Reisetip: Auto-Urlaub (fast) von Anfang an - 2.000 bzw. 3.700 km mit dem W202 durch Frankreich

  • Wasserlacke wurden nicht freiwillig eingeführt. EU/Umweltrichtlinie zur Reduzierung von Lösungsmitteln.

    Joa, nur Mercedes hats ordentlich verkackt. Die anderen Hersteller weniger. Woran liegt es?
    Nicht an der bösen EU sondern an MB. 8o

  • Unser I-er Octavia aus der Zeit ist bezüglich Rostschutz, Lackierung und Spaltmaße deutlich besser als der Benz, die leere Karosserie ist also einfach besser.
    Man konnte also um 2000 herum auch auf Wasserbasis perfekt lackieren.

  • Dämliches Bakterium aus der Gattung Burkholderia.

    Hätte man noch die Lackbäder häufiger erneuert, was teuer gekommen wäre und den Blechbeschnitt verbessert wäre das Fiasko wohl ausgeblieben. Aber Kurioserweise sind bis in die Neuzeit rein doch irgendwie alle Sternbaureihen mit solider Technik aber rostigen Karosserien versehen. Jedes Mal wenn ich den 87er Audi 80 vom Mann meiner Cousine von unten sehe kommen mir die Tränen. Oder von außen. Rost ist da ein Fremdwort.

    Grüßle!

    Johannes


    Fuhrpark:

    Opas Ehemaliger (jetzt Sommerfahrzeug): 94er C180: Imperialrot, Stoff schwarz, Elegance, 1. Hand, 65.946km.

    2003er A209 CLK320 Brillantsilber, Leder Anthrazit, Avantgarde, 192.000km.

    2005er S211 E500T Brillantsilber, Leder Anthrazit, Elegance, 217.000km.

    Omas 280SE: 78er 280SE: Cayenneorange, Stoff Bambus, 2. Hand seit 1980, 188.000km.

    Ehemalige:

    2002er S210 E430T 4matic: Brillantsilber, Leder Anthrazit, Avantgarde, 376.000km.

  • Das Rosten können inzwischen wieder alle Hersteller recht gut... Besonders tun sich da von den "Premiumherstellern", aber inzwischen Audi und VW hervor... Die können das inzwischen besser als MB... 🤢


    Tatsache ist aber, wenn man in Sachen Korossionschutz bei MB, zur Einführung der Wasserbasislacke seine Hausaufgaben gemacht hätte, wären noch deutlich mehr Fahrzeuge aus dem Zeitraum im Umlauf und man hätte eine Menge Geld gespart. 😎


    Gruß


    Jürgen

    250T Turbodiesel, Kl. Mopf 10/96 und 01/97

  • Ich bereite das Auto vor Urlaubsreisen nicht mehr vor, als ich es beim Neuwagen auch machen würde. Ich schaue mir Reifendruck und Flüssigkeitsstände an, da war es aber auch schon...

    Ich inzwischen auch nichtmehr. Ich hab immer die Flüssigkeiten und Reifen im Blick, die Bremse immer wenn ich die Felgen wasche, alles andere schaut sich alle zwei Jahre der Tüv an und was dann noch kaputt geht, wäre so oder so irgendwann kaputt gegangen, ein bisschen Risiko besteht einfach immer.

  • Sorry, aber Du als Halter und Fahrer des Fahrzeugs, bist für dessen Verkehrssicherheit verantwortlich. Da hilft Dir auch eine gültige TÜV-Plakette nix.

    Mein Auto wird alle paar Wochen mal durchgesehen. Die meisten Schäden kann man frühzeitig erkennen und entsprechend handeln.

    Wird was erkannt, werden die Ersatzteile umgehend geordert und bei nächster Gelegenheit getauscht. Gängige Verschleißteile, wie Bremsen, oder alles für die Radaufhängung habe ich stets im Handvorrat... 😜😎


    Gruß


    Jürgen

    250T Turbodiesel, Kl. Mopf 10/96 und 01/97

  • Im Blick hab ich schon alles und dessen bin ich mir auch bewusst, aber ich kann ja schlecht ständig ins Getriebe oder in den Motor gucken ob der bald auseinander fliegt.

    Ich meinte damit halt, dass ich grob davon ausgehen kann, dass der Wagen wenn er Tüv hat keine großartige Korrosion an Achsteilen hat oder irgendwelche wichtigen Teile auf dem Weg sind abzufallen. Der Tüv ist ja nur ne Momentaufnahme. Kann passieren dass der Wagen im Moment wo man vom TÜV Gelände fährt schon keinen Tüv mehr bekommt weil ne Birne ausfällt oder sonst was. Ich würd jetzt auch keinen Tüv bekommen weil meine Streuscheibe nen Riss hat, schränkt aber die Langstreckentauglichkeit nicht ein. Wenn aber die tragenden Teile geprüft wurden und keine Mängel gefunden werden, kann ich erstmal davon ausgehen, dass besagte Teile nicht innerhalb von ein paar Monaten durchrosten, wenn ich nicht grade aufsetze, nen Unfall baue oder den Wagen ins Meer stelle. Dafür ist der Tüv unter anderem halt da.


    Wenn etwas auffällig ist, dann wirds natürlich gemacht und ich kontrolliere den Wagen auch regelmäßig ob was dran ist oder ob was auf mich zukommt. Das war rein auf die Langstrecke bezogen. Ich würd den Wagen jetzt halt nicht extra anheben oder sonst irgend einen Aufwand betreiben bevor ich weiter weg fahre. Wenn der Reifendruck und die Flüssigkeiten passen, dreh ich den Schlüssel und fahre los. Was dann passieren kann ist halt dann unvorhergesehen und blöd gelaufen.


    Wenn ich jetzt eine Europareise machen würde die über 5000Km gehen würde, dann würde ich vorher noch Maßnahmen ergreifen, Ölwechsel, vorsorglich die Bremse mal überblicken lassen, eins zwei neue Dichtungen und den Wagen mal hochheben, aber das normale Gegurke in Deutschland wie Köln-Hamburg oder so ist für mich kein Grund einen Mehraufwand zu betrieben.

  • Im Blick hab ich schon alles...

    Genau, ich auch. Ich kenne (etwas übertrieben) jede Schraube am Wagen, schaue mir die Kiste auch manchmal genauer durch, nur ein extra Theater wegen einer Urlaubsreise mache ich nicht. :)