TÜV/HU bestanden

  • Wenn Du das Spiel in den Kugelköpfen schon hören kannst, dann wabbeln die ordentlich.

    Beim Traggelenk ist das klappern aber fast unmöglich, weil da steht schon die Federlast drauf drückt und das Gelenk immer unter Spannung hält.

    Ein Traggelenk unter Beobachtung zu stellen ist Nonsens. Das Teil kostet 16,-€ von Lemforder und ist in 10min. gewechselt.


    Gruß


    Jürgen

  • Kenn ich leider zur Genüge...

    Hätte bei meinem letzten TÜV-Termin das Horrorszenario... Angehender TÜV-Prüfer mit älteren Lehrmeister... 3Stunden für das Eintragen von einem Satz Originalfelgen und einer HU mit AU... Die haben in jedes Loch und jede Ritze mit der Taschenlampe geglotzt, um mir am Ende wegen minimalem Spiel im Spurstangenkopf die Plakette zu verweigern. Auf der Gegenüberliegenden Seite innen war mehr Spiel wahrnehmbar... :):grimancing: - Die Nachprüfung war dann die absolute Lachplatte.... Das Auto hatte ich so geparkt, dass man zufälligerweise den bemängeln den Spurstangenkopf erkannte... Der Prüfer ist direkt mit der Plakette ans hintere Kennzeichen... Noch in der Halle sagte er,: "ich seh ja.. der Kopf ist neu..". Da hätte etwas putzen... Oder etwas Farbe auch genügt...:P


    Gruß


    Jürgen

  • Oh ja, das kenne ich auch. Plakette verweigert, nächsten Abend wieder hin, weil ich abends kurz das Gelenk eingebaut hatte. Plakette drauf. Aber der hatte, kulanterweise die HU unterbrochen und ich hatte keine Nachprüfung. Ob ich das Führungsgelenk auch eingestellt hatte, das interessierte wiederum nicht. Nur mit dem Auge kontrolliert und Plakette drauf. Basta.

  • Ich meinte auch nicht explizit ein Traggelenk sondern Achsgelenke und Gummilager allgemein in diesem Bereich. Da ist es meist so, daß ich selbst Sachen bemängele, wo der Tüff sacht: "Die sinn noch gut!" . Eben weil der Zirkus, den ausgeschlagene Achsteile verursachen, mich tierisch nervt. Sowas zu ignorieren, bis mir die Plakette verweigert wird, so hartgesotten bin ich nicht... DAS meinte ich ;)



    Gruß Torsten

  • Das ist bei vielen Altautofahrern aber oft übliche Praxis. Repariert wird nur, wenn man es nicht vermeiden kann, oder der TÜV es als Mangel moniert... :/


    Ich kann das auch nicht und wechsle Teile oft schon auf groben Verdacht, dass sie demnächst fällig werden könnten.


    Hab erst gestern wieder so ein Altauto zur TÜV-Vorbereitung auf der Bühne gehabt...

    Ein 210er, der rein äußerlich gar nicht mal so schlecht aussah... - aber die Liste wurde Lang und immer Länger....


    - Halter Auspuffanlage abgerissen... Aber schon mehrfach Dilettantisch geschweißt

    - Bremse hinten platt

    - vordere Fahrschemellager HA durch

    - Niveaudämpferbefestigung oben links abgerissen

    - Quietschbuchsen links und rechts

    - Traggelenke links und rechts vorne

    - rechter Spurstangenkopf

    - Stabibuchsen

    - Reifen alle 4 unter 1,6mm - aber Profil ist noch da...:P

    - beide vordere Wagenheberaufnahmen schon eingebrochen.

    Auto ist in 2. Hand seit 2004 und hat bisher kaum Probleme gemacht, auf 220tkm

    ..8o:D - so zumindest die Aussage des Besitzers...:whistling:


    Als er mich dann zu meiner Werkstatt fuhr, - hab ihm mein Auto überlassen, weil er einen Termin hatte... - fragte er so ... " den Tacho haste aber getauscht... Das Auto hat doch niemals so viele Kilometer drauf..."...:blush::whistling:


    Gruß


    Jürgen

  • Wenn an einem alten Auto laut (Vor)Besitzer NIEEEE was kaputt war, weiß ich schon, woher der Wind weht: Die Karre läuft zwar noch, hat aber einen riesigen Reparaturstau. Ganz einfach, weil Nix gemacht und Alles ignoriert wurde. Ein Auto, was 20 Jahre und 200tkm alt ist und da soll Nix dran (gewesen) sein, gibts nicht - AUCH bei MB nicht!


    Aber ist in Ordnung, ist deren Auto, könnense mit machen, was sie wollen (...und wenn's ZU arg wird, gebietet der TÜV dem Treiben schon Einhalt!), nur müssen sie es sich dann auch gefallen lassen, wenn der mögliche Verkaufspreis entsprechend klein ausfällt... ^^



    Gruß Torsten