Es geht nicht um die Welt sondern um die Zukunft deine Kinder. Wenn du keine hast ist es egal, wenn du welche hast, dann stell dir mal vor wie die Gesellschaft in 30 Jahren aussieht wenn 10 Millionen Bewohner weniger da sind und die Zuwanderung nur aus gering qualifizierten Menschen besteht.
Politik-Diskussionsthread
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Meine Kinder sind schlau - die leben beide schon lange nicht mehr in Deutschland. Kanada ist wunderschön. Wenn meine Frau in Rente geht, ziehen wir auch hin.
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Meine Cousine und meine Nachbarn haben in Kanada gelebt und sind nun wieder da.
Kanada ist aber auch nicht viel besser, unterirdische Geburtenrate und Wachstum nur noch durch Zuwanderung. Die wollen und müssendes Jahr 500.000 neue Migranten ins Land holen.
Und wenn Trump erst mal loslegt, ist da bald auch das Licht aus.
Edit:
Ich wünsche euch natürlich dennoch eine schöne Zeit in Kanada. Ich werde meine Rente auch nicht mehr in Deutschland genießen.
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Migranten sind ja nicht das Problem. Ohne die würden in Kanada heute nur ein paar indigene Stämme leben. In den USA übrigens auch ...
Im Gegensatz zu Europa und speziell Deutschland nehmen die aber nicht jeden, der "Asyl" sagen kann. Junge oder gut ausgebildete Menschen sind sehr willkommen, an Analphabeten und Ziegenhirten besteht dagegen kein Interesse.Unsere nicht ganz schlechte Renten und finanzielle Rücklagen reichen gerade so für eine Aufenthaltserlaubnis. Zur Not hätten wir haben noch Familienzusammenführung geltend machen können.
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Da die Perspektive ja nicht neu ist kann man eigentlich nur alle Parteien abwählen die wissentlich in den letzten Jahrzehnten das Problem ignoriert haben.
Das stimmt, das Problem des demografischen Wandels ist bereits seit den 70er Jahren bekannt. Und es betrifft nicht nur Deutschland, sondern alle größeren Industriestaaten. Lösungsansätze gibt es, also Transferleistungen wie Elterngeld zum Beispiel. Ohne derartige Maßnahmen würde die Fertilitätsrate sicher noch schlechter aussehen.
Nur sind die Stellschrauben, die der Politik in einer offenen, freien Gesellschaft zur Verfügung stehen, in ihrer Wirksamkeit nunmal begrenzt. Dass Leute sich keine Kinder anschaffen, hat nunmal NICHT bloß finanzielle Gründe. Oft ist das eine Nebenwirkung von Entwicklungen, die eigentlich positiv sind. Dass heutzutage zum Beispiel jeder, der dazu kognitiv in der Lage ist, studieren kann, führt dazu, dass viele erst später ins Berufsleben einsteigen. Kinder sind für Studierende normalerweise kein Thema. Nur werden die Kinder, die man in jungen Jahren nicht bekommt, später nicht nachgeholt. Eine Frau, die mit über 30 zum ersten Mal schwanger wird, bekommt in ihrem Leben vielleicht ein oder zwei Kinder, aber wohl kaum drei oder vier. Auch werden inzwischen andere Lebensentwürfe, als die klassische Vater-Mutter-Kind-Familie akzeptiert. Was wäre also die Lösung? Studienplätze nur noch für Eliten? Gesellschaftliche Ächtung von Singles und kinderlosen Paaren? Das dürfte wohl kaum jemand wollen.
Momentan beträgt die Geburtenrate weltweit 2,3 Kinder pro Paar und wir streben, trotz leichten rückgangs, noch immer auf die 10 Milliarden zu. Unverantwortlich
Genauso sieht es aus! Der demografische Wandel ist ein Problem der ersten Welt. In anderen Ländern sogar noch mehr als hierzulande, in diversen asiatischen Staaten liegt die Fertilitätsrate bei unter eins. Das andere Extrem sind afrikanische Staaten, in denen eine Frau in ihrem Leben durchschnittlich fünf oder mehr Kinder bekommt. Insgesamt wachst die Weltbevölkerung rasant.
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Naja,die Alterspyramide plant wer?
Genau das ist der Punkt an dem sich reiselustige Egoisten bemerkbar machen.
Der Staat kann zwar mit Kindergeld frohlocken,die Entscheidung sein Leben zu gestalten, trifft aber ein jeder selbst!!!!
Nee die Alterspyramide ist ein gesellschaftliches Problem.Raffen , konsumieren, unabhängig ohne irgendwelche Verantwortung egoistisch das eigene Leben gestalten.
Für mich gibt es zwei Gruppen Menschen.
Einmal mit und einmal ohne Kinder.
Natürlich gibt es da Ausnahmen, biologischer Probleme, aber die letzte Gattung, liegt meinen Kindern dann in jeglicher Form,im Alter auf der Tasche,sei es finanziell oder persönlich, weil sie niemanden haben.
Sorry Stephan, ich bin ja oft mit dir einer Meinung, aber da muss ich dir entschieden widersprechen. Ob man sich Kinder anschafft oder nicht, ist doch keine Frage von Egoismus oder Gemeinwohl-orientiertem Denken. Niemand schafft sich Kinder an, weil er der Meinung ist, dass er das seinem Volk schuldig wäre. Da stehen wohl eher individuelle Überlegungen im Vordergrund. Für den einen gehört es zu einem erfüllten Leben dazu, eine Familie zu gründen. Dem anderen ist seine Unabhängigkeit wichtiger. Und der nächste würde gerne aber kann nicht, bzw. wird ungewollt Vater.
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Insgesamt wachst die Weltbevölkerung rasant.
Kann man so auch nicht sagen da sich das globale Wachstum mittlerweile deutlich verlangsamt hat und wohl auch weiter abnehmen wird. Wachstum ist weiter vorhanden, aber rasant? Nein, das nicht.
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Die Weltbevölkerung wächst vor allem in Afrika rasant.
Während z.B. die Bevölkerung von China noch in diesem Jahrhundert dramatisch schrumpfen wird. Und die des bevölkerungsreichsten Landes, das ist mittlerweile Indien, noch etwas mehr Zeit braucht aber dann gehen dort die Zahlen auch nach unten.
Und was die Renten bei uns angeht: Es ist kein Naturgesetz dass diese immer von den Jungen für die Alten finanziert werden müssen. Es gibt auch andere Wege so etwas zumindest zu co-finanzieren. Z.B könnte man
eine höhere Mehrwertsteuer einführen. Oder Strom für das E-Auto ähnlich wie Benzin besteuern.Oder oder oder.
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Sorry Stephan, ich bin ja oft mit dir einer Meinung, aber da muss ich dir entschieden widersprechen. Ob man sich Kinder anschafft oder nicht, ist doch keine Frage von Egoismus oder Gemeinwohl-orientiertem Denken.
Da musste ich schmunzeln, denn eigentlich sagst du das richtige, aber dann doch falsch. Ob man sich Kinder anschafft oder nicht (von "Unfällen" oder Zeugungsunfähigkeit abgesehen) ist eine egoistische Frage, eine Frage des eigenen Lebensmodells. Niemand schafft sich keine Kinder in diesem Land an, um der Überbevölkerung entgegen zu wirken, genauso wie sich niemand Kinder anschafft, um treue Steuerzahler und Rentenzahler diesem Staat zur Verfügung zu stellen. Es ist schon Egoismus, aber auf allen Seiten.
Dabei sind die Zahlen klar, aber die Gründe dahinter multipel und vielschichtig. "Hohe finanzielle Belastung und schwierige Vereinbarung von Familie und Beruf" sind zwei Gründe und durchaus auch gewichtige Gründe, aber bei weitem nicht alle Gründe.
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Also Kinder schafft man sich nicht an,es ist auch keine Ware.
Jedes Kind kostet bis es 18 ist und unsere oberste Pflicht ist, Kinder in die Welt zu setzen,um die Art zu erhalten.Auch eure Eltern haben dies erkannt,oder etwa nicht?
Wer dieses kann, manchmal geht es halt nicht, aber nicht macht aus irgendwelchen Gründen,verhält sich nicht den Gesellschaftsregeln entsprechend und da gibt es ein Wort für und das ist asozial.
Für dieses Verhalten gibt es viele vorgeschobene Gründe ,aber immer läuft es aufs gleiche hinaus.
Wie meine Eltern sagen, Kinder kosten Kraft und selbstlose Aufopferung,ob es finanziell oder zeitlicher Natur ist, aber im Alter geben sie alles zurück.
Doch man kann Menschen vorab grob in zwei Lager trennen,indem man den Familienstand kennt!!