründe.

    Mangelnde Ventilreinigung, kurze Brenndauer und bei hohen Drehzahlen dadurch unvollständige Verbrennung fördern die Emission von Feinstaub und NOX derartig, dass Direkteinspritzer Ottos ohne Rußfilter Welten schlechter als Diesel mit DPF sind. Es gibt Hersteller die deshalb ein doppeltes Einspritzsystem haben. Wenn die Verbrennung der Direkteinspritzer negative Eigenschaften mit steigenden Drehzahlen bekommt, wird schleichend auf die Saugrohreinspritzung umgeschaltet.

    https://www.welt.de/motor/news…zung-bei-Ottomotoren.html

    Regards

    Rei97

  • Weil sich da der Kraftstoff in Luft löst und ein homogenes Gemisch bildet. Da verbrennt kein flüssiger Kraftstoff, sondern ein Gas. Feinstaub entsteht nur wenn Kraftstoffpartikel unvollständig verbrennen, weil die Zeiot zu Lösung in der Luft und vollständige Verbrennung zu kurz ist.


    Aber bei den hochberdichteten Turbos hast du keine Möglichkeit anders wie mit der Direkteinspritzung zu arbeiten, weil du sonst eine Selbstentzündung (Klopfen) bekommst.