Politik-Diskussionsthread

  • Wenn Russland ein anderes Land angreift: Böhse, wir brauchen Sanktionen.

    Wenn USA ein anderes Land angreift und den Präsident entführt: Alles gut, wir sind die Guten

    So weit richtig, aber man sollte sich einfach ehrlich machen. Die feministische Außenpolitik (also = mit moralischer Überheblichkeit der Welt zu erklären, wie sie zu funktionieren hat) ist krachend gescheitert. Es juckt einfach niemand in der Welt.


    Gleiches bei den Klimazielen. Am deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen. Und erst recht nicht, wenn man dann auch nach außen demonstriert, wie das in die Hose geht.


    Die Rolle des Obersamritas wird nicht den gewünschten Erfolg zeigen, ist leider so. Aber die Erkenntnis ist bei weitem noch nicht angekommen.

  • Schon interessant, dass man neuerdings politisch in der Union auf die Arbeitnehmer drauf haut.


    Ein Schelm wer denkt, dass es mit folgendem Sachverhalt zu tun hat (und weil die Arbeitslosen aktuell unter SPD Ministerien sind) :

    Altersstruktur der Wahlberechtigten bei Bundestagswahlen bis 2025| Statista
    Die größte Gruppe der Wahlberechtigten stellen die Personen ab 70 Jahren, der Anteil dieser Altersgruppe an allen Wahlberechtigten lag bei der Bundestagswahl…
    de.statista.com

    Mfg
    adler-tag

    Rainer Günzler: Ein Coupé. - Und was bedeutet "Coupé"? Eigentlich nichts anderes, als
    eine verteuerte Limousine mit einem verringerten Platzangebot.

  • Krass wie die Gesellschaft überaltert. Mittlerweile werden gute 2/3 keine Kinder mehr bekommen. RIP Sozialsysteme und Renten in den nächsten Jahren. Klar muss man da Jetzt noch das Arbeitsvieh antreiben damit es so lange wie es noch geht Kohle bringt.

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  • Krass wie die Gesellschaft überaltert. Mittlerweile werden gute 2/3 keine Kinder mehr bekommen. RIP Sozialsysteme und Renten in den nächsten Jahren. Klar muss man da Jetzt noch das Arbeitsvieh antreiben damit es so lange wie es noch geht Kohle bringt.

    Es wird nur schlimmer, deutlich über 1/4 der Frauen bis 49 bekommen gar keine Kinder mehr, Tendenz steigend Richtung 1/3. Interessanterweise bekommt man in Städten weniger Kinder als auf dem Land.


    Wann soll man bei 1,6 Milliarden Überstunden pro Jahr und zunehmender Arbeitsverdichtung auch noch Kinder machen. Gerade wenn die Leute ewig auf Wohnungen und co sparen müssen und psychische Erkrankungen auf den 3. Platz bei Krankheiten vorgerückt ist.

    Mfg
    adler-tag

    Rainer Günzler: Ein Coupé. - Und was bedeutet "Coupé"? Eigentlich nichts anderes, als
    eine verteuerte Limousine mit einem verringerten Platzangebot.

  • Krass wie die Gesellschaft überaltert. Mittlerweile werden gute 2/3 keine Kinder mehr bekommen. RIP Sozialsysteme und Renten in den nächsten Jahren. Klar muss man da Jetzt noch das Arbeitsvieh antreiben damit es so lange wie es noch geht Kohle bringt.

    Da die Perspektive ja nicht neu ist kann man eigentlich nur alle Parteien abwählen die wissentlich in den letzten Jahrzehnten das Problem ignoriert haben.

    Das Problem ist nicht der arbeitende Bürger, das Problem sitzt bei den Volksvertretern, die es eben nicht geschafft haben die Systeme rechtzeitig zu überarbeiten.

    Und ja, es ist ein Trauerspiel an welchen Errungenschaften des letzten halben Jahrhunderts versucht wird zumindestens verbal sich zu verlustieren.

  • Die Sozialsysteme wären schon weitaus sicherer, wenn die Steuereinnahmen nicht großteils für Bundeswehr, Ukraine, NGOs und ausreisepflichtige Asylanten verprasst würde.

  • Azuritgrau wobei man den Parteien nicht alleine die Schuld zuschieben kann. Der Durchschnittsdeutsche hat nicht die prächtigste Finanzbildung im Vergleich mit anderen Ländern ("Aktien? Lieber Tagesgeld / mein Bankberater hat gesagt gefährlich.")


    Und die Wähler (oft Rentner oder angehende Rentner) wollen halt Sicherheit, wie egal. Da denkt auch keine Nachhaltig und an die versprechen von vor 4 Jahren...

  • Na komm, also die Punkte machen dem Kohl jetzt auch nicht mehr fett und abgesehen davon ändern ein paar Milliarden mehr oder weniger nichts daran dass das deutschte Volk nun mal aussterben wird. Das ist aber auch kein exklusive Entwicklung für Deutschland. Man muss das schon etwas unschärfer sehen, in 10 Jahren redet keiner mehr vom Krieg in der Ukraine.


    Und überleg mal, wenn es den Krieg nicht gäbe dann hätte Deutschland heute nicht -100.000 Einwohner in 2025 sondern sondern -1.500.000.


    Da die Perspektive ja nicht neu ist kann man eigentlich nur alle Parteien abwählen die wissentlich in den letzten Jahrzehnten das Problem ignoriert haben.

    Ja, ich kann mich noch erinnern wie wir in Gemeinschaftskunde (?) über die Alterspyramide für Deutschland gesprochen haben und welche Auswirkungen das haben wird. 40 Jahre später ist es dann so weit und nichts, aber aber rein gar nichts wurde vorbereitet oder geplant. Eigentlich unfassbar. aber auch dem politischen System irgendwo geschuldet das alle paar Jahre wechselt und kaum langfristige Planungen zulässt.


    Wobei, das kann man so auch nicht sagen, China hat ja mittlerweile auch erhebliche Sorgen was das Wachstum betrifft.


    Als Anhänger von Verschwörungstheorien würde ich jetzt mal in den Raum werfen das die Erde sich von ihren Parasiten befreit :blush: Die Natur stellt schon seit je her das Gleichgewicht irgendwann wieder her :pointing:


    Interessanterweise bekommt man in Städten weniger Kinder als auf dem Land.

    Das war doch schon immer so? Da ist das Leben günstiger und problemloser.

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  • RIP Sozialsysteme und Renten in den nächsten Jahren. Klar muss man da Jetzt noch das Arbeitsvieh antreiben damit es so lange wie es noch geht Kohle bringt.

    Es ist einfach nur Hilflosigkeit. Dabei beerdigt man im Grunde genommen nur ein Schneeballsystem, von dem schon vor Jahrzehnten klar war, dass es gegen die Wand fährt. Denn die aktuellen Probleme sind ja nicht die aktuellen Geburtenraten (das sind die Probleme in 20-30 Jahren), sondern die jetzt in Rente gehenden Boomer. Und das weiß man halt schon sehr genau seit Jahrzehnten.


    Ja, Deutschland steht noch ganz am Anfang von nie da gewesenen Wohlstandsverlusten. Aber das ist auch nicht in den letzten 1-2 Jahren vom Himmel gefallen. Vor dem Hintergrund schüttelte ich schon immer den Kopf, wie man grade in grünen und linken Kreisen teils immer noch (aber inzwischen abnehmend), vom "besten Deutschland aller Zeiten" oder auch "Deutschland ist ein reiches Land" schwadronierte.


    Wie habe ich gestern zu meinem Kollegen gesagt (58,5 Jahre alt), der über seinen Renteneintritt mit 63 redete, dass dieser aus meiner Sicht alles andere als sicher ist, dass dieser so in 4,5 Jahren noch möglich sein wird.


    Am Ende wird das alles nur mit einem "Deutschland first" abgemildert werden können. Allerdings wird die Brandmauer, so lange sie steht, das zuverlässig verhindern.


    wobei man den Parteien nicht alleine die Schuld zuschieben kann. Der Durchschnittsdeutsche hat nicht die prächtigste Finanzbildung im Vergleich mit anderen Ländern ("Aktien? Lieber Tagesgeld / mein Bankberater hat gesagt gefährlich.")

    Die Finanzbildung ist tatsächlich mehr als dünn. Und die Politik zwingt halt den Finanzberater dazu, dass er sagen muss, dass das "gefährlich ist".


    Dabei sind Finanzberater natürlich an sich die Pest selbst. Die schlechtesten Investments meinerseits sind die damals geschlossenen Riester/Rürup Geschichten. Dabei ist der Hauptgrund dafür, dass der Finanzberater eine mehr als gute Provision will und jeder Euro der am Anfang fehlt (für die Provision), kostet hinten raus etliche weitere Euro.


    Na komm, also die Punkte machen dem Kohl jetzt auch nicht mehr fett

    ...
    Und überleg mal, wenn es den Krieg nicht gäbe dann hätte Deutschland heute nicht -100.000 Einwohner in 2025 sondern sondern -1.500.000.

    Doch, genau an solche Punkte muss man auch ran. Das eine Allheilmittel kann man zwar suchen, aber man wird es nicht finden.


    Ansonsten ist die Bevölkerungsdichte in Deutschland mehr als hoch genug. Einfach mehr Menschen kann und darf kein polititisches Ziel sein. Wenn man Menschen einwandern lässt, müssen diese volkswirtschaftlich sinnvoll sein. Jeder Mensch ist nicht nur Arbeitskraft, sondern auch Konsument. Das kapieren ganz offensichtlich viele Politiker nicht. Nur Menschen die mehr in ihrer Restlebenszeit mehr als der Durchschnitt bringen, sind ein Gewinn, der Rest ist nur Last.

    Edited once, last by Focus: Ein Beitrag von Julian mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().