DTM-News & Gerüchteküche aktuell: DTM-Fahrer 2017: Audi bringt Rene Rast und Loic Duval in die DTM

  • Fahrzeugdesigns für die DTM 2011 enthüllt: Acht verschiedene Grundfarben für die neun Audi A4 DTM - Starke neue und bewährte Partner


    (Motorsport-Total.com) - Rechtzeitig zur offiziellen Saisonpräsentation am kommenden Sonntag in Wiesbaden hat Audi seine Fahrzeugdesigns für die DTM 2011 enthüllt. Die Fans dürfen sich auf ein buntes Starterfeld freuen, denn die neun Audi A4 DTM präsentieren sich in acht verschiedenen Grundfarben von Weiß bis leuchtend Gelb.


    Wie jedes Jahr warten die Fans der populärsten Tourenwagen-Rennserie Europas mit Spannung darauf, in welchen Farben und Designs sich die DTM-Fahrzeuge in der neuen Saison präsentieren. Was das Audi-Aufgebot betrifft, hat das Warten nun ein Ende: Bei Testfahrten auf dem EuroSpeedway Lausitz sind die Audi A4 DTM bereits in ihren neuen Outfits im Einsatz.


    Umgewöhnen müssen sich die Fans bei Timo Scheider: Der DTM-Champion der Jahre 2008 und 2009 startet erstmals seit seinem Wechsel zu Audi nicht mit einem schwarzen Audi A4 DTM. Das Fahrzeug des Wahl-Österreichers trägt die Grundfarbe Weiß. Hauptsponsor ist die Monatszeitschrift "Auto Test" aus dem Axel Springer Auto Verlag. Zudem sind Game-Boy-Erfinder Nintendo und Audi Top Service auf Scheiders A4 vertreten.



    Scheiders Teamkollege im Audi Sport Team Abt, so der offizielle Bewerbername, ist auch in der Saison 2011 der Brite Oliver Jarvis, der sich ebenfalls an einen neuen Look gewöhnen darf: Sein Audi A4 DTM ist rot und wirbt für die High-Performance-Produkte der Audi AG und die Audi Bank.


    In der gewohnten blauen Grundfarbe des Energy-Drink-Herstellers Red Bull geht Mattias Ekström, DTM-Champion der Jahre 2004 und 2007, an den Start. Sein neuer Teamkollege im Audi Sport Team Abt Sportsline, Mike Rockenfeller, erhält einen Audi A4 DTM im klassischen Gelb der Deutschen Post AG, die auf dem Fahrzeug des amtierenden Le-Mans-Siegers für ihr Produkt E-Postbrief wirbt.



    Mit einem besonders auffälligen Design tritt Martin Tomczyk für das Audi Sport Team Phoenix an: Der A4 des in der Schweiz lebenden Rosenheimers ist vorne leuchtend gelb und hinten grün gestaltet - die Farben der Schaeffler-Produktmarken LuK und INA. Tomczyks neue Teamkollegin Rahel Frey pilotiert einen goldfarbenen Audi A4 DTM, den das Logo der Frauenzeitschrift "Glamour" ziert.



    Mit zwei bekannten und markanten Designs treten die beiden DTM-Neulinge Filipe Albuquerque und Edoardo Mortara im Audi Sport Team Rosberg an. Albuquerque pilotiert einen Audi A4 DTM im Hellblau der Fernsehzeitschrift "TV Movie" aus dem Heinrich-Bauer-Verlag, Mortara einen schwarzen A4 im Look des Männermagazins "Playboy".


    Miguel Molina, im vergangenen Jahr bester Neueinsteiger in der DTM, ist neues Mitglied des Red-Bull-Junior-Teams. Abgesehen von gelben Zusatzfarben sieht der A4 DTM des Spaniers genauso aus wie das Fahrzeug von Mattias Ekström (rote Zusatzfarben). Damit sind erstmals seit 2008 wieder zwei Audi A4 DTM im typischen blauen Red-Bull-Design am Start.


    "Mit der Zeitschrift Auto Test und der Deutschen Post ist es uns gelungen, zwei starke neue Partner für unser DTM-Engagement zu gewinnen", erklärt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. "Zudem sind viele unserer bewährten Partner wie Red Bull und die Schaeffler-Gruppe weiter an Bord. Das spricht für die Marke Audi und die DTM. Und dass wir einen sehr bunten Farbenmix mit gut zu unterscheidenden Fahrzeugen an den Start bringen, dürfte alle Fans und vor allem auch die Fernsehzuschauer freuen."

    Die Startnummern und Fahrzeugbezeichnungen in der DTM 2011:

    Team Abt
    Auto Test Audi A4 DTM #4: Timo Scheider (D)
    Audi Performance A4 DTM #5: Oliver Jarvis (GB)


    Team Abt Sportsline
    Red Bull Audi A4 DTM #8: Mattias Ekström (S)
    E-Postbrief Audi A4 DTM #9: Mike Rockenfeller (D)


    Team Phoenix
    Schaeffler Audi A4 DTM #14: Martin Tomczyk (D)
    Glamour Audi A4 DTM #15: Rahel Frey (CH)


    Team Rosberg
    TV Movie Audi A4 DTM #18: Filipe Albuquerque (P)
    Playboy Audi A4 DTM #19: Edoardo Mortara (I/F)


    Team Abt Junior
    Red Bull Audi A4 DTM #22: Miguel Molina (E)

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • Mercedes 2011: Christian Vietoris und Renger van der Zande kommen neu dazu, Jamie Green wieder im aktuellsten Fahrzeug


    (Motorsport-Total.com) - Nachdem in den vergangenen Wochen schon einzelne Fahrer bestätigt wurden, hat Mercedes nun rechtzeitig zur DTM-Präsentation am Sonntag seinen Fahrerkader für die Saison 2011 komplett. Dabei gibt es zwei Neuzugänge: Christian Vietoris und Renger von der Zande.


    Insgesamt setzen die Stuttgarter in der neuen Saison wieder neun C-Klassen ein. Im HWA-Team starten: Gary Paffett, der DTM-Champion von 2005 und dreimalige Vizemeister, der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, der zweimalige Vizemeister Bruno Spengler und Jamie Green. Der Brite kehrt damit zurück ins HWA-Team und fährt nun auch wieder mit dem aktuellsten Fahrzeug. In den 2008er-Autos starten neben den Neulingen Vietoris und van der Zande weiter Susie Stoddart, Maro Engel und David Coulthard.


    Der 22-Jährige Vietoris fuhr in der Saison 2010 in der GP2 im Rahmen der Formel 1 und startete zuvor in den Jahren 2008 und 2009 mit dem Mücke-Team in der Formel-3-Euroserie. In seiner zweiten Saison wurde er mit vier Siegen Vizemeister. Der Gönnersdorfer wird gleichzeitig neben der DTM auch weiter in der GP2 fahren.


    "Die DTM zählt zu den besten Rennserien der Welt. Der Umstieg aus einem Formelrennwagen in einen Tourenwagen ist eine enorme Herausforderung, doch ich habe mich bei den Testfahrten sehr gut im Team und in der C-Klasse eingelebt. Den bisherigen Lernprozess möchte ich in meiner Debütsaison erfolgreich fortsetzen", sagt Vietoris.


    Der 25-jährige van der Zande startete 2010 in der GP3 ebenfalls im Rahmenprogramm der Formel 1 und fuhr zwischen 2006 und 2009 als Teilnehmer des Mercedes-Benz Nachwuchsförderprogramms in der Deutschen Formel 3-Meisterschaft, der Formel-3-Euroserie und der Britischen Formel 3. "Mit dem DTM-Cockpit bei Mercedes geht für mich ein Traum in Erfüllung", sagt der Niederländer. "Ich weiß, dass mich eine große Herausforderung erwartet, aber ich werde alles dafür geben, um mich so schnell wie möglich in der DTM und mit der Mercedes-C-Klasse zurechtzufinden."


    Ziel der "Neuwagen"-Fahrer ist es, nach dem Titelgewinn von Paul di Resta im vergangenen Jahr die Meisterschaft wieder nach Stuttgart zu holen. "Die DTM-Saison 2011 bringt neue Herausforderungen, besonders jene, die mit dem neuen Reifenpartner Hankook kommen. Unsere Tests mit den neuen Reifen verliefen vielversprechend und ich bin total motiviert, mit unserem neuen Sponsorpartner Thomas Sabo in die kommende Saison zu starten. Mein Ziel ist, mich gegenüber letztem Jahr um einen Platz zu steigern", sagt Vizemeister Paffett.


    Teamkollege Spengler möchte in diesem Jahr ebenfalls endlich ganz vorne stehen. "Ich freue mich riesig auf meine siebte DTM-Saison mit Mercedes ", sagt der Kanadier. "Im Winter war ich fast einen Monat in meiner Heimat Kanada, um meine Akkus aufzuladen und mich auf die neue Saison vorzubereiten. Es gibt keine Garantie für Erfolg, besonders in einer so eng umkämpften Meisterschaft wie der DTM, aber ich werde auch in diesem Jahr mein Bestes geben und gemeinsam mit meinem Team angreifen."


    Chancen auf den Titel hat nun auch wieder der dreimalige Norisring-Sieger Green. Er will den Wiederaufstieg nutzen: "Es ist ein schönes Gefühl, dass Mercedes meine Leistungen in den vergangenen Jahren, unter anderem die Siege in Nürnberg sowie das Abschneiden als bester Jahreswagenfahrer 2009 und 2010, mit einer aktuellen C-Klasse belohnt. Dieses Vertrauen möchte ich 2011 mit guten Ergebnissen zurückzahlen", sagt er.


    Schumacher geht inzwischen in seine vierte Saison in der DTM und in seine dritte im aktuellen Fahrzeug. "Nach drei DTM-Jahren und zwei Saisons im HWA-Team fühle ich mich in der C-Klasse heimisch und bin bereit, in meiner vierten DTM-Saison den nächsten Schritt zu schaffen. Mein Ziel ist es, mich in diesem Jahr deutlich zu steigern, damit Podestplätze möglich werden", kündigt der 35-Jährige an.

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • In seinem Premierenjahr als Reifenlieferant der DTM muss Hankook auch schon an die Zukunft denken. 2011 ist eigentlich nur eine Übergangssaison. Wenn ab 2012 das neue Reglement der DTM greift, braucht die Serie auch andere Reifen. Entsprechend hat man sich bei Hankook parallel zum Einstieg in die DTM auch schon Gedanken über die nächste Reifengeneration gemacht, die Planungen und die Entwicklungsarbeit für das nächste Jahr laufen.


    Mit dem neuen Reglement gibt es ab 2012 komplett andere Autos, auch die Reifen bekommen eine andere Größe. Im Jahr 2011 haben sie einen Durchmesser von 660 Millimetern. "Für die Vorderachse entwickeln wir Reifen mit 300er-Breite und 680er-Durchmesser, für die Hinterachse mit 310er-Breite und 710er-Durchmesser", erklärt Hankook-Chefingenieur Michael Eckert gegenüber 'Motorsport-Total.com'.


    Vom Grundsatz her werde die Konstruktion auf der jetzigen basieren, die sich bei 30.000 Testkilometern und in den ersten Rennen bewährt hat. "Wir werden den Reifen im Prinzip nur etwas größer und weiter bauen", so Eckert, der davon ausgeht, dass der Pneu "so auch tauglich ist für die nächstjährigen Fahrzeuge aller drei Hersteller."


    Bei der Gummimischung will es Hankook im ersten Schritt "relativ konservativ" angehen. Im Juni beginnt bei Mercedes, Audi und BMW die Testarbeit mit den neuen Fahrzeugen. "Bei diesen privaten oder kombinierten Tests mit allen drei Herstellern geht es ja nicht in erster Linie darum, den Reifen zu entwickeln", begründet Chefingenieur Eckert.


    "Sondern wir brauchen ein Produkt, das den Herstellern erlaubt, auch sämtliche andere Komponenten, sei es Getriebe, Bremsen, Fahrwerksteile und Aerodynamik zu testen", erklärt er weiter. "Auch Indoortests für Simulationen müssen durchgeführt werden können, ohne dass der Reifen schon nach kurzer Laufzeit entweder Performance verliert oder vielleicht unterdimensioniert ist, also dass er ein Sicherheitsrisiko darstellt."


    Die ersten Reifen der 2012-Spezifikationen, die die Hersteller für die Arbeit mit ihren neuen Chassis bekommen, sollen also haltbar und robust sein, "damit sie Kilometer machen können, und dass die Reifenstückzahl in einem überschaubaren Rahmen bleibt."


    Wenn Hankook dann von allen drei Herstellern bestätigt bekommt, dass es mit dem Reifen keinerlei Probleme gab, wird die Konstruktion wahrscheinlich etwas abgespeckt. "Der grobe Plan ist, dass man das Reifengewicht reduziert, und insgesamt die Performance erhöht, weil der Reifen dann ein bisschen elastischer ist, mehr mechanischen Grip aufbaut und die Karkasse flexibler ist", erklärt Eckert.


    Zudem besteht weiter die Möglichkeit, dass die DTM für 2012 auch noch einen Option-Reifen einführt, der Würze in die Strategien bringen soll. Entscheiden sich die ITR und die drei Fahrzeughersteller dafür, muss Hankook auch diesen entwickeln. "Wir werden dann auch die Gummimischung entsprechend an die Anforderungen angleichen, die das Lastenheft an uns stellt", sagt der Hankook-Ingenieur zu dem möglichen Szenario. "Und wenn es heißt: 100 Kilometer Laufleistungsziel, dann müssen wir schauen, dass wir das auf allen möglichen Rennstrecken, die in der DTM befahren werden, mit unserem Reifen gewährleisten können."


    Quelle: Motorsport-Total.com

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (43) wird am kommenden Wochenende auf dem Lausitzring ein Comeback in der DTM geben. Der Däne ersetzt im Abt-Team den Tabellendritten Mike Rockenfeller.


    Rockenfeller erholt sich sehr schnell, aber Audi möchte ganz auf Nummer sicher gehen und ihm nach seinem schweren Unfall bei den 24 Stunden von Le Mans genügend Zeit geben, sich vollständig zu regenerieren. "Wohl wissend, dass Mike in der DTM in diesem Jahr um den Titel kämpft, hat seine vollständige Genesung Priorität", sagt Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. "Deshalb habe ich nach Abstimmung mit unserem Teamarzt entschieden, ihn am kommenden Wochenende und auch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nicht einzusetzen."


    Mit Kristensen kehrt ein Routinier für ein Rennen in das Abt-Team zurück. Der achtmalige Le-Mans-Sieger startete von 2004 bis 2009 für Audi in der DTM, ehe er sich ganz auf die Einsätze bei den Sportprototypen konzentrierte. Obwohl der Däne den Lausitzring nicht als eine seiner Lieblingsstrecken bezeichnet, hat er dort eine gute Bilanz: 2005 und 2006 stand Kristensen als bester Audi-Pilot jeweils auf dem Podium. Insgesamt gewann er in seiner Karriere bisher vier DTM-Rennen.


    "Es tut mir leid, für 'Rocky', dass er das Rennen verpassen wird, und ich wünsche ihm eine schnelle Genesung. Nachdem ich zwei Jahre nicht in der DTM gefahren bin, wird das Comeback natürlich schwierig. Aber als Dr. Ullrich mich angerufen hat, war es für mich selbstverständlich, Audi zu helfen", sagt der Däne. "Ich freue mich auf viele alte Freunde und werde versuchen, 'Rocky' so gut wie möglich zu vertreten."


    Quelle: Motorsport-total.com

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  • Wenn ich die Pläne so lese, schwant mir nichts Gutes :S Das mag für die Hersteller ja durchaus interessant sein, auch in den USA und im Wachstumsmarkt Nr. 1 ihre Produkte in Rennen zu präsentieren, aber dabei bleiben dann wohl die treuen Fans in Heimatland auf der Strecke. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein DTM-Kalender mit 13 oder 14 Rennen realisieren lässt, das muss dann zu mehr Überschneidungen DTM, WTCC, FIA GT usw. führen. Oder eben zu Streichungen einiger Rennen in D. :thumbdown: Und dass das auch nach hinten losgehen kann, wissen wir ja seit DTM goes ITC.
    Aber mal abgesehen davon, wäre es vielleicht, vielleicht nicht schlecht anstatt andauernd über die zukünftigen Rennen etc. zu reden, erstmal das neue Reglement zu präsentieren. ;) Das dürfte wohl für die Fans am interessantesten sein...

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • Der Kalenderentwurf für die DTM-Saison 2012 birgt keine großen Überraschungen, aber durchaus einige Probleme: Überschneidungen mit anderen wichtigen Events
    Die DTM-Saison wird auch 2012 in Hockenheim beginnen und enden


    (Motorsport-Total.com) - Ein schneller Blick auf den Kalenderentwurf der DTM 2012 lässt die Probleme, die dahinter stecken, kaum erahnen. Das erste Jahr der runderneuerten Serie wird am 22. April mit der bewährten Präsentation in Wiesbaden beginnen, eine Woche später mit dem ersten Wertungslauf in Hockenheim seinen tradionellen Anfang finden. Zum Start ins neue Jahr gibt es gleich einen Doppelpack. Eine Woche nach Hockenheim steht der Lausitzring im Programm.


    Das Rennen auf dem Eurospeedway ist somit nach vorne gerückt, Zandvoort bekam unterdessen wieder einen sommerlichen Termin (Ende August). Das Rennen in Brands Hatch wird als dritter Saisonlauf schon im Mai ausgetragen, was die Wahrscheinlichkeit auf ein weiteres Regenrennen erhöhen dürfte. Angeblich gibt es mit den örtlichen Veranstaltern in Großbritannien noch keinen festen Vertrag, im Notfall soll daher womöglich nach Silverstone ausgewichen werden.


    Um das geplante Brands-Hatch-Wochenende 2012 gab es im Vorfeld reichlich Diskussionen. Am gleichen Termin wird das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife stattfinden - Audi und BMW werden daher wohl kaum als Werksteams in der Eifel antreten. Für die Ingolstäder kommt es beim folgenden DTM-Wochenende in Österreich (3. Juni) schon wieder zu Problemen: Am gleichen Tag findet der wichtige Vortest in Le Mans statt.


    Nach dem zweiten Auftritt auf dem erneuerten Red-Bull-Ring in Spielberg folgt nach vier Wochen Pause das jährliche Spektakel auf dem Norisring am ersten Juli-Wochenende. Zwei Wochen später schickt man die DTM-Fans mit dem Show-Event im Münchener Olympiastadion in die Sommerpause. Die Olympischen Spiele vom 27. Juli bis 12. August 2012 in London haben den Terminkalender blockiert.


    Mit den Rennen am Nürburgring (19. August) und anschließend in Zandvoort wird die zweite Saisonhälfte 2012 eingeläutet. Die drei letzten Läufe des Jahres sind genauso gestaffelt wie in diesem Jahr. Oschersleben, Valencia und das Finale in Hockenheim bilden den Abschluss des DTM-Jahres. Die angedachten Rennen in den USA und Asien fanden im kommenden Jahr noch keinen Platz.


    Die Termine in der Übersicht:
    29.04.2012 - Hockenheimring
    06.05.2012 - Lausitzring
    20.05.2012 - Brands Hatch
    03.06.2012 - Spielberg
    01.07.2012 - Norisring
    15.07.2012 - München (Showevent ohne Wertung)
    19.08.2012 - Nürburgring
    26.08.2012 - Zandvoort
    16.09.2012 - Oschersleben
    30.09.2012 - Valencia
    21.10.2012 - Hockenheimring

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • Ralf Schumacher hat seinen Vertrag mit Mercedes verlängert - Der Deutsche ist in die Entwicklungsarbeit mit dem neuen C-Coupe für die DTM-Saison 2012 eingebunden


    (Motorsport-total.com) - Ralf Schumacher geht auch in der Saison 2012 für Mercedes-Benz in der DTM an den Start. Schumacher fährt seit 2008 in der Tourenwagenserie und bestreitet 2012 sein fünftes DTM-Jahr. In dieser Saison erzielte er beim Auftaktrennen in Hockenheim und beim DTM-Comeback in Spielberg seine ersten beiden Podestplätze in der Rennserie.


    Bis zum Saisonstart 2012 ist Schumacher in das Test- und Entwicklungsprogramm mit dem neuen DTM AMG Mercedes C-Coupe eingebunden. Die Entwicklung des neuen Mercedes-Benz DTM-Fahrzeugs begann im Juni 2010 bei der HWA AG. Der erste Test des C-Coupes fand Anfang September 2011 mit Gary Paffett auf dem Lausitzring statt. Vom 12.-13. Oktober testete Schumacher das Auto erstmals auf der gleichen Rennstrecke. Bis Ende des Jahres wird er bei einer weiteren Testfahrt mit dem C-Coupé zum Einsatz kommen.


    "Die DTM ist eine großartige Rennserie und ich fühle mich nach vier Jahren in der Mercedes-Benz Familie bestens aufgehoben. Umso mehr freue ich mich, dass ich im nächsten Jahr gemeinsam mit Mercedes-Benz in eine neue Ära starten kann", freut sich Schumacher. "Mit dem neuen Technischen Reglement und dem Einstieg von BMW als drittem Premium-Hersteller neben Audi und Mercedes-Benz steht der DTM eine große Zukunft bevor, an der ich schon jetzt durch die Entwicklungsarbeit am neuen DTM AMG Mercedes C-Coupe beteiligt bin."


    "Meine ersten Eindrücke von unserem AMG Mercedes C-Coupe sind positiv. In dieser Saison wollte ich den nächsten Schritt in meiner DTM-Karriere schaffen - das ist mir mit zwei Podestplätzen in Hockenheim und Spielberg gelungen. Bei den Testfahrten im Winter wollen wir die Grundlage dafür legen, dass ich mich 2012 mit dem neuen C-Coupe weiter steigern kann."


    Motorsportchef Norbert Haug ist glücklich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit: "Ralf Schumacher ist nicht nur der bekannteste Fahrer der DTM, sondern auch einer der beliebtesten und im internationalen Motorsport erfolgreichsten. Ich rechne Ralf sehr hoch an, dass er den schwierigen Weg des Wechsels von der Formel 1 zur DTM gegangen ist, so der Serie zu einem Popularitätsschub verhalf und sich kontinuierlich steigerte, bis er aufs Podium fuhr."


    "Heute gehört Ralf zu den Siegesaspiranten im Feld und er hat gezeigt, dass mit Talent, Wille und harter Arbeit alles zu erreichen ist. Diese Einstellung passt zu Mercedes-Benz und deshalb sind wir glücklich, Ralfs DTM Vertrag über 2011 hinaus verlängern zu können. Die Zuschauer und wir werden noch viel Freude an ihm haben."


    Zwischen 1997 und 2007 startete Schumacher in elf Formel 1-Saisons bei 180 Grand Prix. Mit sechs Siegen ist er bis heute der dritterfolgreichste Deutsche Formel 1-Pilot nach seinem Bruder Michael Schumacher sowie Doppelweltmeister Sebastian Vettel.

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • BMW Piloten 2012: Wir haben die Wundertüte geöffnet!


    (Motorsport-Total.com, von Roman Wittemeier) - Liebe Freunde der Tankkanne,


    die DTM-Saison 2011 ist seit dem Sonntag in Hockenheim beendet. Über die Hälfte der bisherigen Audi- und Mercedes-Piloten hat bereits einen Vertrag für das kommende Jahr in der Tasche - oder zumindest eine mündliche Zusage für 2012. Einige wenige müssen sich ernsthaft Sorgen um ihre Zukunft in der Serie machen. Was beispielsweise aus Oliver Jarvis, Christian Vietoris oder Maro Engel wird, ist derzeit noch unklar.


    An anderer Stelle gibt es eindeutige Signale. "Diese Jungs sind die Zukunft", sagt mir zum Beispiel Rosberg-Teamchef Arno Zensen und macht damit klar, dass er auch 2012 fest mit den beiden erfolgreichen Audi-Talenten Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque rechnet - eindeutig seine Wunschpiloten. Auch die beiden Damen werden in der DTM bleiben. Susie Wolff wird weiterhin Mercedes fahren, Rahel Frey bekommt einen neuen Audi A5 DTM.


    Die beiden etablierten DTM-Hersteller werden - jedenfalls nach aktuellem Stand - jeweils acht Autos einsetzen. Hinzu kommen sechs Fahrzeuge von DTM-Rückkehrer BMW, sodass wir uns auf ein 22 Fahrzeuge umfrassendes Starterfeld freuen dürfen. Bei Mercedes sind Gary Paffett, Jamie Green, Ralf Schumacher, David Coulthard und Susie Wolff gesetzt. Um die verbleibenden drei Plätze bewerben sich unter anderem die bisherigen Piloten, aber auch beispielsweise Youngster Roberto Merhi.


    Bei Audi geht man die Fahrerfrage mit größter Gelassenheit an. Er könne angesichts des aktuellen Kaders "auch für 2012 aus dem Vollen schöpfen", meint Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich und drückt sein Luxusproblem mit einem wohligen Lächeln aus. Timo Scheider, Mattias Ekström, Mike Rockenfeller, die beiden Rosberg-Rookies, Rahel Frey, Miguel Molina sind sicher. Zittern muss Oliver Jarvis.


    Und was ist mit Martin Tomczyk?
    Das ist derzeit die große Frage! Der Champion sagt, er werde in den kommenden Tagen und Wochen in Verhandlungen treten. Dabei ist selbstverständlich Audi Ansprechpartner. Wer noch? Gerüchte im Fahrerlager von Hockenheim machten die Runde, dass der Rosenheimer bezüglich seiner Zukunft völlig offen ist. Ein Wechsel zum Dauerrivalen Mercedes gtil als unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Auch mit BMW soll Tomczyk angeblich sprechen.


    Ein Wechsel des neuen DTM-Meisters nach München wäre in der Szene ein Kracher! Seitens BMW genießt man die aktuellen Gerüchte offenbar. Man dementiert nichts, man bestätigt nichts. Die Aussagen klingen allerdings nicht ganz so unterhaltsam wie beim ständigen Umschiffen der Verpflichtung von Bruno Spengler. Dessen vertragliche Situation ist dermaßen offensichtlich, sodass man nun schnellstens reinen Tisch machen sollte.


    Am Freitagabend vor dem Hockenheim-Finale war ich zu Gast bei der Vorstellung der BMW Lackierung für 2012. In Heidelberg war die Zukunft des DTM-Stars Bruno Spengler mindestens so durchschaubar wie die gläserne Fassade des Autohauses Krauth. Der Kandier war nicht persönlich bei der Präsentation anwesend, aber seine Freundin Franziska (Zitat Bruno: "Sie arbeitet ja auch eng mit der Deutschen Post zusammen") und sein Manager Werner Heinz (Zitat Bruno: "Als Manager hat er viele Kontakte") waren dort.


    Es wird allerhöchste Zeit, dass dieses Versteckspiel endet. So wird es in den kommenden Tagen wohl auch passieren. Somit wären drei BMW Piloten für 2012 fixiert: Andy Priaulx, Augusto Farfus und Bruno Spengler. Und wer kommt noch? Bei dieser Frage landet man sofort wieder bei der viel zitierten "Wundertüte", die BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt bezüglich des Kaders 2012 in Aussicht gestellt hatte. Jetzt weiß ich, was ist drin ist.


    An eben jenem Freitagabend in Heidelberg musste ich die Frage nach den Piloten natürlich stellen. Ein breites Grinsen in Marquardts Gesicht verriet sofort, dass er darauf sehnsüchtig gewartet hatte. In humorvoller Art und Weise hatte sich der neue BMW Motorsport Direktor auf die neuesten journalistischen Attacken vorbereitet. Er parierte den Angriff mit einem lauten Lachen und den Worten: "Das ist meine Antwort auf Fragen nach dem Fahrerkader. Hier ist die erste BMW Wundertüte!"


    Der Chef der Münchener DTM Mannschaft drückte mir tatsächlich eine klassische Papier-Wundertüte in die Hand - die "Super Jubiläums Wundertüte für Jungs", um ganz genau zu sein. Natürlich riss ich das Geschenk gierig schnell auf. Der Inhalt: eine kleine Wasserpistole. Sofort kamen wir natürlich auf den britischen Begriff "Young Gun" - eine gängige Bezeichnung für einen viel versprechenden, jungen Nachwuchsmann im Motorsport.


    Da war doch was? Erst kürzlich hatte BMW zur großen Überraschung mit Richie Stanaway, Rene Rast und Jean-Karl Vernay drei Nachwuchsleute im neuen M3 DTM testen lassen. "Alle drei haben einen guten Job abgeliefert. Der Test war erfolgreich. Kann sein, dass wir bei den kommenden Tests weitere Talente testen", sagt Marquardt. Bei dieser ersten Sichtung soll vor allem der französische Pilot Vernay beeindruckt haben.


    Der Youngster steht derzeit bei Peugeot unter Vertrag, ist offizieller Ersatzmann in deren Le-Mans-Programm und steht bei den Löwen vor allem bezüglich seiner Entwicklungsarbeit im Hybrid-Projekt hoch im Kurs. Lässt man einen solchen Mann tatsächlich in die DTM zu BMW abwandern? Nicht zwangsläufig muss sich Vernay entscheiden. Das Beispiel von Pedro Lamy hat in den vergangenen Jahren eindeutig gezeigt, wie gut sich Peugeot und BMW auch mal Piloten teilen können.


    Es deutet derzeit sehr viel darauf hin, dass BMW neben Spengler, Farfus und Priaulx einen jungen Neuling in ein Cockpit stecken wird. Den fünften Platz im Kader dürfte einer der "BMW Dirks" sicher haben. Dirk Müller steht nicht erst seit seinem neuesten ALMS-Titelgewinn und den ersten Tests im M3 DTM hoch im Kurs, Dirk Werner durfte den neuen Boliden am Wochenende sogar vor großem Publikum erstmals öffentlich ausführen.


    Es bliebe demnach womöglich ein sechster Platz zu besetzen. Vermutlich wird dieses letzte Cockpit für bereits Ende November fest vergeben sein. Am 26. November feiert BMW den alljährlichen "Sportpokal". Im Rahmen dessen gibt man traditionell einen detaillierten Bericht über die Rennaktivitäten des Folgejahres bekannt. Bis dorthin darf über den sechsten Mann im BMW Kader also spekuliert werden. Auf meiner Wundertüte stand übrigens am Rand: "Ständig wechselnder Inhalt". Ein Tomczyk ist nicht ausgeschlossen...

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • Bruno Spengler wechselt von Mercedes zu BMW und wird ab der kommenden Saison den neuen BMW M3 DTM pilotieren - Das Einsatzteam ist noch offen


    (Motorsport-Total.com) - Der dritte Fahrer, der für BMW Motorsport in der kommenden Saison in der DTM antreten wird, steht fest: Bruno Spengler pilotiert ab 2012 einen BMW M3 DTM des Premium-Automobilherstellers. Spengler startet bereits seit 2005 in der DTM und hat der Serie seither eindrucksvoll seinen Stempel aufgedrückt.


    In 74 Rennen stand der 28-Jährige bereits neun Mal ganz oben auf dem Treppchen. Außerdem erreichte der Frankokanadier bis dato elf Pole-Positions, zwölf schnellste Rennrunden. Zwei Mal - 2006 und 2007 - verpasste Spengler den DTM-Titelgewinn nur knapp und beendete die Saison auf Platz zwei der Fahrerwertung. 2011 wurde er für Mercedes-Benz Dritter im Endklassement.


    "In den vergangenen Wochen haben wir uns neben der Entwicklung des BMW M3 DTM auch mit der Fahrerbesetzung für unser DTM-Comeback in der kommenden Saison beschäftigt", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Außerhalb der eigenen Reihen war Bruno einer unserer absoluten Wunschkandidaten."


    "Trotz seines jungen Alters bringt er eine Menge DTM-Erfahrung mit, die uns in der Entwicklungsphase und an den Rennwochenenden ganz sicher zu Gute kommen wird. Deshalb haben wir nicht gezögert, ihn zu verpflichten, als sich die Gelegenheit bot. Bei welchem unserer drei Teams er fahren wird, legen wir zu einem späteren Zeitpunkt fest."


    Spengler machte sich zunächst in der Formel-Renault und in der Formel 3 einen Namen, ehe er 2005 in der DTM debütierte. Am Lausitzring gewann er in der Premierensaison als Sechster seine ersten Punkte. 2006 feierte er am Norisring seinen ersten Triumph und ließ am Nürburgring die erste Pole-Position folgen. Seither hat er sich zu einem der Top-Piloten in dieser Serie entwickelt.


    BMW wird 2012 mit drei Teams in der DTM vertreten sein. Das BMW Team Schnitzer wird genauso zwei BMW M3 DTM einsetzen wie das BMW Team RBM und das BMW Team RMG. Andy Priaulx und Augusto Farfus wurden bereits am 15. Juli 2011 als Piloten für 2012 bestätigt.

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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  • Martin Tomczyk sucht neue Herausforderung


    DTM-Champion Martin Tomczyk sucht eine neue sportliche Herausforderung. Der 29-jährige Rosenheimer wird in der Saison 2012 nicht mehr für Audi an den Start gehen.


    „Nach elf gemeinsamen Jahren habe ich die Meisterschaft für Audi eingefahren. In der langen gemeinsamen Zeit ist die ganze Mannschaft von Audi Sport und insbesondere Dr. Wolfgang Ullrich immer hinter mir gestanden“, erklärt Martin Tomczyk. „Ich freue mich, dass ich gemeinsam mit dem Team Phoenix 2011 den Meistertitel als Dank zurückgeben konnte. Trotz dieses gemeinsamen Erfolges habe ich mich nun - nach reiflicher Überlegung - entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Abschließend möchte ich mich noch einmal bei allen, die in meinen elf Jahren bei Audi Sport mit mir zusammengearbeitet haben, bedanken und jedem Einzelnen versichern, dass diese Jahre rückblickend etwas Besonderes waren.“


    Tomczyk begann seine DTM-Karriere in der Saison 2001 als damals 19-Jähriger und bis dahin jüngster DTM-Pilot der Geschichte im Team ABT Sportsline mit dem Abt-Audi TT-R. 2003 wurde er Audi-Werksfahrer im „S line Audi Junior Team“. Seit 2004 startete er mit dem Audi A4 in der DTM zunächst im Audi Sport Team Abt Sportsline und 2011 erstmals im Audi Sport Team Phoenix. In seiner sechsten DTM-Saison erzielte er 2006 den ersten von inzwischen sieben DTM-Siegen. Mit dem Titelgewinn am Steuer eines Jahreswagens gelang ihm 2011 der bisher größte Erfolg seiner Karriere.


    „Dass er gerade jetzt, nach seiner erfolgreichsten DTM-Saison mit Audi, eine neue Herausforderung sucht, bedauern wir natürlich sehr“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Ich kann aber durchaus verstehen, dass er nach elf besonderen Jahren bei Audi mit Höhen und Tiefen etwas Neues versuchen möchte - schließlich hat er mit dem Gewinn des DTM-Titels am Steuer des Audi A4 DTM genau das Ziel erreicht, für das er jahrelang hart gearbeitet hat. Ich freue mich persönlich sehr, dass es Martin in diesem Jahr seinen Kritikern gezeigt hat, denn ich selbst habe immer an ihn geglaubt. Dass er die Versetzung zum Team Phoenix und in einen Jahreswagen am Anfang als Rückstufung empfunden hat, kann ich nachvollziehen. Aber es hat seiner Karriere, wie ich gehofft hatte, neue Impulse gegeben. Ich habe die Zusammenarbeit mit Martin stets genossen. Er ist ein Voll-Profi, den ich persönlich sehr schätze. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.“


    Wie sich Audi in der DTM im nächsten Jahr aufstellen wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Mit Mattias Ekström (Schweden) und Timo Scheider (Deutschland) hat die Marke mit den vier Ringen zwei DTM-Champions unter Vertrag, die beide den Titel schon je zweimal für Audi geholt haben. Nicht weniger als acht der neun Audi-Piloten standen 2011 in der DTM mindestens einmal auf dem Podium.


    Quelle: DTM.com

    Gruß vom Niederrhein, Björn
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