Wartezimmer - freie Unterhaltung

  • Da hat VW ja mal wieder zu tun, mal sehen ob ich auch Post bekomme


    Audi und Volkswagen rufen weltweit mehr als 2,1 Millionen Fahrzeuge zurück. Grund ist eine möglicherweise fehleranfällige Verschraubung am Lenkgetriebe. Im schlimmsten Fall kann dadurch die Lenkung ausfallen. Um diese Modelle geht es im aktuellen Rückruf.

    • Betroffene Fahrzeuge: Audi Q3 sowie VW Golf, Golf Variant, Tiguan, Touran und Caddy
    • Fehleranfällige Verschraubung an der Lenkung
    • Kostenloser Austausch der Schraube löst das Problem

    https://www.adac.de/news/auto-rueckruf-vw-audi-lenkung/


    Wenn doch überall ein Schraubenwechsel, das Problem lösen könnte

    Schöne Grüße
    Andreas

    Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe (Walter Röhrl)

    Edited once, last by p2m (September 26, 2026 at 12:24 PM).

  • Fahrer mancher Autos des VW-Konzerns müssen sich im Zusammenhang mit einem millionenfachen Rückruf möglicherweise auf zwei Werkstattbesuche einstellen. Bei dem Rückruf geht es um Korrosion an einer Befestigungsverschraubung der Lenkung. Zum Start der Aktion könne die vorgeschriebene Schraube möglicherweise nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

    Daher dürfe ersatzweise eine andere Schraube verwendet werden, geht aus einer internen Werkstattmeldung zur Ersatzteilversorgung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Damit gelte der Rückruf aber nicht als abgeschlossen, betreffende Fahrzeuge müssten erneut einbestellt werden, sobald die richtige Schraube verfügbar sei.


    Ein VW-Sprecher nannte dies eine „sinnhafte Vorgehensweise“. Zur Erklärung: So müssen Werkstätten von Korrosion betroffene Autos nicht ohne Reparatur vom Hof fahren lassen, auch wenn die richtige Schraube nicht vorrätig sein sollte.....

    VW und die Schraube: Seat betroffen, zwei Werkstattbesuche möglich
    Einige Modelle von Audi, Seat und VW brauchen eine neue Schraube an der Lenkung. Die könnte aber anfangs knapp sein, was zwei Reparaturen nötig macht.
    www.heise.de


    Da kann man nur hoffen, das auch das richtige Werkzeug vorhanden ist, sonst kommt man 3 oder 4 x

    Vielleicht braucht es ja einen sehr speziellen Drehmomenten Schrauber, wer weiss das schon. :/ (Sarkasmus aus )

    Schöne Grüße
    Andreas

    Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe (Walter Röhrl)

  • Ich bin gerade auf der Suche nach Zeitschriftenartikeln über unsere Benz-Schätzchen auf diesen historischen Artikel über einen "revolutionären" Diesel der Konkurrenz gestoßen. Die einleitenden generellen Sätze zum Dieselantrieb darf man gut 36 Jahre danach noch mal revue passieren lassen:

    "Im Kampf gegen den Treibhauseffekt ist der Diesel des Autofahrers bester Freund. Weil er weniger fossile Energie verbrennt als jede andere Maschine vergleichbarer Leistung, erzeugt er bekanntlich auch weniger treibhausförderndes CO₂ (Kohlendioxid). Schon bald könnten wir ihn deshalb bitter benötigen."

    Damals war der E-Antrieb zwar noch kein Thema - aber der Vergleich mit dem Ottomotor in Sachen CO2 ist nicht überholt.

    Da ärgert es einen schon, daß ein paar einzelne Akteure mit ihrem Betrugsskandal ein gutes Antriebsprinizip so in Verruf bringen konnten. Dass der öffentliche Herdentrieb so entschieden ohne Hirn und Verstand darauf reagieren konnte, ist dann wieder ein eigenes (unschönes) Thema.

  • Ich bin gerade auf der Suche nach Zeitschriftenartikeln über unsere Benz-Schätzchen auf diesen historischen Artikel über einen "revolutionären" Diesel der Konkurrenz gestoßen.

    Ich bin an sich auch ein echter Dieselfan, aber der Artikel zeigt einfach auch noch mal gut auf, was für ein enormer technischer Fortschritt in den letzten 30 Jahren gemacht wurde.

    • 11,1 Sekunden auf 100 km/h
    • im Durchschnitt 9,3 Liter pro 100 Kilometer verbrannt

    Damals sicher Bombe, heute total grauenhaft. Beim Diesel ist die 4,x ja nun wirklich kein Hexenwerk mehr, aber auch die Benziner sind echt nicht weit mehr entfernt. Ich hatte neulich auf Teneriffa zwei Mietwagen. Erst einen Citroen C3 Aircross und dann einen VW Taigo ... beide in der billigsten Version ohne Hybride Antriebe und ich habe sie beide nicht nur auf vergleichbaren Strecken, sondern zu einem guten Teil auf gleichen Strecken bewegt (sicher verbrauchsdienlich war, dass das Tempo nicht wirklich hoch war, dafür ging es massiv rauf und runter). Der Citroen enttäuschte eher mit rund 6l/100km, aber der VW war mit guten 5 l/100km echt richtig gut.

  • Ich bin an sich auch ein echter Dieselfan, aber der Artikel zeigt einfach auch noch mal gut auf, was für ein enormer technischer Fortschritt in den letzten 30 Jahren gemacht wurde.

    • 11,1 Sekunden auf 100 km/h
    • im Durchschnitt 9,3 Liter pro 100 Kilometer verbrannt

    Damals sicher Bombe, heute total grauenhaft. Beim Diesel ist die 4,x ja nun wirklich kein Hexenwerk mehr, aber auch die Benziner sind echt nicht weit mehr entfernt. Ich hatte neulich auf Teneriffa zwei Mietwagen. Erst einen Citroen C3 Aircross und dann einen VW Taigo ... beide in der billigsten Version ohne Hybride Antriebe und ich habe sie beide nicht nur auf vergleichbaren Strecken, sondern zu einem guten Teil auf gleichen Strecken bewegt (sicher verbrauchsdienlich war, dass das Tempo nicht wirklich hoch war, dafür ging es massiv rauf und runter). Der Citroen enttäuschte eher mit rund 6l/100km, aber der VW war mit guten 5 l/100km echt richtig gut.

    Technischer Fortschritt in Sachen Diesel ist doch Mumpets.

    Da vertraue ich nur Erfahrungswerten, denn jede Studie ist beeinflussbar.

    Zum Vergleich stehen 190d und 204 200.

    Der ältere Wagen glänzt mit 5,5 ltr und geht nicht über 6,der 204 ist da auch so sparsam fahrbar, aber in der Regel geht er drüber.

    Gewicht und mehr Leistung ziehen halt am Tank.Es waren früher schon 250g Diesel pro kw und heute wird's durch mehr Elektronik nicht besser.

    Damit liegen wir so bei guten 24kw auf 100km , da können sie mit ihren e Autos gerne schummeln, haben aber realistisch ähnliche Werte.

    Thema Feinstaub der neuen Diesel und Lungengängikeit,da ist mir ein Alter lieber.

  • Der alte Artikel von 1990 ist mir besonders aufgefallen, weil er unausgesprochen auch den verglichen mit dem Ottomotor höheren Wirkungsgrad des Dieselmotors berücksichtigt.

    Wahrscheinlich war das damals Allgemeingut (jedenfalls hatte sogar ich zu Schulzeiten schon mal irgendwo davon gelesen), sodaß man es nicht sonderlich erwähnen mußte.

    Interessant übrigens war (für mich) an einer alten W210-Preisliste, die ich letztens für einen Schrauber herausgekramt hatte, daß bei der Einführung 1995 210-Limousinen mit Dieselmotor billiger zu haben waren als solche mit Ottomotor vergleichbaren Hubraums. Ich dachte immer, Diesel-Pkw seien in der Anschaffung teurer gewesen als Benziner.

  • Interessant übrigens war (für mich) an einer alten W210-Preisliste, die ich letztens für einen Schrauber herausgekramt hatte, daß bei der Einführung 1995 210-Limousinen mit Dieselmotor billiger zu haben waren als solche mit Ottomotor vergleichbaren Hubraums. Ich dachte immer, Diesel-Pkw seien in der Anschaffung teurer gewesen als Benziner.

    Ich habe noch etwas interessantes für dich: Wenn es noch Preislisten geben würde, würdest du feststellen, dass die günstigste aktuelle E-Klasse der E200d ist und nicht der E200 (Benziner). Und bei allen anderen 3 Baureihen zwischen dem W210 und dem W214 war das auch nicht anders.

    Das liegt aber aus meiner Sicht daran, dass man der E-Klasse immer den "kleinsten" Diesel aus dem Regal spendiert hat, aber den "kleinsten" Benziner aus dem Regal immer verweigert hat (zumindest im deutschen Markt). Und die Preispolitik sagt halt auch, dass ein C200d zu einem E200d seinen entsprechenden Preisabstand braucht. Genauso wie ein C200 zu einem E200. Nur den C180 gibt es, der E180 fehlt schlicht.

  • Unverhoffte Begegnung heute nachmittag in einem schummrig beleuchteten Parkhaus in Düsseldorf...

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    ... wenn ich die Chrom-"220" auf dem Kofferraumdeckel richtig deute, war das ein Cabriolet A des Typs W187, 2,2-l-Sechszylinder, gebaut in der ersten Hälfte der 50er Jahre. :love:

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    Immerhin, den Stern auf der Haube haben "wir" gemeinsam ;). Zwischen den beiden lagen auch nicht mehr als vier Jahrzehnte.