Mercedes lernt es nicht. Rost am 204

  • Ein Auto unterliegt Schwingungen, was ausgeglichen werden muss. Wenn das der Stahl nicht schafft, weil es durch höheren Kohlenstoffanteil härter und unbiegsamer ist, gehen diese Schwingungen auf die Verbindungen der Bauteile. Der Vorteil ist bei diesem Stahl, das er Rostresistenter ist, also sich das Eisen FE weniger an Sauerstoff O bindet, weil es schon mit Kohlenstoff C abgebunden ist.

    Mercedes lässt diese Schwingungen in den Kohlenstoffarmen und dadurch flexibleren Stahl verschwinden, so das die Verbindungen der Bauteile weitestgehendst verschont bleiben. 1 Million KM und keine Rappelkiste, welche andere Automarke kann das Mercedes nachmachen?

  • Tafelblech ist nicht aus Kugelgraphit, was du meinst bezieht sich nur auf Teile wie Bremsträger, Radträger und andere Gussbauteile. Bei Blech ist die Form und die Dicke erheblich wichtiger für die Schwingungsunterdrückung.

  • Die verwenden doch ganz normalen Stahl, gerne mal auch mit Kupfer verunreinigt, weil billiger, so einen 115er hatte mein Vater mal.


    Aber in Automatenstahl ist Schwefel zulegiert, weil dann die Späne besser brechen bei der Bearbeitung.


    Aber Stahl ist ein Fachgebiet, da werden viele Doktorarbeiten drüber geschrieben. Ich weiß nicht, wieviel Wissen da bei MB, noch, vorhanden ist. Früher gab es Metallurgen, die das genau bestimmen konnten und die Anforderungen mit festgelegt haben. Das könnte auch outgesourct sein, zwischenzeitlich.