W202 C280 Erhaltungs- und Pflegeprojekt

  • Der Vorteil ist, dass einen keine Überraschungen mehr ereilen. Der Nachteil ist, dass die Geräuschdämmung durch den U-Schutz wegfällt und man bei reinem Wachsauftrag, bei nem Alltagsfahrzeug, ständig bei der Konservierung nachbessern muss. Das macht nur Sinn bei Fahrzeugen, die nur gelegentlich und bei schönem Wetter bewegt werden.


    Gruß


    Jürgen

  • Auf den Geräuschpegel bin ich später wirklich mal gespannt, aber diesen Umstand habe ich ja auch wissend in Kauf genommen. Wenn es sich um einen Aufbau für den Alltag handeln würde, hätte ich vermutlich auch wieder einen elastischen U-Schutz drauf geklatscht und danach nochmal alles mit Mike Sanders geflutet.


    Da der Wagen wenig nasse Tage sehen wird, wäscht sich das Wachs hoffentlich nicht so schnell ab. Ich plane im Moment mit einem 2 Jahres Rhytmus um den Schutz zu prüfen und aufzuarbeiten.


    Viele Grüße,


    Chris

  • Gibt es nicht gescheiten Unterbodenschutz, den man einfach neuauftragen könnte? So nach dem Motto: Den Rostfraß der letzten zwanzig Jahre hat man gesehen und beseitigt (der USchutz hat ja auch weitestgehend funktioniert), und nun klatscht man neuen drauf und gut ist? Vielleicht noch mit EP Lackierung dazwischen?

  • Das hat halt wieder den Nachteil, dass man nicht drunter schauen kann. Bei reinem Lack und Wachs sieht man die Beschädigung sofort.

    Hab letztes Jahr ein Auto von unten bewundern dürfen, dass ich vor 20 Jahren mühselig vom U-Bodenschutz befreit habe... Das Auto hat vermutlich seitdem keinen Regen mehr gesehen und sah entsprechend auch von unten noch aus... :love:

    Leider nimmer meiner... ;(


    Gruß


    Jürgen

  • Gibt es nicht gescheiten Unterbodenschutz, den man einfach neuauftragen könnte? So nach dem Motto: Den Rostfraß der letzten zwanzig Jahre hat man gesehen und beseitigt (der USchutz hat ja auch weitestgehend funktioniert), und nun klatscht man neuen drauf und gut ist? Vielleicht noch mit EP Lackierung dazwischen?

    3M 8800 ist auf 2K-Basis und dürfte in seinen Eigenschaften dem werksseitigen PVC recht nahe kommen. Wenn zuvor der Rost wirklich gründlich entfernt wurde und mit 2K EP grundiert wurde, sollte damit auch im Ganzjahresbetrieb recht lange Ruhe sein. Am besten noch überlackieren.


    Link:

    3M 8800

  • Die 100% Lösung wäre für mich tatsächlich alles bis in den kleinsten Spalt strahlen zu lassen und mit 2K Produkten neu aufzubauen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten geht man dann doch immer gewisse Kompromisse ein.


    Ich bin ein Freund von dem Schutzaufbau mit Owatrol und Brantho, da man es ohne spezielles Equipment auf einer relativ schlechten Oberfläche anwenden kann. Ohne Strahlen bekommt man die Oberfläche nie 100% sauber. Es verbleiben Rostporen, Fetzen alter U-Schutz, Staub, Dreck, etc. Owatrol bindet den kram, kriecht in jede Ritze und verträgt sich gut mit Brantho Korrux 3in1. BK 3in1 selbst verträgt sich dabei wunderbar mit PVC und bleibt einigermaßen elastisch.


    Was ich auch noch mal gerne ausprobieren würde, wäre diese Fluidfilm Permafilm Geschichte. Es liest sich so, als könnte man angegriffene Unterböden damit relativ einfach konservieren. Ich werd mal suchen ob es dazu nicht schon Erfahrungen in diesem Forum gab.


    Viele Grüße,


    Chris

  • Mit Fluid-Film, oder Mike Sanders lässt sich Rostwachstuum lediglich minimieren ganz aufhalten geht nicht. Das gleiche gilt für Owatrol, dass ja mehr oder weniger nur eine Farbe auf Leinölbasis ist - man kann auch Leinöl als Basis nehmen und darauf mit normalem Lack aufbauen. Funktioniert genauso.

    Selbst mit Sandstrahlen lässt sich der Rost nicht in den Falzen bekämpfen und in groben Rostporen können immer noch kleinste Rostpickelchen überleben.

    Die beste Form der Rost-Bekämpfung und gleichzeitig Konservierung beginnt mit einer KTL-Beschichtung. Das ist das Non-Plus-Ultra. Da bekommst man auch den Rost in den Poren und Falzen weitgehend bekämpft.


    Gruß


    Jürgen