Politik-Diskussionsthread

  • Dabei geht es um einen guten Zehner für den Durchschnittsautofahrer im Monat, insgesamt also um gute 20€. Das sind auch aus meiner Sicht keine schönen Peanuts, aber es sind Peanuts.

    Wenn hier im Betrieb die Hoftankstelle neu befüllt werden muss kostet das 3500 Euro weniger als ohne Steuersenkung - das sind keine Peanuts.

    Ich habe diesen Monat durch konsequentes tanken im Ausland im Vergleich zu deutschen Preisen über hundert Euro gespart.

  • Also:

    Daß das den Großverbrennern hilft , daraus hat niemand ein Geheimnis gemacht....

    Das würde sich bei Haushalten im Lebensmittelsektor positiv auswirken....wers glaubt.

    Überall bleibt das Geld des Steuerzahlers hängen.

    Leider sind die Inflationsprognosen schon über 3% bis gar bei 5% bei pessimistischen Schätzungen.

    Wo also sind die 17ct des Steuerzahlers????

    Das schwarze Loch der Großkonzerne wäre eine Antwort.

    Regards

    Rei97

  • Natürlich bleibt bei den Großverbrauchern mehr hängen, sonst wären es auch nicht 1,6 Milliarden Euro, was es den Staat kostet. Sonst wäre es für nur die PKW nicht mal eine Milliarde.


    Das mit den Peanuts war gemeint in Bezug auf den Rest. Nochmal: Allein für die neuen Schulden fällt kommendes Jahr im Vergleich zu diesem 8x so viel an, wie der Tankrabatt kostet. Nach der nächsten Bundestagswahl (sofern die Koalition durchhält), da wird es wirklich ungemütlich werden. Weil das ein Muss ist. Wir sind aktuell voll in der Phase der Insolvenzverschleppung des Staates. Die nächsten haben keine Spielräume mehr, da muss die Kettensäge ausgepackt werden. Medial werden die Schulden immer so dargestellt, als wären sie das Problem der "nächsten" Generation ... ja, wenn man 95 ist, dann ist das so. Für alle anderen ist es das Problem der 2030er Jahre. Wer die noch erleben will, der wird damit konfrontiert werden. Das wird noch richtig bitter werden.

  • Es wird gerne übersehen, dass trotz deutlichem Umsatzrückgang an den Zapfsäulen der Staat seit Beginn der Hormus-Blockade ca. 3,2 Milliarden Euro mehr Mehrwertsteuer eingenommen hat. "Großzügigerweise" teilt er den unverhofften Gewinn 50:50 mit den Verbrauchern (und Mineralölkonzernen) ...

  • Leider werde ich auch bei dem 17ct Steuerausfall beteiligt, da das wohl bei den Konzernen versickern wird.

    Sieht wohl tatsächlich so aus. Wenn einen Tag vor Inkrafttreten der Steuersenkung die Preise um ziemlich genau den Betrag erhöht werden hat das ein "Gschmäckle":

    Diesel: Rekordsprung bei Sprit lässt Tankrabatt verpuffen
    Ab Mitternacht sinken die Steuern auf Kraftstoffe und voraussichtlich auch die Spritpreise. 12 Stunden vorher springen sie so stark wie noch nie seit…
    www.handelsblatt.com

    In den Ländern um D herum fiel der Preisanstieg lange nicht so gravierend aus.

  • gestern im Radio kam ja auch die Info, das man erst mit Wochenbeginn, auf die Verringerung der 17 Cent rechnen könne, da ja erst ab Montag bei den Raffinerien eingekauft würde, und somit auch billiger, und ab dann an den Tankstellen weitergegeben werden könne.

    Schöne Grüße
    Andreas


    Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe (Walter Röhrl)

  • Gestern lag in unserer Gegend der Preis für E10 kurz vor 12 Uhr bei 2.039, hätte heute also rechnerisch bei 1,869 sein können. Es gab sehr große Differenzen an den einzelnen Tankstellen. Zwischen 1,949 und 2,009. Es wurde also bestenfalls die Hälfte weitergegeben.

  • hab heute E10 für 1,85€ und Diesel für 1,95€ getankt.


    Wollte eigentlich nur kurz Ziggis holen...wurde dann doch teurer 😅

    Frag' nicht - Du könntest eine Antwort erhalten



    Ich bin mit der Lösung nicht zufrieden!! Ich will mein Problem zurück :crazy:

  • Wenn einen Tag vor Inkrafttreten der Steuersenkung die Preise um ziemlich genau den Betrag erhöht werden hat das ein "Gschmäckle":

    Auf den Preisanstieg um 12 Uhr zu schauen, das bringt nicht weiter. Der fällt schon seit Wochen in der Größenordnung aus (zumindest bei Markentankstellen).


    Da muss man sich schon selbst einen Referenzzeitpunkt suchen und nicht einmal so und einmal anders.


    Man sieht klar niedrigere Preise, aber noch nicht den vollen Umfang. Die Konzerne nutzen Preisschwankungen immer für sich. Senkungen werden verzögert weiter gegeben, Steigerungen sehr schnell. Nichts anderes werden wir jetzt sehen. Die Senkung wird in einer Woche voll da sein (ölpreisbereinigt) und die Tanks werden zum Ende randvoll sein, genauso wie die Preise dann komplett unverzögert angehoben werden. Am Ende wird wieder ähnlich viel beim Verbraucher hängen bleiben wie 2022, vielleicht etwas weniger, weil der Zeitraum kürzer ist.