Politik-Diskussionsthread

  • Ich erinnere mich dass während meiner Ausbildung vor über 50 Jahren ein Gesetz der Bundeswehr ermöglichte, bei Betrieben solche Dinge wie Gabelstapler oder LKW's als "kriegswichtig" einzustufen und die jeweiligen Besitzer diese, genau benannten, Sachen der Bundeswehr auf Verlangen zur Verfügung zu stellen. Ein Verkauf solcher Fahrzeuge war zu melden, genauso ein eventueller Ersatzkauf.

    Damit wollte man bezwecken dass z.B. nicht Tausende LKW bei der Bundeswehr vorgehalten werden mußten um im Kriegsfall Transportaufgaben für das Militär bewerkstelligen zu können.

  • das wäre ja nur eines von mehreren

    Gesetz zur Sicherstellung von Arbeitsleistungen für Zwecke der Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung (Arbeitssicherstellungsgesetz)


    ASG - Gesetz zur Sicherstellung von Arbeitsleistungen für Zwecke der Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung

    Bundesleistungsgesetz


    BLG - Bundesleistungsgesetz

    Gesetz über die Beschränkung von Grundeigentum für die militärische Verteidigung (Schutzbereichgesetz)


    SchBerG - Gesetz über die Beschränkung von Grundeigentum für die militärische Verteidigung

    Gesetz über die Sicherstellung von Leistungen auf dem Gebiet der gewerblichen Wirtschaft sowie des Geld- und Kapitalverkehrs (Wirtschaftssicherstellungsgesetz)


    WiSiG 1965 - Gesetz über die Sicherstellung von Leistungen auf dem Gebiet der gewerblichen Wirtschaft sowie des Geld- und Kapitalverkehrs

    Schöne Grüße
    Andreas

    Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe (Walter Röhrl)

  • und wenn wirklich die politische Situation in diese Richtung gehen sollte , möchte ich an den Satz von Berthold Brecht erinnern. (man kann dann das Wort Karthago gegen Deutschland aus tauschen)

    „Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.“

    Schöne Grüße
    Andreas

    Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe (Walter Röhrl)

  • Tja, Krieg ist halt Krieg. Und betrifft alle, auch die die es lieber weiter bequem hätten.

    Und runter bis zu den Grundrechten ist dann alles anders.

    Scheiß Putin. Scheiß Russen mit ihren Minderwertigkeitskomplexen.

  • Ich schrieb es ja bereits zu vor, aber es bringt rein logisch nichts sich jetzt davon kirre machen zu lassen und das ganze noch mal aus folgenden Gründen:

    - Krieg mit der Nato bzw. zwischen Russland mit der Nato = Zwei Atommächte gegeneinander. Ist nicht so ein Ungleichgewicht wie USA Afghanistan etc...

    - Sollte es wirklich mal zu einem heißen Geplänkel kommen wird eine Seite bei einem drohenden Ungleichgewicht zumindest lokal nuklear Eingreifen (gibt ja auch das kleinere nukleare Besteck) was dann letztlich auch zum großen Besteck führt und dann ist es im Anschluss sowieso besser als Normalmensch möglichst schmerzfrei verdampft worden zu sein, weil bis auf manch kleine Ecke in Neuseeland eigentlich alles unbewohnbar geworden ist.

    Weil Krieg "spielen" ohne dann die Waffen verwenden zu wollen, die einen Krieg als Drohkulisse hätten verhindern sollen macht ja nicht so viel Sinn.

    In dem Sinne, genießt lieber den Tag als euch Gedanken über etwas fiktives oder im Realfall nicht Überlebbares zu machen.

  • Wenn der Putin mit ganz konventionellen Waffen, also Panzer und Drohnen z.B. Estland oder Finnland angreift wird niemand im Westen die große Rakete nach Moskau loslassen.

    Sondern versuchen ihn mit denselben klassischen Waffen zu stoppen.

    Und das erfordert nun halt eine massive Aufrüstung und Vorbereitung seitens des Westens, seitens der EU-Mitglieder. Denn auf die Amis ist kein Verlaß mehr.

  • Wenn der Putin mit ganz konventionellen Waffen, also Panzer und Drohnen z.B. Estland oder Finnland angreift wird niemand im Westen die große Rakete nach Moskau loslassen.

    Sondern versuchen ihn mit denselben klassischen Waffen zu stoppen.


    Und dann kommt es zu dem Ungleichgewicht und genau das habe ich ja beschrieben... :dontSee: :dontSpeak: ;)

  • Problem ist halt wie damals bei Adolf:

    Wir haben es nicht mit einem rational denkenden Führer zu tun. Sondern mit einem Menschen der schwer darunter leidet dass seine geliebte UdSSR mausetot ist .Wie einst Adolf den Untergang des Kaiserreiches und die damit verbundene Schmach nicht überwinden konnte und auf Wiederherstellung alter Größe drängte so ist es bei Putin. Dass die ganzen ehemaligen Teilrepubliken wir die Balten, Kasachen und... Ukrainer.... es besser haben als sein Rußland und auf dessen Macht pfeifen geht ihm, und vielen anderen Russen, halt nicht runter.

    Und somit ist es kein Kalkül bei klarem Verstand was in antreibt. Sondern ein Minderwertigkeitskomplex, könnte man auch Wahn nennen.

    Und Wahnsinnige, Gestörte, muß man verdammt ernst nehmen, auch wenn man es zuerst nicht so richtig glauben mag was solche Leute antreibt und wozu sie willens sind.

  • Mit Atomwaffen hat man einen Schutzstatus und das weiß Russland auch.

    Egal wieviele, geht ein Land in die Knie,wird es sie nutzen,das weiß doch jeder.

    Europa, Russland alles nur Säbel und Kettenrasseln,um Bürger gefügig zu machen.

    Alles dient nur dem Zweck derer, die sich am großen Topf bedienen wollen.

    Überall geht es nur um noch mehr Geld.

  • dann ist es im Anschluss sowieso besser als Normalmensch möglichst schmerzfrei verdampft worden zu sein, weil bis auf manch kleine Ecke in Neuseeland eigentlich alles unbewohnbar geworden ist.

    Je öfter ich das höre und darüber denke, desto weniger Angst habe ich. Die meisten Atomraketen dürften ein festes Set von Zielen haben. Und das sind i. d. R. politische Ziele (Parlamente usw.) und militärisch relevante Anlagen (Flughäfen, Militär, Häfen, Öl-/Gaslager, vllt. ein großer Damm, ...). Ggf. paar große Städte on top um Schaden anzurichten. Wenn man also nicht neben dem Bundestag, Rammstein oder in einer großen City lebt wäre das erstmal nicht der tot. Radioaktivität wäre ein Problem aber vermutlich nicht extrem, da die Bomben in der Luft zünden für maximalen schaden.

    Zivilisation und Versorgung hätten ein Problem. Aber die Menschheit wäre trotzdem nicht ausgerottet. Es gebe ein erhöhtes Krebsrisiko und eine Zeit lang unter anderem deswegen eine reduzierte Lebenserwartung, viele hungrige. Aber die Menschheit wäre nicht zu Ende. Siehe auch Japan mit bspw. Hiroshima.

    Selbst Russland bzw. einem schlauen Militär wäre eine solche Eskalation ohnehin zu gefährlich. Kleine Bunker-Buster zähle ich mal nicht dazu.

    Ansonsten wäre es eine Lösung gegen den Klimawandel und Überbevölkerung: nuklearer Winter :evil: xD