GRIP Motormagazin, 31.01.16: Der W202 ist das pannen - und mängelhäufigste Auto

  • OFF: Julian: Ach, so schauen also geöffnete Knieairbags aus...
    Ist das dein Auto?
    ON :whistling:

  • So einen genau in Weiß gibts hier bei mir auch,nur der Opa malt den Rost monatlich mit dem Pinsel über.Wohlbemerkt ohne was abzuschleifen oder irgendwie zu bearbeiten und natürlich mit ner Lackdose aus dem Baumarkt.Hab den zum ersten mal vor 5 Jahren gesehn und gedacht bald ist er weg...Pustekuchen,kommt wohl irgendiwe trotzdem durch den Tüv.

  • Bei uns in der Gegend parkt immer ein MOPF in schwarz, was fast so rostet. Kann es sein, daß Fahreuge mit Unilack mehr rosten?

  • Der von mir angesprochene Goldene ist ein Metallic und gammelt, als hätte er garkeine Farbe. Der Weiße meiner Nachbarin rostet fast garnicht und das, obwohl er nicht gepflegt wird, der Lack ist matt. Mein Dad seiner ist schwarz uni und rostet fast garnicht, Meiner ist Smaragdschwar Metallic und rostet. Demnach würde ich fast behaupten, daß die Unilacke weniger gammeln.


    Nein, es hat Nichts mit dem Decklack zu tun, sondern mit der supertollen Spezial-Grundierung der Möpfe. Sobald die Kontakt mit Luft bekommt, zersetzt sie sich in Windeseile und der Lack obendrauf und das Blech untendrunter kapituliert.



    Gruß Torsten

    W202 C200 Classic Selection - Die Alltagssänfte
    Audi Coupe Quattro -
    Das Bubenspielzeug

    "Ja.... Ja wenn das denen so viel Spaß macht, kann man das dann nicht einfach verbieten???"

  • Der weiße Mopf 2 sieht schon übel aus, aber so schlimme C-Klassen sind ganz, ganz selten. Kaum jemand lässt sein Auto dermaßen verwahrlosen. Bis ein Auto so extrem zerfressen ist, vergehen viele Jahre, in denen jemand bezogen auf Fahrzeugpflege schlicht geschlafen hat bzw. weil es ihm egal war. Die Türen sind dem TÜV egal, und solange der TÜV hier nicht mit dem Daumen wackelt & den 202er aus dem Verkehr zieht, gibt es sicher ein paar (wenige) Leute, die ihre Fahrzeuge in diesem Ausmaß verkommen lassen.


    Das ist ein absolutes Extrembeispiel. Aber danke für das Foto, ist mal interessant!

  • Ich habe einen bekannten, der fährt einen blau-metallic C180 Mopf2. 120k km. Hat ihn gut 10+ Jahre jetzt im Besitz. Rost ohne Ende, Fahrertür hat Löcher vom Rost. Muss mal schauen, irgendwo hab i Bilder, grad aber in der Arbeit...
    Solange tragende Teile nicht rosten ist ihm das aber auch egal. Buchhalteraustattung will er nicht Investieren. Technisch fährt die Kiste aber Top

  • war da nicht bei der Mopf das mit der Wasserbasislackierung und der Grundierung, die durch Bakterieneintrag im Werk verdarb, weil man einfach die Reinigungszyklen zu lange machte (Kosteneinsparung)? zumindest beim 210 war da was.

    ein richtiger Mercedes hat den Stern auf der Haube :P

  • Ich hab 3 rostfreie(ja auch hinter den Leisten) autos aus 98.2 Daimler.
    Mein 98er 210 war auch ohne Rost.
    Sind alle aus Bremen.
    Ok,bis auf den SLK alle mit niedrigen Kilometerständen aber irgenwas muß ja ausschlaggebend sein.

  • war da nicht bei der Mopf das mit der Wasserbasislackierung und der Grundierung, die durch Bakterieneintrag im Werk verdarb, weil man einfach die Reinigungszyklen zu lange machte (Kosteneinsparung)? zumindest beim 210 war da was.


    Der Link zur Diss wurde hier ja schon aufgezeigt, in der ist soweit ich weiß von mehreren Werken die Rede, lässt sich wohl nicht auf einen Standort eingrenzen:
    Bakterien lassen unsere Autos rosten

  • Und was auch gerne vergessen wird, dass der tolle Firmenwagen, so er vom Netto abgeht, später die Rente mindert.

    bei uns in der Firma wird dem Mitarbeiter das eine Prozent vom Netto abgezogen

    Bei einem Abzug des einen Prozent vom Netto findet die Versteuerung des Betrages nicht statt.

    Warum äussert man sich überhaupt zu Themen von denen man offensichtlich keinerlei Ahnung hat? Wenn ihr wenigstens ein "ich denke" oder "ich hab mal gehört" dran hängen würdet um den Beitrag klar als Stammtich-Inhalt zu markieren...


    Der Arbeitnehmer zahlt für einen Firmenwagen nichts.


    Erst wenn der AG dem AN den Firmenwagen zur privaten Nutzung überlässt, ist dies ein geldwerter Vorteil und wird steuerlich berücksichtigt.
    Das ist relativ einfach geregelt und hier kommt die berühmte "1%-Regelung" zum Zug: 1% des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs wird dem AN als Brutto-Bezug DRAUF geschlagen, somit zahlt er MEHR Steuern und bekommt dadurch natürlich weniger Netto raus. Das tangiert aber in keinster Weise die Rentenbezüge.


    Natürlich ist es in der Regel so, dass man statt einer Gehaltserhöhung einen Firmenwagen angeboten bekommen kann. Das ist für den AG einfach günstiger, weil er den Firmenwagen voll versteuern kann.
    Wer sich von seinem AG eine "Nutzungsgebühr" aufschwatzen lässt, ist schlicht selbst schuld.